TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Oberliga Mannschaft
  • hinten:
    Daniel Lang, Julian Geldner, Mario Marinic, Marvin Schmid, Thomas Doser, Tyrone Reyinger, Matej Maglica, Patrick Tichy, Julian Schiffmann
    Mitte:
    Jürgen Schwab (Vorstandsmitglied Volksbank Backnang), Marc Erdmann, Physiotherapeut Volker Max, Frank Sigle, Bernd Dannhäusser, Rolf Wörner, Dr. med. Jochen Nufer, Torspielertrainer Joan Sara, Co-Trainer Darko Milosevic, Trainer Andreas Lechner
    vorne:
    David Kienast, Louis Wiesheu, Oguzhan Biyik, Mika Wilhelm, Marcel Knauss, Michael Quattlender, Benito Baez-Ayala, Giosue Tolomeo, Jannik Dannhäusser
    es fehlen Loris Maier, Leon Maier, Paul Weber, Michl Bauer und Nino Galle
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Die Backnanger Kreiszeitung am 22.10.2018

TSG-Fußballer im Pech

Fußball-Oberligist aus Backnang verliert in Pforzheim mit 0:1 und Giosue Tolomeo mit Rot

Es ist wie verhext: Die TSG-Fußballer bekommen den Ball einfach nicht im gegnerischen Tor unter. Auch im Oberligaspiel beim 1. CfR Pforzheim hielt die Torflaute der Backnanger an. Zu allem Überfluss sah Giosue Tolomeo nach einer Fehlentscheidung des Unpartei-ischen nach 25 Minuten die Rote Karte.
Von Dieter Gall

Zuversichtlich sahen die mitgereisten TSG-Fans der Partie am Rande des Schwarzwaldes entgegen. Erst recht, als in der Aufstellung der Gäste mit Daniel Lang die in den letzten Begegnungen schmerzlich vermisste Sturmspitze auftauchte. Paul Weber spielte neben Kapitän Oguzhan Biyik den defensiven Part im Mittelfeld, Julian Geldner nahm die Position im rechten Mittelfeld ein.

So müsste man eigentlich den Pforzheimern Paroli bieten können, dachten sich die Backnanger Anhänger. Die mussten aber schon nach wenigen Minuten erkennen, dass ihre Elf nach vier torlosen Punktspielen nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzend auf dem Platz stand. Die Goldstädter legten mächtig los und schnürten die Roten in der Anfangsphase in ihrer Hälfte ein. Nach fünf Minuten bewahrte der ausgezeichnete TSG-Schlussmann Michael Quattlender gegen den freistehenden Tim Oman und den Nachschuss von Dominik Salz seine Farben vor einem frühen Rückstand. Nach zehn Minuten köpfte der aufgerückte CfR-Innenverteidiger Bogdan Cristescu den Ball aus kurzer Distanz am Tor vorbei. Quattlender und dessen Vorderleute hatten alle Hände voll zu tun, um den Überblick zu wahren. Die Unterstützung aus dem Mittelfeld heraus fehlte. Bei jedem Ballkontakt war die Unsicherheit der Schützlinge von Trainer Andreas Lechner zu erkennen.

Nach 25 Minuten lieferten sich Backnangs Rechtsverteidiger Tolomeo und Oman ein Laufduell in der Hälfte der Gäste. Tolomeo spitzelte das Leder zurück zu seinem Torhüter, der Pforzheimer ließ sich theatralisch fallen. Obwohl noch zwei Backnanger Verteidiger hinter dem Ball waren, entschied der Referee auf Notbremse. Mit Rot war für den TSG-Akteur die Partie vorzeitig beendet.

