TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Oberliga Mannschaft
  • hinten:
    Daniel Lang, Julian Geldner, Mario Marinic, Marvin Schmid (nicht mehr im Verein), Thomas Doser, Tyrone Reyinger (nicht mehr im Verein), Matej Maglica, Patrick Tichy, Julian Schiffmann
    Mitte:
    Jürgen Schwab (Vorstandsmitglied Volksbank Backnang), Marc Erdmann, Physiotherapeut Volker Max, Frank Sigle, Bernd Dannhäusser, Rolf Wörner, Dr. med. Jochen Nufer, Torspielertrainer Joan Sara, Co-Trainer Darko Milosevic, Trainer Andreas Lechner (nicht mehr im Verein)
    vorne:
    David Kienast, Louis Wiesheu, Oguzhan Biyik, Mika Wilhelm, Marcel Knauss, Michael Quattlender, Benito Baez-Ayala, Giosue Tolomeo, Jannik Dannhäusser
    es fehlen Loris Maier, Leon Maier, Paul Weber, Michl Bauer und Nino Galle
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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 20.05.19      Backnang nutzt zweiten Machtball nicht   Trotz einer Stunde mit einem Mann in Überzahl kommt der abstiegsgefährdete Fußball-Oberligist in Freiberg nur zu einem 2:2  Von Dieter Gall
Die TSG-Elf hat den Oberliga-Verbleib nicht mehr selbst in der Hand. Nach dem 2:2 beim SGV Freiberg muss Backnang am letzten Spieltag sein Heimspiel gegen den FV Ravensburg gewinnen und gleichzeitig auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Obwohl Freiberg wegen Rot für Denis Zagaria eine Stunde lang in Unterzahl spielte, reichten den Roten die Tore von Michl Bauer und Michele Varallo nur zu einem Zähler.   Von den rund 250 Zuschauern im Wasenstadion waren mehr als die Hälfte aus dem Murrtal. An Unterstützung mangelte es den Fußballern aus den Etzwiesen nicht. Sie machten dann auch von Beginn an ziemlich Druck. Schon nach vier Minuten hatte Loris Maier, nach einem klugen Pass seines Bruders Leon, den Führungstreffer auf dem Fuß, doch aus sechs Metern scheiterte der TSG-Angreifer an SGV-Schlussmann Thomas Bromma. Nach 20 Minuten versuchte es Julian Geldner aus zehn Metern, Bromma wehrte ab und den Nachschuss von Loris Maier bugsierte der Torhüter über die Latte.

Es sah für die Gäste bis dahin gut aus und der Führungstreffer war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Erst recht, als Denis Zagaria als letzter Mann in der eigenen Hälfte den durchgebrochenen Mario Marinic zu Fall brachte. Schiedsrichter Dürr zückte Rot, die Hausherren hatten fortan einen Mann weniger. Die TSG erhöhte den Druck noch und hatte durch Marinic (36.) und Maglica (37.) zwei weitere gute Möglichkeiten. Irgendwie wollte das Runde nicht ins Eckige.

Mit ihrem ersten ernst zu nehmenden Angriff gingen die Gastgeber dann in Führung. Leon Braun zog aus 20 Metern einfach mal beherzt ab und unhaltbar für Backnangs Keeper Marcel Knauss schlug die Kugel im TSG-Gehäuse ein. Im Gegenzug hatte Marinic den Ausgleich auf dem Fuß. Der Torjäger dribbelte alleine auf Torhüter Bromma zu, ließ sich von dem aber die Kugel abnehmen. Die TSG-Anhänger rauften sich angesichts der vergebenen Chancen die Haare und ließen schon zur Pause ein wenig die Köpfe hängen.
Der Halbzeitrückstand des SV Oberachern auf eigenem Platz gegen Titelanwärter Bahlinger SC ließ Backnang aber weiterhin auf Besserung im zweiten Abschnitt hoffen. Und die zweite Hälfte war gerade mal zwei Minuten alt, schon köpfte Michl Bauer einen Freistoß seines Kapitäns Oguzhan Biyik zum 1:1-Ausgleich ein. Allerdings verpassten es die Gäste nun, nachzulegen. Teilweise fehlte der Mut bei einigen Aktionen. Glück hatte die TSG in der 63. Minute als Braun frei stehend aus zehn Metern die Kugel über den Kasten jagte. Eine Zeigerumdrehung später waren Backnangs Fans fassungslos. Torhüter Marcel Knauss konnte den heranstürmenden Mert Tasdelen nur mit einem Foul im eigenen Strafraum stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Torjäger Marcel Sökler souverän.

