TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Loris Maier, Patrick Tichy, Dimis Naoumis, Thomas Doser, Marc Mägerle, Michl Bauer, Leon Maier, Julian Geldner, Emanuel McDonald
    Mitte:
    Betreuer Bernd Dannhäußer, Spielleiter Rolf Wörner, Mannschaftsarzt Dr. Jochen Nufer, Physio Volker Max, Co-Trainer Darko Milosevic, Trainer Evangelos Sbonias, Torwart Trainer Salvatore Rivarolo, Team Manager Isaak Avramidis, Sportlicher Leiter Marc Erdmann, Sportvorstand Rüdiger Lüftner, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab
    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Jannik Dannhäußer, Mario Marinic, Oguzhan Biyik, Mika Wilhelm, Marcel Knauß, Michael Quattlender, Sascha Schmalz, Louis Wiesheu, David Kienast, Shqiprim Binakaj
    es fehlen Michele Varallo und Niklas Kalafatis
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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 29.04.2019   Mit Portion Dusel zum wichtigen Sieg   Fußball-Oberligist TSG Backnang fährt mit dem 2:1 gegen Pforzheim drei weitere Punkte im Kampf gegen den Abstieg ein    Glück muss man sich erarbeiten, treffender lässt sich der 2:1-Heimsieg von Backnangs Oberliga-Fußballern gegen Pforzheim nicht beschreiben. Gegen spielstarke Gäste führte die TSG durch ein Tor von Matej Maglica früh, kassierte aber den verdienten Ausgleich. Die Roten stemmten sich gegen den drohenden Punktverlust und feierten dank Michele Varallos Treffer zwei Minuten vor dem Abpfiff den im Abstiegskampf so wichtigen Dreier.
Von Dieter Gall   
Die nächsten zwei Wochen mit den Partien in Ilshofen und zu Hause gegen Linx und Friedrichstal sind für das Team von Evangelos Sbonias von höchster Bedeutung. Einen weiteren Schritt zum Ligaerhalt machten die Etzwiesenkicker jedoch schon gegen Pforzheim. Für den Trainer war es ein „dreckiger Sieg“, doch ein Schönheitspreis wird nicht angestrebt.

Nach dem Überraschungscoup bei den Stuttgarter Kickers schenkte Sbonias gegen Pforzheim derselben Startformation das Vertrauen. Für einen ersten Paukenschlag sorgte bereits nach 120 Sekunden der Schütze des goldenen Tors unter dem Fernsehturm. Matej Maglica köpfte einen Freistoß von Kapitän Oguzhan Biyik aus sechs Metern zum 1:0 für die Roten ein.

Die frühe Führung lähmte komischerweise aber zunächst den Tatendrang der Hausherren. Die Gäste übernahmen das Kommando, zeigten das gefälligere Spiel. Nach fünf Minuten flog ein Gewaltschuss von Kreshnik Lushtaku aus kurzer Distanz in die Wolken, nach 20 Minuten wurde eine Direktabnahme von Laurin Masurica im allerletzten Moment zur Ecke abgefälscht. Backnang hätte sich zu diesem Zeitpunkt über den Ausgleich zwar nicht beschweren können, aber Pforzheim biss sich an der gut gestaffelten TSG-Defensive häufig genug auch die Zähne aus.

Mario Marinic hätte nach einer halben Stunde erhöhen können, doch nach Biyiks Freistoß schoss der Torjäger im Fallen am Kasten vorbei. Sbonias warnte sein Team in der Pause vor weiterhin anstürmenden Pforzheimern und hatte damit den richtigen Riecher. Auch im zweiten Durchgang spielte sich vieles in der Hälfte des Gastgebers ab. In der 53. Minute stockte Backnangs Fans der Atem, doch der Kopfball von Dominik Salz klatschte an die Latte.

Das Mittelfeld der Roten musste ziemliche Laufarbeit leisten, nach einer Stunde brachte Sbonias mit Varallo den späteren Siegtorschützen. Bis dahin war es allerdings noch ein weiter Weg. Angetrieben von Jonathan Zinram drängten die Gäste mit aller Macht auf das 1:1. Es kam, wie es kommen musste. Nachdem TSG-Keeper Marcel Knauss den Ausgleich nach 69 Minuten gegen den frei vor ihm aufgetauchten Stanley Ratifo noch verhindert hatte, war sieben Minuten später gegen Dominik Salz auch er machtlos. Pforzheim gab sich mit dem einen Punkt nicht zufrieden, die Gäste drückten weiter aufs Tempo. Backnang konterte, doch Varallo (77.) und Jannik Dannhäußer (87.) scheiterten mit ihren Distanzschüssen an Torwart Manuel Salz.