Jetzt wurde es für Biyik und Co. immer schwieriger einen gescheiten Spielaufbau zu starten. Glück hatten die Roten nach etwas mehr als einer halben Stunde, als Quattlender mit Unterstützung von Geldner gegen den durchgebrochenen Hakan Aslantas in höchster Not zum Eckball rettete. Der TSG-Torhüter machte vier Minuten später auch eine tolle Chance von Dominik Salz zunichte. Das Glück des Tüchtigen hatte der Schlussmann schließlich drei Minuten vor dem Pausenpfiff, als Dominik Salz aus zehn Metern nur den Außenpfosten traf.

Mit einem für die Gäste recht schmeichelhaften torlosen Remis ging es in die Kabine. Dort versuchte Trainer Lechner, sein personell dezimiertes Team auf eine weitere laufintensive zweite Hälfte vorzubereiten. Für Weber rückte Leon Maier ins Team. In der 54. Minute brachte die TSG-Hintermannschaft das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Die Kugel fiel im Strafraum vor die Füße von Laurin Masurica, der mit einem fulminanten Linksschuss die Hausherren in Führung schoss. Von diesem Schock erholten sich die Etzwiesenkicker jedoch recht schnell. Sechs Minuten später hatte Yannik Dannhäußer nach einer Flanke von Engjell Hoti eine gute Chance, doch aus acht Metern köpfte er den Ball über den Pforzheimer Kasten. Vier Zeigerumdrehungen danach passte Lang im Strafraum der Gastgeber quer zum mitgelaufenen Thomas Doser, doch ein Abwehrbein der Gastgeber verhinderte den möglichen Ausgleich. In der Schlussviertelstunde hatten die Platzherren mehrmals die Möglichkeit, den Sack vorzeitig zuzumachen. Entweder wurden die Konter zu schlampig zu Ende gespielt oder stand, wie in der 76. Minute, dem Geschoss von Stanley Ratifo der Querbalken im Weg. In der Nachspielzeit warfen die Roten alles nach vorne. Beinahe hätte es auch noch mit einem Treffer geklappt. Ein Kopfball von Doser aus sechs Metern wurde jedoch von einem Pforzheimer von der Torlinie gekratzt. Mit hängenden Köpfen verließen die Backnanger das Spielfeld, aber trotz allen Einsatzes der Gäste muss der Sieg der Schwarzwälder als verdient bezeichnet werden.

1. CfR Pforzheim: Manuel Salz – Aslantas, Cristescu, Grupp, Masurica – Saito, Tardelli – Zinram, Oman (68. Ratifo) – Lushtaku (87. Yilmaz), Dominik Salz (81. Ando).

TSG Backnang: Quattlender – Tolomeo, Doser, Bauer, Kienast (83. Maglica) – Biyik, Weber (46. Leon Maier) – Geldner, Dannhäußer – Hoti, Lang (71. Schiffmann).

Tor: 1:0 (54.) Masurica. – Rote Karte: Tolomeo (25./TSG). – Schiedsrichter: Reuter (Frankfurt). – Zuschauer: 300.

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Backannger Kreiszeitung am 04.10.2018

Der TSG gelingt die Pokalsensation

Fußball-Oberligist aus Backnang bezwingt den Drittligisten VfR Aalen nach den Toren von Thomas Doser und Michl Bauer mit 2:0

Was für ein Feiertag für die Fußballfamilie der TSG Backnang. Mit einem 2:0 gegen den Drittligisten VfR Aalen sorgte der Oberligist gestern für die Pokalsensation. Zwei Kopfballtore von Thomas Doser und Michl Bauer beförderten die zwei Spielklassen tiefer angesiedelten Backnanger überraschend ins Viertelfinale des WFV-Pokals.
Von Dieter Gall

Nur wenige Backnanger Fans gaben ihrer Elf eine Chance gegen die Profikicker von der Ostalb. Erst recht nicht, als die Hiobsbotschaft durchsickerte, dass Mittelstürmer Daniel Lang aufgrund einer Muskelverletzung nicht auflaufen wird und voraussichtlich drei Wochen nicht mitmischen kann. So war TSG-Coach Andreas Lechner wieder mal zur Improvisation gezwungen, was seinen Angriff anbelangt. Engjell Hoti stürmte neben Julian Geldner, dafür rückte Leon Maier auf die Position des rechten Verteidigers. Paul Weber und Kapitän Oguzhan Biyik verteidigten vor der Abwehr, in der die beiden Innenverteidiger Thomas Doser und Michl Bauer, nicht nur wegen ihrer Tore, eine tadellose Leistung ablieferten.