Die Gäste lagen erneut zurück. Backnangs Coach reagierte und schickte Michele Varallo und Louis Wiesheu aufs Feld. Wenig später wurde mit Daniel Lang ein weiterer Angreifer eingewechselt. Totale Offensive war angesagt, aber nur vier Minuten nach seiner Einwechslung verpasste Lang im Fünfmeterraum den Ausgleich. In der zweiten Minute der Nachspielzeit war es dann Varallo, der nach einer Ecke am langen Eck schneller als alle anderen schaltete und per Kopf das 2:2 erzielte. Danach versuchten es die Roten noch mit der Brechstange, doch am Ende blieb es bei dem einen Zähler, der am letzten Spieltag zumindest noch auf den Ligaverbleib hoffen lässt.

SGV Freiberg: Bromma – Marotta (66. Klostermann), Zagaria, Rohr, Fausel – Müller, Fossi (71. Ferati) – Braun, Tasdelen (87. Öztürk) – Latifovic (33. Pischorn), Sökler.

TSG Backnang: Knauss – Bauer, Doser (75. Lang), Maglica – Tolomeo (64. Wiesheu), Biyik (87. Weber), Geldner, Dannhäußer (64. Varallo) – Leon Maier – Loris Maier, Marinic.

Tore: 1:0 (43.) Braun, 1:1 (47.) Bauer, 2:1 (64., Foulelfmeter) Sökler, 2:2 (90+2) Varallo. – Rote Karte: Zagaria (30., Freiberg). – Schiedsrichter: Dürr (Rohrdorf). – Zuschauer: 250.

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Backnangs Oberliga-Fußballer behalten nach einer starken Vorstellung beim TSV Ilshofen mit 3:0 die Oberhand -

Fußball-Oberligist TSG Backnang reitet weiterhin auf einer Erfolgswelle. Beim Abstiegskonkurrenten TSV Ilshofen gab es nach einer überragenden Leistung mit einem 3:0 den vierten Sieg in Folge. Dies sind drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Thomas Doser vor der Pause sowie Michele Varallo und Mario Marinic nach dem Wechsel sorgten für die Treffer. 

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 02.05.19

Hatten die Backnanger beim 2:1-Heimsieg gegen Pforzheim noch jede Menge Dusel, waren Oguzhan Biyik und Co beim Kellerduell in Ilshofen von Anfang an hellwach. Insbesondere der TSG-Kapitän verdiente sich ein Extralob. Biyik trieb im Zentrum seine Mitstreiter an, wenn es notwendig war und sorgte für Ruhe im Spielaufbau, sobald die Hausherren versuchten, die Partie an sich zu reißen.

TSG-Coach Evangelos Sbonias ist bei seiner Aufstellung immer für eine Überraschung gut. Dass er mit Michele Varallo und Paul Weber zwei ehemaligen Akteuren des TSV Ilshofen von Anfang an sein Vertrauen schenkte, war nachvollziehbar, dass aber Giosue Tolomeo von Beginn an auflaufen durfte, überraschte. Die Neuen integrierten sich gut ins Spiel. Allerdings hatten die Gastgeber schon nach fünf Minuten durch Niklas Wackler eine gute Möglichkeit, doch Michl Bauer lenkte die Kugel im letzten Moment zur Ecke ab. Nicht nur Bauer, auch dessen Abwehrkollegen Thomas Doser und Matej Maglica waren Garanten in einer kaum zu bezwingenden Dreierkette. Kam doch ein Ball aufs TSG-Gehäuse, war Torhüter Marcel Knauss auf dem Posten.

Die Gäste nahmen nach rund zehn Minuten das Heft in die Hand. Hatten mehr Ballbesitz und durch Marinic (10.) und Julian Geldner (32.) gute Chancen. Marinic’ Schuss von der Strafraumgrenze wurde vom TSV-Schlussmann Karel Nowak mit einem Reflex über den Querbalken befördert, bei Geldners Direktabnahme aus 18 Metern ahnte Nowak die Ecke. In der 39. Minute gingen die Roten dann in Führung. Eine Ecke von Biyik landete über Umwege bei Doser, der im Fünfmeterraum zum 1:0 nur noch einzunicken brauchte. Dieser Treffer sorgte noch mehr für Ruhe im Spielaufbau der Backnanger, die ruhig und konzentriert ihre Führung bis zur Pause verteidigten.