Nach einer Biyik-Ecke kam die Kugel zwei Minuten vor Schluss zu Varallo, der mit einem Hammer in den Winkel aus etwa zehn Metern das umjubelte 2:1 erzielte. Fast hätte die TSG noch nachgelegt, ein Heber von Marinic ging aber an die Latte. Ein glücklicher Erfolg der Roten, die mit 30 Punkten jetzt in Schlagdistanz zu den Kontrahenten aus Linx und Ilshofen sind.

TSG Backnang: Knauss – Bauer, Doser, Maglica – Leon Maier (84. Tolomeo), Biyik, Wiesheu (60. Varallo). Geldner, Kienast (85. Dannhäußer) – Belobrajdic (46. Loris Maier), Marinic.

1. CfR Pforzheim: Manuel Salz – von Nordheim, Özge (71. Oman), Jourdan, Ceylan – Tardelli, Grupp – Zinram, Masurica (62. Ratifo) – Lushtaku (86. Yilmaz), Dominik Salz.

Tore: 1:0 (2.) Maglica, 1:1 (76.) Dominik Salz, 2:1 (88.) Varallo. – Schiedsrichter: Schmidt (Frankfurt am Main). – Zuschauer: 200.

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Lange sah unsere 1.Mannschaft in Gmünd wie der sichere Sieger aus. Marinic hatte die Mannschaft in einer überlegen geführten 1. Halbzeit in Führung geschossen. Als Michl Bauer nach der Pause auf 2:0 erhöhen konnte, schien die Partie gelaufen. Dann ließ Schiedsrichter Kammerer aber nach einem klaren Foulspiel an Torhüter Knauss weiterlaufen und die Gmünder konnten am am Boden liegenden Kanuss vorbei den Führungstreffer erzielen (auf fupa.de klar zu sehen). Das brachte unsere Mannschaft stark aus dem Tritt und sie musste noch den Ausgleichstreffer hinnehmen.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 25.03.2019    Beste Chancen nicht genutzt   Fußball-Oberligist TSG Backnang kassiert beim 1. Göppinger SV eine unnötige 0:1-Niederlage   Die Aufholjagd der TSG Backnang in der Abstiegszone der Fußball-Oberliga hat einen Dämpfer erhalten. In Göppingen verloren die Roten nach harter Gegenwehr unglücklich mit 0:1. Acht Minuten nach der Pause erzielte Iurii Kotiukov das Tor des Tages. In den letzten 25 Minuten stemmten sich die Gäste mit allen Mitteln gegen die Niederlage, doch selbst beste Torchancen blieben ungenutzt.
Von Dieter Gall

Momentan scheint des Gegners Tor für die TSG wie vernagelt zu sein. Schon am vergangenen Mittwochabend beim Pokalaus in Reutlingen brachten die Murrtaler den Ball nicht im Kasten unter und auch unter dem Hohenstaufen sorgte die aktuelle Ladehemmung für eine Niederlage.

Trainer Evangelos Sbonias versuchte es mit einer erneuten Umstellung in der Abwehr. In der Dreierkette reihte sich Matej Maglica links ein, in der Mitte verteidigte Michl Bauer, rechts Patrick Tichy. Richtig stabil wirkte die Defensive aber nicht, vor allem der Göppinger Rechtsaußen Morgan Faßbender stellte sie vor große Probleme.

Die erste halbe Stunde gehörte eindeutig den Hausherren, die durch Maximilian Ziesche (12.) und einen Freistoß von Kevin Dicklhuber (22.) gute Torchancen hatten. Klare Möglichkeiten für die in Grau angetretenen Roten waren Mangelware. Lediglich der aufgerückte Maglica hatte in der 35. Minute so etwas wie eine Chance, doch aus spitzem Winkel landete die Kugel im Seitenaus. Drei Minuten später brannte es im TSG-Strafraum wieder einmal lichterloh. Eine Flanke vom starken Faßbender verfehlte der im Fünfmeterraum frei stehende Ziesche nur um Haaresbreite. Richtig Dusel hatten die Gäste wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff: Patrick Schwarz stand völlig frei vor TSG-Keeper Marcel Knauss, doch der machte das kurze Eck zu und verhinderte einen Rückstand.

Für die zweite Halbzeit wechselte Sbonias mit Louis Wiesheu und Jannik Dannhäußer für Maglica und Loris Maier frische Kräfte ein. Wiesheu führte sich gleich gut ein. Mit einer tollen Vorlage brachte er Mario Marinic in Position, doch aus zwei Metern scheiterte der Torjäger am stark parierenden SV-Keeper Marcel Schleicher. In der 53. Minute gab es die kalte Dusche für Kapitän Oguzhan Biyik und dessen Kollegen. Erneut flankte Faßbender unbedrängt nach innen, wo Kotiukov den Freiraum am zweiten Pfosten zum 1:0 nutzte.

Backnang reagierte mit wütenden Angriffen. Bei Dannhäußers Schuss (57.) ahnte Schleicher die Ecke. Wiesheu feuerte das Leder (66.) aus 18 Metern genau in die Arme des Göppinger Torwarts. SV-Trainer Gianni Coveli ahnte wohl, was auf seine Truppe in der Endphase zukommen sollte – in der 67. Minute wechselte er drei neue Spieler ein. Drei Minuten später hätte mit Michael Wende einer davon den Sack vorzeitig zumachen können, doch aus fünf Metern fand er in Knauss seinen Meister.