Aber das Defensivspiel beginnt im Fußball schon weiter vorne, wo sich auch Loris Maier und Jannik Dannhäußer an die Fersen der Aalener Offensivkräfte hefteten. Die Gäste präsentierten, wie schon eine Pokalrunde zuvor in Bissingen, zunächst einmal ihren zweiten Anzug. Die Top-Leute, unter anderem Matthias Morys und Nicolas Sessa, nahmen zunächst auf der Bank Platz.

Im ersten Durchgang musste sich der Drittligist erst einmal an den recht holprigen Backnanger Untergrund gewöhnen. Für kurze Ballkontakte und Direktspiel war der Rasen völlig ungeeignet. Zwar hatte Aalen deutlich mehr Ballbesitz, aber nur eine einzige nennenswerte Torchance. Nach 17 Minuten tauchte Nils Anhölcher im Strafraum der Hausherren auf, doch mit einem Reflex wehrte TSG-Schlussmann Michael Quattlender den Schuss des VfR-Spielers zur Ecke ab.

Weitere Chancen gab es für die Gäste im ersten Abschnitt nicht zu verzeichnen. Überhaupt keine Möglichkeit, ein Tor zu erzielen, gab es bis zur Pause für die mit Defensivarbeit eingedeckten Gastgeber. Die Partie schien denselben Verlauf zu nehmen, wie der Pokalsieg der Aalener in Bissingen. Dort setzte Trainer Argirios Giannikis nach einer Stunde auf Torjäger Morys, der nach seiner Einwechslung auch den entscheidenden Treffer für den VfR erzielt hatte. Bevor die Gäste allerdings zu dieser Maßnahme greifen konnten, bebte das Etzwiesenstadion erstmals. Nach einer Stunde konnte VfR-Keeper Raif Husic einen 18-Meter-Freistoß von Biyik nur mit Mühe parieren. Fünf Minuten später zirkelte der Backnanger Kapitän eine Ecke auf den Kopf von Doser, der aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung erfolgreich war.

Ob sich der Aalener Coach da nicht verzockt hatte? Er brachte in der folgenden Minute mit Morys, Sessa und Schnellbacher drei frische Stammkräfte. Als diese aber kaum auf dem Feld waren, da bauten die Roten ihren Vorsprung auf 2:0 aus. In der 70. Minute trat Biyik erneut zur Ecke an. Dieses Mal landete die Kugel auf dem Kopf von Bauer, der ebenfalls völlig unbedrängt einnicken konnte.

Jetzt gab es bei den TSG-Anhängern kein Halten mehr. Noch waren 20 Minuten zu spielen, so richtig an die Pokalsensation wollte noch niemand glauben. Aber die Schützlinge vom Backnanger Trainer Lechner warfen sich mit Leidenschaft in jeden Zweikampf. Jede gewonnene Attacke ihrer Mannschaft wurde von den Fans in Rot mit Szenenapplaus und großem Jubel quittiert. Die Zeiger der Stadionuhr schienen noch langsamer zu laufen als normal. Andreas Lechner nahm mit den Einwechslungen von Julian Schiffmann, Patrick Tichy und Louis Wiesheu geschickt die Zeit von der Uhr. Langsam aber sicher glaubte die TSG-Familie an die Sensation, die nach einer Nachspielzeit von drei Minuten endlich zur Gewissheit wurde.

TSG Backnang: Quattlender – Leon Maier, Doser, Bauer, Kienast – Biyik, Weber (80. Schiffmann) – Loris Maier (88. Tichy), Dannhäußer – Geldner, Hoti (89. Wiesheu).