Klar war, dass Ilshofen gleich nach dem Wechsel den Ausgleich wollte. Zweimal hatte Daniel Schelhorn einen Treffer auf dem Fuß. In der 49. Minute fand er in Keeper Knauss seinen Meister, drei Zeigerumdrehungen später schoss er frei stehend am Backnanger Kasten vorbei. Diese Schrecksekunden beantworteten die Backnanger mit dem 2:0 in der 54. Minute. Geldner schickte mit einem Zuckerpass Varallo auf die Reise, der dribbelte noch ein paar Meter und ließ Nowak keine Abwehrchance. Ab sofort wähnten sich die Gäste auf der Siegesstraße. Das Selbstbewusstsein wurde immer größer, die Brust wurde immer breiter und die Angriffsbemühungen von Ilshofen erstickte eine aufmerksame TSG-Mannschaft bereits im Keim. Als Marinic in seiner unnachahmlichen Art in der 78. Minute mit einem Heber vom linken Strafraumeck zum 3:0 genau in den Torwinkel getroffen hatte, war der wichtige Dreier den Backnangern nicht mehr zu nehmen. Der eingewechselte Leon Maier (81.) sowie Marinic (83.) hätten erhöhen können. Letztlich blieb es beim verdienten Sieg für die Murrtaler, die nun zusammen mit ihren begeisterten Fans dem nächsten Endspiel um den Ligaverbleib am Samstag gegen den SV Linx im Etzwiesenstadion entgegenfiebern.

TSV Ilshofen: Nowak – Wilske, Mbodji, Egner, Yarbrough (80. Michael) – Kettemann, Kandazoglu (67. Weidner) – Lienert, Wackler – Schelhorn (67. Aziz), Lindner (61. Kurz). – TSG Backnang: Knauss – Bauer, Doser, Maglica – Tolomeo (68. Leon Maier), Geldner, Biyik, Kienast (79. Dannhäußer) – Weber (71. Wiesheu) – Varallo (82. Loris Maier), Marinic. – Tore: 0:1 (39.) Doser, 0:2 (54.) Varallo, 0:3 (78.) Marinic. – Schiedsrichterin: Reßler (Mannheim). – Zuschauer: 500.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 15.04.2019     Etzwiesen-Elf nährt die Hoffnungen  Backnangs Oberligaelf besiegt Neckarsulm mit 2:0 und verkürzt im Abstiegskampf den Rückstand– Marinic erzielt beide Tore    Die Hoffnungen der TSG-Fußballer auf den Oberligaverbleib haben dank des 2:0 gegen die Neckarsulmer Sport-Union neue Nahrung erhalten. Auch weil der SV Linx gleichzeitig gegen die Stuttgarter Kickers klar verlor. Der Rückstand der Backnanger auf den Fünftletzten beträgt nun noch vier Punkte. Beim Heimsieg der TSG war Mario Marinic mit zwei Toren einmal mehr der Matchwinner.
Einmal mehr entscheidender Spieler für die TSG: Der zweifache Torschütze Mario Marinic. Nach dem 1:0-Führungstreffer nimmt der Routinier strahlend und stolz die Glückwünsche von Vorbereiter David Kienast (verdeckt), Matej Maglica (links) sowie Antonio Belobrajdic entgegen.Von Dieter Gall

Nach der Punkteteilung in Gmünd nahm Evangelos Sbonias zwei Veränderungen in seiner Startelf vor. Matej Maglica rückte hinten für Patrick Tichy in die Dreierkette und Antonio Belobrajdic stürmte anstelle von Michele Varallo neben Marinic. Vorneweg: Beide nutzten ihre Chance. Maglica war insbesondere bei hohen Bällen ein sicherer Rückhalt und Belobrajdic mischte die Gästeabwehr ein ums andere Mal kräftig auf.