Die Gäste bliesen nun zum Großangriff und übernahmen komplett das Kommando. Eine Viertelstunde vor Schluss hatten die mitgereisten TSG-Fans schon den Torschrei auf den Lippen. Ein Pass von Julian Geldner landete bei Dannhäußer, der aus kurzer Distanz an Schleicher scheiterte. Eine Minute später kam der erst kurz zuvor eingewechselte Daniel Lang im Göppinger Strafraum frei zum Schuss, doch erneut verhinderte Schleicher den zu diesem Zeitpunkt längst fälligen Ausgleich.

Den Murrtalern lief die Zeit davon. Die Göppinger verteidigten geschickt, hatten aber gegen die mit viel zu viel Hektik vorgetragenen Angriffe der Gäste auch wenig Mühe, ihren Strafraum zu verteidigen.

Am Ende brachte sich Backnang wie in Reutlingen um den verdienten Lohn für eine engagierte Vorstellung. Einmal mehr machten die TSG-Akteure die bittere Erfahrung, dass im Fußball eben die Tore über Sieg und Niederlage entscheiden.

1. Göppinger SV: Schleicher – Leonhardt, Clauß, Loser (67. Kadrija) – Dicklhuber, Schwarz – Osipidis, Kotiukov, Renner (79. Mägerle) – Ziesche (67. Wende), Faßbender (67. Coppola).

TSG Backnang: Knauss – Tichy, Bauer, Maglica (46. Dannhäußer) – Leon Maier (85. Belobrajdic), Geldner, Biyik, Kienast, Loris Maier (46. Wiesheu) – Varallo (71. Lang), Marinic.

Tor: 1:0 (53.) Kotiukov. – Schiedsrichter: Schlegel (Unterstadion). – Zuschauer: 400.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 20.04.2019    Maglicas Hammer bringt der TSG den Sieg   Überraschungscoup bei den Kickers: Abstiegsgefährdeter Fußball-Oberligist aus Backnang gewinnt beim Tabellenführer mit 1:0

Von einer Sensation zu sprechen, wäre zu viel. Eine faustdicke Überraschung ist der 1:0-Erfolg des Fußball-Oberligisten TSG Backnang beim Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten Stuttgarter Kickers aber allemal. Nach dem Sieg der Roten bei den Blauen im diesjährigen WFV-Pokal ist dieser Punktspiel-Coup ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Das Tor des Tages erzielte Matej Maglica, der fünf Minuten vor dem Ende einen Freistoß in die Maschen hämmerte.
Von Dieter Gall

Es war ein denkwürdiger Fußballabend unter dem Fernsehturm. Eher mitleidig belächelt fuhr der Mannschaftsbus aus Backnang in Degerloch vor. Die Gastgeber hatten sich auf einen launigen Abend mit Musik, Gegrilltem und viel Bier eingerichtet. Und dann kommt aus der Fußballprovinz ein Klub daher, der sich erlaubte, die Party entscheidend zu stören.

Bei den Oldies unter den Backnanger Fans weckte die Partie bei den Kickers Revanchegelüste. Waren die Stuttgarter doch vor über 50 Jahren mit schuld dran, dass die Etzwiesenkicker nur ein Jahr in Deutschlands zweithöchster Liga mitmischen durften. Auch die zwei Pleiten gegen den Traditionsverein von der Waldau sorgten dafür, dass die Murrtaler schnell wieder im Amateurbereich verschwanden. Umso größer war die Freude der TSG-Anhänger über den Coup. Auch Backnangs Trainer Evangelos Sbonias platzte fast vor Stolz und durfte endlich neben Komplimenten auch Punkte mitnehmen. Mit den Topteams hatten seine Akteure stets mitgehalten, am Ende fehlten aber bisher die für den Ligaverbleib wichtigen Punkte. Jetzt krönten seine Jungs ihre engagierte Leistung mit etwas Zählbarem, das die Konkurrenz sicherlich aufhorchen lässt.

Trotz des Sieges gegen Neckarsulm eine Woche zuvor hatte Sbonias seine Startformation verändert. Louis Wiesheu begann im zentralen Mittelfeld und der ehemalige Kickers-Spieler fühlte sich auf altbekanntem Terrain sichtlich wohl. Insgesamt tat sich auf dem Platz eine halbe Stunde aber herzlich wenig. Die Gäste begegneten dem Favoriten mit Respekt, die Blauen spielten ihren Part eher gelangweilt herunter. Eine Tatsache, die bei Trainer Tobias Flitsch nicht gerade auf Begeisterung stieß. Klare Torchancen hatten zunächst Seltenheitswert. In der 32. Minute versuchte es Wiesheu nach einem Rückpass von Mario Marinic vom Strafraumrand, doch der TSG-Spieler zielte zu ungenau. Dusel hatten die Roten acht Minuten später, als Valentino Stepcic im Backnanger Strafraum aus zehn Metern einfach mal abzog und Torwart Marcel Knauss die Kugel gerade noch an den Querbalken lenkte. Die folgende Ecke von Stepcic köpfte Lhadji Badiane an die Oberkante der Latte. Aufatmen bei den Murrtalern, die ohne Gegentor in die Halbzeitpause gehen durften.