VfR Aalen: Husic – Rehfeld, Sarr, Letard (66. Sessa) – Lämmel, Feil – Trianni, Schorr, Bär – Anhölcher (66. Morys), Watanabe (66. Schnellbacher).

Tore: 1:0 (65.) Doser, 2:0 (70.) Bauer. – Schiedsrichter: Bergmann (Erbach) – Zuschauer: 450.

TSG schlägt den Drittligisten VfR Aalen mit 2:0   
Eine ganz starke Abwehrleistung ließ die Spieler des VfR Aalen verzweifeln. Dann gingen die langen Kerle nach vorne. Thomas Doser und Michl Bauer köpften zum sensationellen 2:0 - Sieg ein.

 

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TSG Backnang- SV Göppingen 3:1           Nach frühem Gegentor sah es zunächst nicht gut aus für die TSG. Aber nach dem Ausgleichstreffer durch Daniel Lang änderte sich das Bild. In der zweiten Spielhälfte erzielte Lang seinen zweiten Treffer, ehe Neuzugang Hoti mit dem 3:1 alles klar machte.

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Backnanger Kreiszeitung am 15.10.2018
Der TSG fehlt es an der Durchschlagskraft     Fußball-Oberligist aus Backnang zieht vor 1500 Zuschauern im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers mit 0:2 den Kürzeren
Auch die TSG Backnang konnte die Erfolgsserie der Stuttgarter Kickers in der Fußball-Oberliga nicht stoppen. Durch zwei Treffer von Abdenour Amachaibou nahmen die Gäste aus Degerloch verdient alle drei Punkte mit. Die Backnanger mühten sich zwar redlich, aber im Angriff fehlte es den Roten einfach an der notwendigen Durchschlagskraft.
Von Dieter Gall

Rund 1500 Zuschauer, die meisten aus Stuttgart, gaben der Partie im Etzwiesenstadion den gebührenden Rahmen. Die Kickers-Fans verhielten sich anständig und fair, machten die Auswärtspartie an der Murr zum Heimspiel. Am Sieg der Gäste gab es letztlich nichts zu lamentieren. Die Stuttgarter hatten mehr Ballbesitz und die Partie stets im Griff.

Bei den Hausherren merkte man einmal mehr das Fehlen der kompletten Angriffsreihe. Engjell Hoti und Julian Geldner hatten gegen die aufmerksame Kickers-Abwehr einen schweren Stand. Auf der anderen Seite rieben sich die Angreifer der Blauen aber auch an der Backnanger Hintermannschaft ziemlich auf. Die Partie entwickelte sich zäh, Torchancen waren an einer Hand abzuzählen.

Nach 20 Minuten hatten die Gastgeber eine erste, aber hochkarätige Möglichkeit. Loris Maier zog aus zehn Metern volley ab und verfehlte nur um Zentimeter das Stuttgarter Gehäuse. Nach einer halben Stunde waren dann auch die Kickers an der Reihe. Michael Klauß verfehlte das Ziel nach einer Ecke per Kopfball nur knapp. In der 39. Minute hatte TSG-Angreifer Hoti nach einem Freistoß von Oguzhan Biyik eine Chance, aber gegen die von Tobias Feisthammel glänzend organisierte Hintermannschaft der Gäste gab es kein Durchkommen.

Drei Zeigerumdrehungen später gingen die Blauen in Front. Allerdings ging dem Führungstreffer von Amachaibou ein klares Foul an TSG-Verteidiger Giosue Tolomeo voraus. Der Backnanger wurde von hinten umgestoßen, was dem ansonsten recht unauffällig wirkenden Schiedsrichter Jochen Rottner entgangen war. Amachaibou stand goldrichtig und nutzte seinen Freiraum aus.