In der ersten halben Stunde tat sich aber in beiden Strafräumen wenig. Die Teams neutralisierten sich. Die Gastgeber hatten zwar optisch etwas mehr Ballbesitz, aber Neckarsulm unterband jeden Angriffsversuch schon in der Backnanger Hälfte. In der 29. Minute brach der Bann. Mit ihrem ersten gelungenen Angriff ging die Etzwiesenelf in Führung. Auf der linken Seite spielten David Kienast und Marinic bereits an der Mittellinie einen tollen Doppelpass. Kienast flankte nach innen, wo der TSG-Torjäger mit einer spektakulären Flugeinlage zum 1:0 traf.

Bei nasskalter Witterung, Nieselregen und Kälte sorgte dieser Treffer wenigstens für etwas Erwärmung bei den TSG-Anhängern. Die sahen aber bis zur Pause keine weiteren Höhepunkte mehr.

Die zweite Hälfte war gerade mal eine Minute alt, schon jubelten die Hausherren erneut. Einen Freistoß, getreten von der linken Seite von Belobrajdic, verlängerte der aufgerückte Michl Bauer mit dem Kopf am herausgelaufenen Gästekeeper Marcel Susser vorbei und Marinic reagierte im Fünfmeterraum blitzschnell. Im Fallen erzielte der Torjäger das 2:0.

Eine beruhigende Führung für die Etzwiesen-Elf, sollte man meinen. Doch als Maximilian Gebert nur zwei Zeigerumdrehungen später aus 25-Metern nur die Latte des Backnanger Tores traf, erinnerten sich die TSG-Fans an die vor einer Woche bei der Normannia Gmünd verspielte 2:0-Führung. Erst recht, als nur drei Minuten später Quadie Barini zwei Meter vor dem leeren TSG-Gehäuse am Anschlusstreffer vorbeirutschte. Nach diesen Schreckmomenten verrichteten die Schützlinge von Evangelos Sbonias ihre Arbeit wieder konzentrierter. Vor allem die Neckarsulmer Angreifer bekamen wenig Raum zur Entfaltung.

Nach einer Stunde hatte Maglica nach einem erneuten Freistoß von Belobrajdic das dritte Backnanger Tor auf dem Kopf, doch um Haaresbreite segelte das Leder vorbei. In der Schlussphase versuchten es die Gäste nochmals mit der Brechstange. Barini schoss die Kugel in der 77. Minute aus 15-Metern nur knapp drüber. Vier Minuten später hätte Marinic den Sack zu machen können, doch frei stehend bugsierte er den Ball an den linken Außenpfosten. Solche Chancen lässt sich der Torjäger normalerweise nicht entgehen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff wurde unter dem Beifall der TSG-Anhänger Marinic von Daniel Lang ersetzt. Der war kaum im Spiel, schon hatte er nach einem Querpass des ebenfalls eingewechselten Loris Maier die Riesenchance einzunetzen. Aber Lang schoss den herausstürzenden Susser an. Danach war Schluss und Backnang darf weiter vom Klassenerhalt träumen.

TSG Backnang: Knauss - Bauer, Doser, Maglica – Leon Maier (72. Tolomeo), Geldner, Biyik, Kienast – Weber (67. Wiesheu) – Belobrajdic (82. Loris Maier), Marinic (88. Lang).

Neckarsulmer Sport-Union: Susser – Gotovac (82. Romano), Robin Neupert, Schmelzle, Klotz (63. Albert) – Islamaj (71. Bellanave), Steven Neupert – Schneckenberger, Gebert, Seybold – Barini.

Tore: 1:0 (29.) Marinic, 2:0 (46.) Marinic. – Schiedsrichter: Leyhr (Reutlingen) – Zuschauer: 200.

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Backnangs Fußball-Oberligist verliert Abstiegsduell gegen Linx trotz 1:0-Führung mit 1:3

Die Aufholjagd der TSG im Tabellenkeller der Fußball-Oberliga ist ins Stocken geraten. Trotz einer 1:0-Führung durch Mario Marinic musste sich Backnang gegen den ebenfalls bedrohten SV Linx mit 1:3 geschlagen geben. Damit bleibt die Etzwiesenelf Viertletzter und das Bangen um den Klassenerhalt geht unter dem Murrtalviadukt unvermindert weiter.