Der Trainer appellierte an seine Kicker, dem übermächtig erscheinenden Gegner weiter konzentriert Paroli zu bieten. Und die Kollegen von Kapitän Oguzhan Biyik taten Sbonias den Gefallen. Vier Minuten nach Wiederbeginn scheiterte Stepcic erneut am Aluminium. Die Fans der Hausherren spekulierten wohl darauf, dass den Gästen mit zunehmender Spieldauer die Luft ausgehen wird. Aber: Falsch gedacht. Die TSG hielt den früheren Bundesligisten weit vom eigenen Strafraum fern, die Stuttgarter hatten nur noch eine Möglichkeit. In der 67. Minute ließ sich Maglica im Strafraum von Badiane düpieren, doch mit der Unterstützung von TSG-Torhüter Knauss versandete auch diese Chance.

Der Fußball schreibt seine eigenen Geschichten, davon durften sich die beinahe 4000 Zuschauer in der 84. Minute überzeugen. Der überragend pfeifende Referee Roy Dingler entschied 22 Meter vor dem Kickers-Kasten auf Freistoß für die Gäste. Der etatmäßige Schütze Biyik überließ die Verantwortung dem Youngster Maglica – und dieser hämmerte die Kugel durch die Stuttgarter Mauer hindurch zum entscheidenden Tor in die Maschen. Danach ließen die Stuttgarter Fans ihren Frust mit wüsten Parolen und Becherwürfen am Linienrichter aus. Die Partie stand kurz vor dem Abbruch, doch der Unparteiische hatte das Geschehen schnell wieder unter Kontrolle und die TSG erntete die Früchte einer starken kämpferischen Leistung.

SV Stuttgarter Kickers: Castelluci – Ludmann, Niedermann, Auracher, Klauß – Astray Lopaz (62. Vochatzer), Kling (85. Soultani) – Miftari (46. Schaller), Stepcic (79. Amachaibou) – Tunjic, Badiane.

TSG Backnang: Knauss – Bauer, Doser, Maglica – Leon Maier, Geldner, Wiesheu (69. Weber), Biyik, Kienast (73. Dannhäußer) – Belobrajdic (79. Loris Maier), Marinic.

Tor: 0:1 (84.) Maglica. – Schiedsrichter: Dingler (Birkenfeld). – Zuschauer: 3700.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 01.04.2019    TSG hält gut mit, verliert aber    Fußball-Oberligist aus Backnang zieht gegen den Titelanwärter Bahlinger SC mit 2:3 den Kürzeren  Auch die TSG Backnang stoppte die Siegesserie des Bahlinger SC in der Fußball-Oberliga nicht. Zwar zeigten die Roten nach einem frühen 0:2-Rückstand eine tolle Moral und glichen mit den Toren von Mario Marinic und Oguzhan Biyik aus, doch am Ende siegte der Titelanwärter aus Südbaden mit 3:2. Von Dieter Gall

Nach den letzten Spielen wurden die Backnanger trotz knapper Niederlagen stets mit gegnerischem Lob überhäuft. Das war auch nach dem Heimspiel gegen Bahlingen der Fall. Zu Buche steht die dritte Niederlage in Folge für die Schützlinge von Evangelos Sbonias, die den Rückstand zum Viertletzten aus Linx wieder auf acht Zähler anwachsen ließ.

Gegen Bahlingen kassierte die Etzwiesenelf wieder ein schnelles Gegentor. Nach 120 Sekunden landete ein Freistoß von Erich Sautner bei Fabian Nopper, der am langen Eck freistehend mit einem Heber TSG-Schlussmann Marcel Knauss keine Abwehrchance ließ. Acht Minuten später köpfte Mario Marinic nach einer Flanke von Loris Maier aus sechs Metern knapp am Gästetor vorbei. Mit Standards brachte der Tabellenzweite die einheimische Hintermannschaft stets in Verlegenheit. Nach einer Viertelstunde segelte ein Freistoß auf den Kopf von Walter Adam, der jedoch in Keeper Knauss seinen Meister fand. Zehn Minuten später gab es in der Hälfte der Gastgeber erneut einen Freistoß. Knauss klatschte die Kugel nach vorne ab direkt vor die Beine von Rico Wehrle, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, zum 2:0 abzuschließen. „Der Gegner führt mit 2:0 und keiner weiß warum“, stellte Sbonias frustriert fest. Spielerisch begegnete seine Elf dem Favoriten auf Augenhöhe.