Nach dem Wechsel gab es dasselbe Bild. Die Stuttgarter waren Herr im fremden Haus, kontrollierten das Geschehen auf dem Platz. Die Hausherren mühten sich, um auf Augenhöhe zu bleiben. Während sich die Gäste immer mehr dem Verwalten der Führung zuwendeten, versuchten sich die Platzherren, wenigstens mit Standards Gefährlichkeit auszustrahlen. Aber diese Waffe blieb ziemlich stumpf. Weder Eckbälle noch Freistöße von Kapitän Oguzhan Biyik waren von Erfolg gekrönt. Die Partie plätscherte so vor sich hin, bis in der 63. Minute Amachaibou zum zweiten Mal zuschlagen konnte. Feisthammel scheiterte zunächst, doch der Kicker-Torschütze schaltete schneller als die Backnanger Hintermannschaft und staubte zum 2:0 ab. Damit war das Spiel nach etwas mehr als einer Stunde eigentlich schon entschieden. Die Roten zeigten sich beeindruckt und brachten keinen gescheiten Angriff mehr zustande. Während die Kickers nun als Tabellenführer grüßen, müssen sich die Backnanger weiterhin mit einem Abstiegsplatz begnügen.

TSG Backnang: Quattlender – Tolomeo, Bauer, Doser, Kienast – Biyik, Leon Maier (82. Wiesheu) – Loris Maier (66. Schiffmann), Dannhäußer – Geldner, Hoti.

SV Stuttgarter Kickers: Castellucci – Jäger, Auracher, Feisthammel, Ludmann – Halili (80. Miftari), Klauß – Kling (64. Blank), Amachaibou (64. Schaller) – Badiane, Tunjic (90. Stepcic).

Tore: 0:1 (43.) Amachaibou, 0:2 (63.) Amachaibou. – Schiedsrichter: Rottner (Poppenweiler). – Zuschauer: 1500.

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01.10.2018

Torloses Unentschieden im Kellerduell

TSG Backnang kommt in der Heimpartie der Fußball-Oberliga gegen den 1. FC Normannia Gmünd über ein 0:0 nicht hinaus
Weder Fisch noch Fleisch war das torlose Unentschieden im Kellerduell der Fußball-Oberliga zwischen der TSG Backnang und dem 1. FC Normannia Gmünd. Ihren beiden ausgezeichneten Torhütern hatten es beide Mannschaften letztlich zu verdanken, dass nach Spielende wenigstens ein Zähler auf beiden Seiten zu Buche stand.
Von Dieter Gall

„Wer nicht absteigen will, muss seine Heimspiele gewinnen“, lautete die Vorgabe von Backnangs Trainer Andreas Lechner. Für den gesperrten Patrick Tichy rückte Thomas Doser bei den Hausherren in die Innenverteidigung und der hatte nach sieben Minuten die große Chance, seine Farben in Führung zu bringen. Nach einer Ecke von Oguzhan Biyik köpfte Doser die Kugel aus fünf Metern ans linke Lattenkreuz.

Die Antwort des Aufsteigers aus Gmünd ließ aber nicht lange auf sich warten. Zwei Zeigerumdrehungen später entwischte der quirlige Toni Terell Suddoth seinem Gegenspieler, visierte aus 15 Metern das linke unter Eck an, doch TSG-Schlussmann Michael Quattlender streckte sich erfolgreich und klärte in höchster Not zur Ecke. Nach 20 Minuten war es erneut der Backnanger Torhüter, der mit einer Rettungsaktion gegen den durchgebrochenen Felix Bauer sein Team vor einem Rückstand bewahrte.

Recht unterhaltsam ging es weiter, denn vier Minuten später waren wieder die Platzherren an der Reihe. Ein Freistoß landete bei Daniel Lang, doch aus spitzem Winkel traf der TSG-Angreifer nur das Außennetz. Drei Minuten später drehte sich der Mittelstürmer im Strafraum geschickt um seinen Gegenspieler und zog aus zehn Metern ab. Gäste-Keeper Yannick Ellermann verhinderte mit einem Reflex die Backnanger Führung. Bis zur Pause war es ein durchaus gefälliges Spiel, mit weitgehend ausgeglichenen Spielanteilen. Das Niveau der Partie sank aber in der zweiten Hälfte.