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 06.05.19

Evangelos Sbonias gab sich nach dem Abpfiff trotz der Enttäuschung kämpferisch: „Die Saison ist noch nicht zu Ende. Ich glaube an meine Mannschaft und dass wir die Liga halten.“ Dem engagierten Coach brachte diese Aussage großen Beifall der TSG-Anhänger ein, doch jedem war klar, dass sich Backnang in den letzten drei Punktspielen keinen Ausrutscher mehr erlauben darf.

Nach dem starken Auftritt am Maifeiertag in Ilshofen hatte Sbonias im wichtigen Duell gegen Linx derselben Startelf sein Vertrauen geschenkt. Zu Beginn sah es für die Hausherren nicht schlecht aus. Beide Teams agierten ziemlich zurückhaltend, Fehler machen war auf beiden Seiten verboten. In der ersten halben Stunde gab es hüben wie drüben keine nennenswerte Chance. Allerdings merkte man Backnang schon ein wenig Nervosität an. Viele Abspiele fanden nicht den Nebenmann und brachten die Gäste aus dem Badischen immer wieder ins Spiel.

Wieder einmal war es TSG-Torjäger Marinic, der für den ersten Höhepunkt in der Partie sorgte. In der 31. Minute versuchte es Michele Varallo von der Strafraumgrenze, dessen Schuss wehrte Gästekeeper Joshua Huelsmann zwar noch ab, doch den Abpraller verwertete Marinic eiskalt zur 1:0-Führung.

Die nötige Sicherheit brachte die Führung aber nicht ein. Nur vier Zeigerumdrehungen später entschied der nicht immer sicher wirkende Unparteiische Mika Forster an der Strafraumgrenze auf Freistoß für die Gäste. Wacim Tine, laut seines Trainers Sascha Reiß offenbar ein Spezialist für solche Situationen, fackelte nicht lange und zirkelte die Kugel über die Backnanger Mauer hinweg zum 1:1-Ausgleich ins TSG-Gehäuse.

In der 40. Minute versuchte es dann Julian Geldner mit einem Gewaltschuss aus rund 25 Metern. Den entschärfte Schlussmann Huelsmann mit einer tollen Parade und der Nachschuss von Varallo flog am langen Eck vorbei. Die Backnanger Anhänger rauften sich noch die Haare, da mussten sie im Gegenzug den nächsten Rückschlag einstecken. Die Abwehr der Einheimischen schaute nur dabei zu, wie Harry Föll aus kurzer Distanz die Gäste aus Linx mit 2:1 in Führung brachte. Beinahe hätte Marinic noch einmal für Jubel bei den Gastgebern gesorgt, doch Sekunden vor dem Halbzeitpfiff bugsierte der Angreifer aus fünf Metern eine Rechtsflanke von Giosue Tolomeo über das gegnerische Gehäuse.

Nach dem Wechsel war die Marschrichtung der Platzherren klar: Nur noch im Vorwärtsgang war den Gästen beizukommen. Trainer Sbonias reagierte und schickte mit Loris Maier, Louis Wiesheu und Jannik Dannhäußer frische Kräfte aufs Feld. Die versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen, doch die Badener zerstörten jede Offensivaktion bereits im Keim. Und bei den Gastgebern fehlte oft die Präzision beim entscheidenden Pass.

Als Jean-Gabriel Dussot in der 78. Minute einen weiteren Fehler in der TSG-Defensive zum 3:1 nutzte, war die Partie entschieden. Marinic hatte zwar noch zwei Chancen per Freistoß (79.) und mit einem Kopfball (89.), doch auch die führten nicht zu einem Backnanger Erfolg.

TSG Backnang: Knauss – Bauer, Doser, Maglica – Tolomeo, Geldner (73. Leon Maier), Biyik, Kienast (61. Dannhäußer) – Weber (58. Wiesheu) – Marinic, Varallo (53. Loris Maier).

SV Linx: Huelsmann – Dennis Kopf I, Dennis Kopf II, Schmider, Feist – Vollmer (90. Gülsoy), Merkel – Tine (87. Henkel), Föll (77. Recht) – Dussot, Rubio (89. Venturini).