Nach einer halben Stunde kehrten die Hausherren aber wieder in die Partie zurück. Wehrle sprang im eigenen Strafraum der Ball an die Hand und Schiedsrichter Fimpel zeigte auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marinic eiskalt zum 1:2. Die Platzherren witterten ihre Chance und machten weiter Druck. Marinic (35.) zielte aus zehn Metern knapp vorbei. Vier Minuten später wurde sein Treffer wegen Abseits nicht anerkannt. In der 41. Minute bugsierte Gästekeeper Dennis Müller das Leder nach einem Biyik-Freistoß im letzten Moment über den Querbalken.

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Roten einiges vorgenommen. Es waren gerademal zwei Minuten gespielt, schon klingelte es im Kasten der Bahlinger. Kapitän Biyik zog aus 15 Metern beherzt ab und unhaltbar landete der Ball zum 2:2 im linken Tordreieck. Jetzt hofften die mitfiebernden Backnanger Anhänger auf die Wende. Aber nur fünf Minuten nach dem Ausgleich schlugen die Südbadener eiskalt zu. Eine Rechtsflanke von Serhat Ilhan nickte der im Fünfmeterraum freistehende Santiago Fischer zur erneuten Gästeführung ein. Ein Schock für die Sbonias-Elf, die sich danach erst mal sammeln musste und Glück hatte, dass der eingewechselte Faiz Gbadamassi nach einer Ecke aus acht Metern vorbei köpfte. Jannik Dannhäußer (70.) versuchte es danach aus zwölf Metern und scheiterte an Torhüter Müller, der fünf Minuten später auch das Glück hatte, dass Marinic seinen Kopfball nach einer Flanke von Dannhäußer neben den Kasten setzte. In der Schlussviertelstunde versuchten es die Hausherren mit hoch geschlagenen Bällen, die aber zu keiner Chance mehr führten.

TSG Backnang: Knauss – Bauer (69. Tichy), Doser, Kienast – Leon Maier, Biyik, Geldner (80. Lang), Dannhäußer, Loris Maier – Varallo (55. Wiesheu), Marinic. – Bahlinger SC: Müller – Nopper (48. Gbadamassi), Adam, Alihoxha, Faller – Häringer, Pepic (79. Köbele) – Wehrle (83. Schmid), Sautner (85. Respondek) – Ilhan, Fischer. – Tore: 0:1 (2.) Nopper, 0:2 (24.) Wehrle, 1:2 (29./Handelfmeter) Marinic, 2:2 (47.) Biyik, 2:3 (52.) Fischer. – Schiedsrichter: Fimpel (Bad Wurzach). – Zuschauer: 300.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 21.03.2019    0:1 nach 38 Sekunden, dabei bleibt es     Fußballer der TSG Backnang verlieren Duell zweier Oberligisten im WFV-Pokal-Viertelfinale beim SSV Reutlingen etwas unglücklich   Für die TSG Backnang bleibt es fürs Erste beim bislang einzigen WFV-Pokalsieg 1991. Am gestrigen Abend zogen die Fußballer aus den Etzwiesen im Viertelfinale im Duell zweier Oberligisten beim SSV Reutlingen mit 0:1 den Kürzeren. Es war ein unnötiges Aus, denn nach dem frühen Gegentor in der ersten Minute hatten die Roten die Partie vor allem vor der Pause unter Kontrolle. Ihr Problem: Sie versiebten selbst beste Torchancen.
Von Steffen Grün

Armin Scheiffele und Markus Sailer waren vor knapp 28 Jahren die Helden, die für den damaligen Verbandsligisten aus Backnang beim 2:1-Finalsieg in und gegen Reutlingen die Tore erzielten. Dieses Mal ging es bereits in der Runde der letzten acht ins Stadion an der Kreuzeiche und das Team um Kapitän Oguzhan Biyik hätte gewinnen müssen, um weiterhin darauf hoffen zu können, in die Fußstapfen von Scheiffele, Sailer und Co. zu treten.

Mit dem Selbstvertrauen von zehn Zählern aus fünf Begegnungen nach der Winterpause, aber auch im Wissen, in dieser Saison beide Punktspiele gegen den SSV knapp verloren zu haben, nahm die TSG das Duell in Angriff. Es waren gerade einmal 38 Sekunden vorbei, als die Gäste mit 0:1 ins Hintertreffen gerieten. Mit einem Steilpass auf die rechte Seite hebelten die Reutlinger die Abwehr der Murrtaler aus. Die Hereingabe von Dominic Sessa, der erst 2018 aus den Etzwiesen an die Kreuzeiche gewechselt war, wurde noch abgefälscht und die Kugel fiel Tim Schwaiger vor die Füße. Er schoss aus fünf Metern ins rechte untere Eck, für Marcel Knauss – den Backnanger Keeper mit Reutlinger Vergangenheit – war nichts zu halten.