Halbzeit zwei begann mit einer guten Möglichkeit für den Ex-TSG-Spieler und den Kapitän der Gäste, Stephan Fichter, der nach einer misslungenen Kopfballabwehr der Gastgeber (47.) am langen Eck lauerte, den Ball jedoch zu überrascht aus einem Meter über den Kasten donnerte. Fünf Minuten später ging Gmünds Suddoth nach einem Zweikampf im Backnanger Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Digeser gab einen Elfmeter für die Gäste. Andreas Mayer lief an, schoss konzentriert in Richtung linkes Eck, doch Teufelskerl Quattlender entschärfte die Kugel und hielt seine Elf im Spiel. Beide Mannschaften stellten jedoch nach einer Stunde das Offensivspiel ein. Während die Gäste mit dem holprigen Untergrund offenbar überhaupt nicht zurechtkamen, fehlte es den Lechner-Schützlingen wohl am Selbstvertrauen. Kein gescheiter Spielaufbau war zu notieren, sodass es torlos blieb.

TSG Backnang: Quattlender – Tolomeo, Doser, Bauer, Kienast – Biyik, Leon Maier – Schiffmann (54. Baez-Ayala), Dannhäußer – Geldner, Lang (73. Hoti). – 1. FC Normannia Gmünd: Ellermann – Fichter, Stölzel, Lämmle, Glück – Kianpour, Kolb – Gnaase, Bauer (77. Ubabuike) – Suddoth (85. Ibrahimovic), Mayer. – Schiedsrichter: Digeser (Starzach). – Zuschauer: 300.

TSG Backnang - FC Normannia Gmünd 0:0      
Torhüter Quattlender hatte maßgeblichen Anteil am letztlich verdienten Unentschieden. Er entschärfte mehrere hochkarätige Chancen der Gmünder, darunter sogar einen Foulelfmeter. Aber auch sein Gegenüber konnte mehrfach sein Können zeigen. Bei einem Kopfball an die Latte von Michl Bauer wäre er aber chancenlos gewesen.

 

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 10.09.2018 / 

TSG gibt den 3:1-Vorsprung aus der Hand / 

Fußballer aus Backnang kassieren beim 3:4 beim SV Oberachern in der Oberliga ihre vierte Niederlage hintereinander
Nach der vierten Punktspielniederlage in Folge muss man sich um die Oberligatauglichkeit der TSG Backnang ernsthaft Gedanken machen. Selbst eine 3:1-Führung reichte den Roten beim SV Oberachern nicht zum Sieg. Fassungslos mussten die mitgereisten TSG-Anhänger in der Schlussphase noch drei Gegentreffer über sich ergehen lassen.
Unfassbar für Kapitän Oguzhan Biyik, dass die TSG noch mit 3:4 unterlag.

Weiterlesen: Vierte Niederlage in Folge

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Backnanger Kreiszeitung am 08.10.2018
Diszipliniert, willig und dennoch ohne Punkt
Backnangs Fußball-Oberligist verliert in Neckarsulm eine chancenarme Partie mit 0:1 – Vorne fehlt die Durchschlagskraft
Von Uwe Flegel

Die Enttäuschung war groß, als Schiri David Schmidt das letzte Mal an dem Abend in seine Pfeife geblasen hatte. 0:1 verloren. Backnangs Oberligafußballer standen in Neckarsulm mit leeren Händen da. Die Niederlage nagte an Spielern und Trainer Andreas Lechner. Nicht weil die TSG besser als die Sport-Union war, sondern weil die disziplinierte und kämpferisch gute Leistung der Etzwiesen-Elf nicht einmal zu einem Punkt gereicht hatte.