Tore: 1:0 (31.) Marinic, 1:1 (35.) Tine, 1:2 (41.) Föll, 1:3 (78.) Dussot. – Schiedsrichter: Forster (Oberderdingen). – Zuschauer: 250.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 29.04.2019   Mit Portion Dusel zum wichtigen Sieg   Fußball-Oberligist TSG Backnang fährt mit dem 2:1 gegen Pforzheim drei weitere Punkte im Kampf gegen den Abstieg ein    Glück muss man sich erarbeiten, treffender lässt sich der 2:1-Heimsieg von Backnangs Oberliga-Fußballern gegen Pforzheim nicht beschreiben. Gegen spielstarke Gäste führte die TSG durch ein Tor von Matej Maglica früh, kassierte aber den verdienten Ausgleich. Die Roten stemmten sich gegen den drohenden Punktverlust und feierten dank Michele Varallos Treffer zwei Minuten vor dem Abpfiff den im Abstiegskampf so wichtigen Dreier.
Von Dieter Gall   
Die nächsten zwei Wochen mit den Partien in Ilshofen und zu Hause gegen Linx und Friedrichstal sind für das Team von Evangelos Sbonias von höchster Bedeutung. Einen weiteren Schritt zum Ligaerhalt machten die Etzwiesenkicker jedoch schon gegen Pforzheim. Für den Trainer war es ein „dreckiger Sieg“, doch ein Schönheitspreis wird nicht angestrebt.

Nach dem Überraschungscoup bei den Stuttgarter Kickers schenkte Sbonias gegen Pforzheim derselben Startformation das Vertrauen. Für einen ersten Paukenschlag sorgte bereits nach 120 Sekunden der Schütze des goldenen Tors unter dem Fernsehturm. Matej Maglica köpfte einen Freistoß von Kapitän Oguzhan Biyik aus sechs Metern zum 1:0 für die Roten ein.

Die frühe Führung lähmte komischerweise aber zunächst den Tatendrang der Hausherren. Die Gäste übernahmen das Kommando, zeigten das gefälligere Spiel. Nach fünf Minuten flog ein Gewaltschuss von Kreshnik Lushtaku aus kurzer Distanz in die Wolken, nach 20 Minuten wurde eine Direktabnahme von Laurin Masurica im allerletzten Moment zur Ecke abgefälscht. Backnang hätte sich zu diesem Zeitpunkt über den Ausgleich zwar nicht beschweren können, aber Pforzheim biss sich an der gut gestaffelten TSG-Defensive häufig genug auch die Zähne aus.

Mario Marinic hätte nach einer halben Stunde erhöhen können, doch nach Biyiks Freistoß schoss der Torjäger im Fallen am Kasten vorbei. Sbonias warnte sein Team in der Pause vor weiterhin anstürmenden Pforzheimern und hatte damit den richtigen Riecher. Auch im zweiten Durchgang spielte sich vieles in der Hälfte des Gastgebers ab. In der 53. Minute stockte Backnangs Fans der Atem, doch der Kopfball von Dominik Salz klatschte an die Latte.

Das Mittelfeld der Roten musste ziemliche Laufarbeit leisten, nach einer Stunde brachte Sbonias mit Varallo den späteren Siegtorschützen. Bis dahin war es allerdings noch ein weiter Weg. Angetrieben von Jonathan Zinram drängten die Gäste mit aller Macht auf das 1:1. Es kam, wie es kommen musste. Nachdem TSG-Keeper Marcel Knauss den Ausgleich nach 69 Minuten gegen den frei vor ihm aufgetauchten Stanley Ratifo noch verhindert hatte, war sieben Minuten später gegen Dominik Salz auch er machtlos. Pforzheim gab sich mit dem einen Punkt nicht zufrieden, die Gäste drückten weiter aufs Tempo. Backnang konterte, doch Varallo (77.) und Jannik Dannhäußer (87.) scheiterten mit ihren Distanzschüssen an Torwart Manuel Salz.

Nach einer Biyik-Ecke kam die Kugel zwei Minuten vor Schluss zu Varallo, der mit einem Hammer in den Winkel aus etwa zehn Metern das umjubelte 2:1 erzielte. Fast hätte die TSG noch nachgelegt, ein Heber von Marinic ging aber an die Latte. Ein glücklicher Erfolg der Roten, die mit 30 Punkten jetzt in Schlagdistanz zu den Kontrahenten aus Linx und Ilshofen sind.

TSG Backnang: Knauss – Bauer, Doser, Maglica – Leon Maier (84. Tolomeo), Biyik, Wiesheu (60. Varallo). Geldner, Kienast (85. Dannhäußer) – Belobrajdic (46. Loris Maier), Marinic.