Schwaiger war nicht nur wegen des Tores der beste Mann auf dem Platz, sondern auch, weil seine Mitstreiter wenig zustande brachten. Und die Gäste? Die übernahmen trotz des frühen Rückschlags die Regie und hatten das Spiel für den Rest der ersten Halbzeit unter Kontrolle. Woran es allen mangelte, die den Abschluss suchten, war die letzte Konsequenz und Konzentration. Bereits in der siebten Minute hatte Reutlingens Torwart Enrico Piu allergrößte Mühe, den Kopfball von Julian Geldner aus zehn Metern abzuwehren. 120 Sekunden später war es TSG-Winterzugang Michele Varallo, der das 1:1 hätte erzielen können. Er stand kurz vor dem Kasten völlig frei, traf den Ball aber nicht richtig, sondern streifte ihn nur leicht.

Backnang blieb am Drücker und probierte es aus allen Lagen. In der 15. Minute feuerte Jannik Dannhäußer aus 18 Metern einen satten Schuss ab, setzte ihn allerdings zu hoch an. Nach einer guten halben Stunde war es wieder SSV-Schlussmann Piu, der den Ausgleich verhinderte: Er lenkte den Schuss von Loris Maier aus 16 Metern zur Ecke ab. Die daraus resultierende Standardsituation zirkelte Biyik in die Mitte, wo Mario Marinic lauerte. Es war eine Position, die der Torjäger meistens nutzt, um eiskalt zuzuschlagen. Nicht so am gestrigen Abend: Mutterseelenalleine beförderte der 34-Jährige die Kugel in die Arme des Keepers. Damit blieb es zur Pause beim knappen Rückstand der Gäste, die sich eigentlich nur vorwerfen lassen mussten, beim letzten Pass und im Torabschluss zu ungenau agiert zu haben.

Die zweite Hälfte bot die Möglichkeit, es besser zu machen und zumindest die Verlängerung zu erzwingen. Aber: Backnang konnte nicht ganz an die Vorstellung der ersten 45 Minuten anknüpfen. Weil Reutlingen abgesehen vom Lattenkopfball von Gökhan Gümüssu weiterhin nicht viel zu bieten hatte, verflachte die Begegnung. Klare Torchancen waren hüben wie drüben weitgehend Fehlanzeige, auch mit langen Bällen in der Schlussphase sowie in der gut fünfminütigen Nachspielzeit kam Backnang nicht mehr zum Ausgleich. Der Traum vom zweiten WFV-Pokalsieg der Vereinsgeschichte ist ausgeträumt.

SSV Reutlingen: Piu – Schramm, Vogler, Reisig, Schiffel – Sessa (65. Vargas Müller), Eiberger, Wöhrle, Schwaiger (90.+3. Milisic) – Gümüssu (83. Elfadli), Visoka (70. Schmitt). – TSG Backnang: Knauss – Bauer, Tichy, Kienast – Leon Maier (78. Tolomeo), Geldner, Loris Maier (76. Belobrajdic), Biyik, Dannhäußer (85. Schiffmann) – Varallo (62. Lang), Marinic. – Tore: 1:0 (1.) Schwaiger. – Schiedsrichter: Falcicchio (Pforzheim). – Zuschauer: 900.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 15.04.2019     Etzwiesen-Elf nährt die Hoffnungen  Backnangs Oberligaelf besiegt Neckarsulm mit 2:0 und verkürzt im Abstiegskampf den Rückstand– Marinic erzielt beide Tore    Die Hoffnungen der TSG-Fußballer auf den Oberligaverbleib haben dank des 2:0 gegen die Neckarsulmer Sport-Union neue Nahrung erhalten. Auch weil der SV Linx gleichzeitig gegen die Stuttgarter Kickers klar verlor. Der Rückstand der Backnanger auf den Fünftletzten beträgt nun noch vier Punkte. Beim Heimsieg der TSG war Mario Marinic mit zwei Toren einmal mehr der Matchwinner.
Einmal mehr entscheidender Spieler für die TSG: Der zweifache Torschütze Mario Marinic. Nach dem 1:0-Führungstreffer nimmt der Routinier strahlend und stolz die Glückwünsche von Vorbereiter David Kienast (verdeckt), Matej Maglica (links) sowie Antonio Belobrajdic entgegen.Von Dieter Gall

Nach der Punkteteilung in Gmünd nahm Evangelos Sbonias zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Matej Maglica rückte hinten für Patrick Tichy in die Dreierkette und Antonio Belobrajdic stürmte anstelle von Michele Varallo neben Marinic. Vorneweg: Beide nutzten ihre Chance. Maglica war insbesondere bei hohen Bällen ein sicherer Rückhalt und Belobrajdic mischte die Gästeabwehr ein ums andere Mal kräftig auf.