Ursache dafür war eine Szene in der 36. Minute. Die Gäste verloren im Mittelfeld den Ball. Danach schafften sie es gleich zweimal nicht, den Ball zu klären. Und als die Linksflanke von Volkan Demir flach in den Strafraum hereinkam. stand Mario Müller goldrichtig und drückte den Ball aus wenigen Metern zum 1:0 über die Linie. So etwas nennt man effektiv, war es doch die erste gute Chance für Neckarsulm. Überhaupt war es die erste gute Möglichkeit der gesamten Partie gewesen. TSG-Teammanager Marc Erdmann ärgerte sich nach der Begegnung: „Bei uns wird derzeit einfach jeder Fehler sofort bestraft.“

Von Backnang kam in der Offensive in der ersten Halbzeit ähnlich wenig wie von Neckarsulm. Beide Mannschaften verdienten sich fast über die gesamten 90 Minuten die Prädikate bemüht, diszipliniert, willig. Und bei beiden Teams war es die Defensivarbeit, mit der sie überzeugten. Bedeutete für die Gästefans: Einzig ein Schuss aus 18 Metern von Loris Maier, den der Ex-Aspacher Marcel Susser im Tor der Hausherren problemlos parierte, war vor der Pause ein kleines Zeichen in Sachen Angriff. Das Fehlen der beiden Stürmer Mario Marinic (Knie) und Daniel Lang (Muskelfaserriss) war deutlich zu spüren. Es wäre auch ein Wunder gewesen, wenn nicht, hatte das Duo doch bislang sieben der zehn Backnanger Saisontreffer erzielt.

Andreas Lechner machte deshalb nach der Partie auch gar nicht lange rum: „Uns fehlt vorne Durchschlagskraft. Offensiv sind wir derzeit einfach limitiert.“ Stimmt. Zwar mühten sich Julian Geldner und Engjell Hoti in der Spitze, hatten auch durchaus die eine oder andere gute Aktion, aber zwingend war es in den wenigsten Situationen. Und weil diesmal im Gegensatz zum 2:0-Pokalcoup gegen den Drittligisten Aalen auch nach Eckbällen oder Freistößen nichts ging, fehlte es der Etzwiesen-Elf einfach an Gefahr. „Du kannst nicht immer nur auf Standards hoffen, das ist ist zu wenig“, urteilte Torjäger Marinic, der wie Erdmann und Lechner aber auch weiß, dass seiner Elf bis zur Rückkehr von ihm und von Lang nicht viel mehr übrig bleiben wird. Und das kann noch zwei, drei Wochen sein.

Positiv bei Backnang war, dass es nicht aufsteckte, versuchte, sich Chancen zu erarbeiten. Mehr als Weitschüsse (Dannhäußer 59., Geldner 69., Hoti 77.) gab es allerdings nicht groß. Auf der anderen Seite sah es lange Zeit nicht viel anders aus. Erst in der Schlussphase des Vergleichs nutzte die Sport-Union die Räume, die sich boten, als die Gäste in Sachen Offensive einen Gang hoch schalteten, um die Partie zu drehen oder wenigstens den Ausgleich noch zu erzielen. Allerdings zeigte Michael Quattlender erneut, dass auf ihn Verlass ist, als er in der 74. Minute einen Kopfball von Quadie Barini aus fünf Metern klasse von der Linie kratzte. Ansonsten hatte Demir, der zehn Minuten vor Schluss aus 13 Metern etwas zu hoch zielte, noch eine Chance, doch mehr ließ die TSG nicht zu.

Neckarsulmer Sport-Union: Susser – Islamaj, Enzo Romano (56. Marco Romano), Klotz, Seybold – Ayvaz (80. Albert), Müller, Schneckenberger, Gebert (86. Hatzis) – Barini (90. Reitz), Demir.