In der ersten halben Stunde tat sich aber in beiden Strafräumen wenig. Die Teams neutralisierten sich. Die Gastgeber hatten zwar optisch etwas mehr Ballbesitz, aber Neckarsulm unterband jeden Angriffsversuch schon in der Backnanger Hälfte. In der 29. Minute brach der Bann. Mit ihrem ersten gelungenen Angriff ging die Etzwiesenelf in Führung. Auf der linken Seite spielten David Kienast und Marinic bereits an der Mittellinie einen tollen Doppelpass. Kienast flankte nach innen, wo der TSG-Torjäger mit einer spektakulären Flugeinlage zum 1:0 traf.

Bei nasskalter Witterung, Nieselregen und Kälte sorgte dieser Treffer wenigstens für etwas Erwärmung bei den TSG-Anhängern. Die sahen aber bis zur Pause keine weiteren Höhepunkte mehr.

Die zweite Hälfte war gerade mal eine Minute alt, schon jubelten die Hausherren erneut. Einen Freistoß, getreten von der linken Seite von Belobrajdic, verlängerte der aufgerückte Michl Bauer mit dem Kopf am herausgelaufenen Gästekeeper Marcel Susser vorbei und Marinic reagierte im Fünfmeterraum blitzschnell. Im Fallen erzielte der Torjäger das 2:0.

Eine beruhigende Führung für die Etzwiesen-Elf, sollte man meinen. Doch als Maximilian Gebert nur zwei Zeigerumdrehungen später aus 25-Metern nur die Latte des Backnanger Tores traf, erinnerten sich die TSG-Fans an die vor einer Woche bei der Normannia Gmünd verspielte 2:0-Führung. Erst recht, als nur drei Minuten später Quadie Barini zwei Meter vor dem leeren TSG-Gehäuse am Anschlusstreffer vorbeirutschte. Nach diesen Schreckmomenten verrichteten die Schützlinge von Evangelos Sbonias ihre Arbeit wieder konzentrierter. Vor allem die Neckarsulmer Angreifer bekamen wenig Raum zur Entfaltung.

Nach einer Stunde hatte Maglica nach einem erneuten Freistoß von Belobrajdic das dritte Backnanger Tor auf dem Kopf, doch um Haaresbreite segelte das Leder vorbei. In der Schlussphase versuchten es die Gäste nochmals mit der Brechstange. Barini schoss die Kugel in der 77. Minute aus 15-Metern nur knapp drüber. Vier Minuten später hätte Marinic den Sack zu machen können, doch frei stehend bugsierte er den Ball an den linken Außenpfosten. Solche Chancen lässt sich der Torjäger normalerweise nicht entgehen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff wurde unter dem Beifall der TSG-Anhänger Marinic von Daniel Lang ersetzt. Der war kaum im Spiel, schon hatte er nach einem Querpass des ebenfalls eingewechselten Loris Maier die Riesenchance einzunetzen. Aber Lang schoss den herausstürzenden Susser an. Danach war Schluss und Backnang darf weiter vom Klassenerhalt träumen.

TSG Backnang: Knauss - Bauer, Doser, Maglica – Leon Maier (72. Tolomeo), Geldner, Biyik, Kienast – Weber (67. Wiesheu) – Belobrajdic (82. Loris Maier), Marinic (88. Lang).

Neckarsulmer Sport-Union: Susser – Gotovac (82. Romano), Robin Neupert, Schmelzle, Klotz (63. Albert) – Islamaj (71. Bellanave), Steven Neupert – Schneckenberger, Gebert, Seybold – Barini.

Tore: 1:0 (29.) Marinic, 2:0 (46.) Marinic. – Schiedsrichter: Leyhr (Reutlingen) – Zuschauer: 200.

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Tradition trifft auf Zukunft
Wir freuen uns bekannt geben zu dürfen, dass Leon Maier und Loris Maier sich für weitere 2 Jahre an unsere TSG gebunden haben. Im 100. Jahr unseres Bestehens eine Nachricht, die uns sehr freut. Die jungen Talente spielen seit der B-Jugend in den Etzwiesen und sind in der Saison 2016-17 mit der U19 Meister der Verbandsstaffel geworden. Bei den Herren in der Oberliga zeigen sie von Spiel zu Spiel immer stärkere Leistungen und überzeugen auf dem Feld mit ihren technischen Qualitäten. Unseren Verantwortlichen um Marc Erdmann und Frank Sigle ist es damit gelungen, neben Jannik Dannhäußer und Julian Geldner zwei weitere junge Spieler für die nächsten Jahre an die TSG zu binden. 
Abgebildet sind die Maier-Zwillinge in unseren historischen rot-weißen Triktos, die extra zum Hundertjährigen von unseren Partnern uhlsportund Intersport Hettich entworfen wurden. Unseren beiden Jungen wünschen wir alles Gute für die Zukunft und viel Erfolg mit unserer TSG !

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 18.03.2019    Spätes Siegtor lässt TSG jubeln  Fußball-Oberligist aus Backnang landet gegen den SV Oberachern einen 3:2-Heimerfolg   Die Oberligafußballer der TSG Backnang robben sich an die Nichtabstiegsplätze heran. Mit einem etwas glücklichen, aber nicht unverdienten 3:2-Heimsieg gegen den SV Oberachern verkürzten die Backnanger den Rückstand auf das gesicherte Mittelfeld auf fünf Punkte.
Von Dieter Gall
Schon nach drei Minuten brandete auf dem Kunstrasen in den Etzwiesen erstmals Jubel auf. Eine tolle Rechtsflanke des überragenden Julian Geldner brauchte TSG-Torjäger Mario Marinic aus fünf Metern nur noch zur 1:0-Führung einzunicken. Der Gegner war geschockt und musste wenig später den nächsten Tiefschlag einstecken. Wieder war es Marinic, der nach einem genialen Zusammenspiel zwischen Louis Wiesheu und Michele Varallo zum 2:0 vollstrecken konnte.

Ein beruhigender Vorsprung, dachte so mancher TSG-Anhänger. Eine Vorstellung, die sich aber als trügerisch herausstellte. Zwei Zeigerumdrehungen nach dem zweiten Backnanger Treffer verkürzte Nico Huber auf Vorarbeit des stets gefährlichen Evans Erius auf 1:2. Plötzlich spielte im Murrtal nur noch eine Mannschaft. Der SV Oberachern bestimmte das Spiel und hatte nach 20 Minuten Pech bei einem Lattenschuss von Huber. Die Bemühungen der Gäste wurden schließlich vier Minuten vor dem Wechsel belohnt. Wieder hatte Erius seine Finger im Spiel. Er leitete einen sehenswerten Angriff ein, den Cemal Durmus freistehend zum 2:2 vollenden konnte. Mit einem verdienten Unentschieden für die Gäste ging es dann in die Pause.

Dort fand TSG-Trainer Evangelos Sbonias offenbar die richtigen Worte und verordnete seinem Team mehr Konzentration in der Defensive. Klar war, dass Oberachern nun alles unternehmen wird, die drei Punkte aus Backnang mitzunehmen. Die Hausherren überließen den Gästen weitgehend das Terrain, wobei aber nur eine nennenswerte Chance für die Elf von Oberacherns Coach Mark Lerandy heraussprang. Nach einer Stunde rutschte Huber nur um Haaresbreite an einer Flanke von Durmus vorbei. Aber auch auf der Gegenseite sparten die Pro-tagonisten mit Torchancen. In der 69. Minute köpfte der aufgerückte Innenverteidiger Thomas Doser aus kurzer Distanz nach einer Ecke von Kapitän Oguzhan Biyik über das Gästetor.

Damit hatte es sich schon mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Oberachern versuchte, Struktur in sein Angriffsspiel zu bringen, doch die nun aufmerksame Backnanger Defensive erstickte jeden Versuch bereits schon im Keim. Mit der Zeit gaben sich die TSG-Fans mit der Punkteteilung zufrieden. Die Gäste aus Oberachern entpuppten sich als nur schwer zu bezwingbarer Gegner und den Gastgebern schwante zu jeder Zeit der entscheidende Gegentreffer.

Die Optimisten in den Reihen der Roten gaben aber die Hoffnung nicht auf, dass ihren Lieblingen doch noch das Tor des Tages gelingen sollte. Sbonias trat in der 77. Minute auf den Plan und brachte für Louis Wiesheu mit Loris Maier eine seiner Geheimwaffen. Ein gelungener Schachzug des TSG-Coaches, denn eine Minute vor dem Abpfiff glückte Maier nach einer feinen Vorbereitung von Jannik Dannhäußer der 3:2-Siegtreffer. Ob dieser verdient oder unverdient war, darüber ließ sich nach Spielende trefflich streiten. Das Glück hat bekanntlicherweise nur der Tüchtige auf seiner Seite und deshalb darf man den Dreier für die TSG durchaus als verdient bezeichnen. Auf jeden Fall werden die Backnanger nun am kommenden Mittwoch (Beginn: 19 Uhr) mit frischem Selbstvertrauen zum Viertelfinale im WFV-Pokal zum Ligarivalen SSV Reutlingen fahren.

TSG Backnang: Knauss – Michl Bauer, Doser, Kienast – Geldner, Biyik, Leon Maier, Wiesheu (77. Loris Maier), Jannik Dannhäußer – Varallo (88. Belobrajdic), Marinic (90. Maglica). – SV Oberachern: Pendinger – Feger, Fritz, Leberer, Sheron – Schwenk (89. Filkovic), Decherf, Huber – Erius, Muto (66. Armbruster), Durmus. – Tore: 1:0 (3.) Marinic, 2:0 (12.) Marinic, 2:1 (14.) Huber, 2:2 (41.) Durmus, 3:2 (89.) Loris Maier.

Schiedsrichter: Prigan (Deizisau). – Zuschauer: 250.

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