TSG Backnang: Quattlender – Leon Maier, Doser, Bauer, Kienast – Loris Maier, Weber (75. Schiffmann), Biyik, Dannhäußer – Geldner, Hoti.

Tore: 1:0 (36.) Müller. – Schiedsrichter: Schmidt (Frankfurt am Main). – Zuschauer: 350.

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Bahlinger SC - TSG Backnang 3:0         
Beim favorisierten Tabellenzweiten vom Kaiserstuhl hielt unsere Mannschaft bis zur Pause ein torloses Unentschieden. Dann gingen die Gastgeber in Führung und bauten diese durch zwei zumindest umstrittene Foulelfmeter aus. Zu allem Unglück sah Abwehrrecke Patrick Tichy auch noch die Rote Karte wegen angeblicher Notbremse.
   

 

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Wieder hat unsere 1. Mannschaft ein sehr schweres Los gezogen. In der 4.Runde um den WFV-Pokal müssen entweder wir am 3.10. nach Bissingen oder empfangen den VfR Aalen.

 

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MikaWilhelm

Mika
Wilhelm

Position: Torspieler
Rückennummer: 30
Jahrgang: 1999
MarcelKnauss

Marcel
Knauss

Position: Torspieler
Rückennummer: 1
Jahrgang: 1996
MichaelQuattlender

Michael
Quattlender

Position: Torspieler
Rückennummer: 25
Jahrgang: 1987
JannikDannhäußer

Jannik
Dannhäußer

Position: Abwehr
Rückennummer: 23
Jahrgang: 1995
ThomasDoser

Thomas
Doser

Position: Abwehr
Rückennummer: 18
Jahrgang: 1989
MichlBauer

Michl
Bauer

Position: Angriff
Rückennummer: 26
Jahrgang: 1998
LeonMaier

Leon
Maier

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 12
Jahrgang: 1999
TyroneReyinger

Tyrone
Reyinger

Position: Abwehr
Rückennummer: 5
Jahrgang: 1996
MarvinSchmid

Marvin
Schmid

Position: Abwehr
Rückennummer: 2
Jahrgang: 1996
PatrickTichy

Patrick
Tichy

Position: Abwehr
Rückennummer: 20
Jahrgang: 1993
GiosueTolomeo

Giosue
Tolomeo

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 4
Jahrgang: 1994
OguzhanBiyik

Oguzhan
Biyik

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 7
Jahrgang: 1986
JulianGeldner

Julian
Geldner

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 6
Jahrgang: 1996
DavidKienast

David
Kienast

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 31
Jahrgang: 1989
LorisMaier

Loris
Maier

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 16
Jahrgang: 1999
JulianSchiffmann

Julian
Schiffmann

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 11
Jahrgang: 1991
PaulWeber

Paul
Weber

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 8
Jahrgang: 1993
LouisWiesheu

Louis
Wiesheu

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 24
Jahrgang: 1998
BenitoBaez-Ayala

Benito
Baez-Ayala

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 21
Jahrgang: 1989
MatejMaglica

Matej
Maglica

Position: Abwehr
Rückennummer: 14
Jahrgang: 1998
DanielLang

Daniel
Lang

Position: Angriff
Rückennummer: 9
Jahrgang: 1992
MarioMarinic

Mario
Marinic

Position: Angriff
Rückennummer: 10
Jahrgang: 1984
NinoGalle

Nino
Galle

Position: Angriff
Rückennummer: 15
Jahrgang: 1999
AndreasLechner

Andreas
Lechner

Trainer


DarkoMilosevic

Darko
Milosevic

Co-Trainer


JoanSara

Joan
Sara

Torspieler Trainer

VolkerMax

Volker
Max

Physiotherapeut

FrankSigle

Frank
Sigle

Team Manager

RolfWörner

Rolf
Wörner

Spielleiter

Isaak Avramidis

Isaak
Avramidis

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BerndDannhäusser

Bernd
Dannhäusser

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Marc
Erdmann

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Wir. Miteinander. Füreinander.