1. CfR Pforzheim: Manuel Salz – von Nordheim, Özge (71. Oman), Jourdan, Ceylan – Tardelli, Grupp – Zinram, Masurica (62. Ratifo) – Lushtaku (86. Yilmaz), Dominik Salz.

Tore: 1:0 (2.) Maglica, 1:1 (76.) Dominik Salz, 2:1 (88.) Varallo. – Schiedsrichter: Schmidt (Frankfurt am Main). – Zuschauer: 200.

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Lange sah unsere 1.Mannschaft in Gmünd wie der sichere Sieger aus. Marinic hatte die Mannschaft in einer überlegen geführten 1. Halbzeit in Führung geschossen. Als Michl Bauer nach der Pause auf 2:0 erhöhen konnte, schien die Partie gelaufen. Dann ließ Schiedsrichter Kammerer aber nach einem klaren Foulspiel an Torhüter Knauss weiterlaufen und die Gmünder konnten am am Boden liegenden Kanuss vorbei den Führungstreffer erzielen (auf fupa.de klar zu sehen). Das brachte unsere Mannschaft stark aus dem Tritt und sie musste noch den Ausgleichstreffer hinnehmen.

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Fußball-Oberligist TSG Backnang will im Heimspiel gegen den Rivalen aus Linx einen großen Schritt in Richtung Rettung machen

„Wir wollen den dritten großen Schritt in dieser englischen Woche machen“, kündigt Trainer Evangelos Sbonias vor dem Heimspiel des Fußball-Oberligisten TSG Backnang am Samstag (15.30 Uhr, Etzwiesenstadion) gegen Linx an. Anders als die Erfolge gegen Pforzheim und in Ilshofen hätte ein weiterer Dreier auch sichtbare Auswirkungen auf die Tabelle: Der Viertletzte würde einen Platz nach oben klettern – mindestens.

Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 03.05.19

Man habe die drei Partien innerhalb von acht Tagen als „Paket“ betrachtet, verrät Sbonias, der mit seinem Team die ersten beiden Aufgaben in diesem Zeitraum gelöst hat. Während beim 2:1 gegen Pforzheim noch Dusel dabei war, hätte das 3:0 in Ilshofen kaum souveräner sein können. „Wir waren in den ersten fünf, sechs Minuten ein wenig nervös und mussten auch später die eine oder Situation überstehen“, will der Trainer nicht verhehlen, sagt aber auch: „Vom Aspekt, wie wir unseren Plan durchgezogen haben, war es eines unserer bisher besten Spiele.“ Und damit die Krönung einer Entwicklung, die beim Amtsantritt des 36-Jährigen am 13. November 2018 in dieser Form nicht abzusehen war.

Der Trend in der Rückrunde: Als Sbonias in den Etzwiesen als Nachfolger von Andreas Lechner anheuerte, war die Situation mit mageren 8 Pünktchen aus 15 Partien ziemlich trostlos. Ein 1:1 gegen Freiberg, das die Ausbeute aus der desaströsen Vorrunde wenigstens noch auf neun Zähler verbesserte, sowie das 0:0 zum Rückrundenstart in Villingen nach der dazwischen liegenden 0:2-Pleite in Ravensburg bedeuteten die ersten zarten Anfänge. Wer allerdings prophezeit hätte, die Roten würden sich zum viertbesten Team der Rückserie aufschwingen, wäre wohl für verrückt erklärt worden. 24 Punkte aus den bisherigen 13 Spielen der zweiten Saisonhälfte stehen zu Buche. Es gab sieben Siege, drei Unentschieden und nur drei Niederlagen. „Dahinter steckt aber knallharte Arbeit, die nun ihre Früchte trägt“, betont Sbonias, dass es mit Handauflegen nicht getan war. Mit den Erfolgen wächst das Selbstvertrauen und es stellt sich im richtigen Moment das Glück des Tüchtigen ein.

Die Tabellensituation: Mit Friedrichstal, Gmünd und Spielberg hat Backnang bereits drei Konkurrenten distanziert, dieses Trio macht die letzten drei Plätze an den verbleibenden vier Spieltagen unter sich aus. Das zu schaffen, schien in der Winterpause aus Sicht der Murrtaler das Maximum zu sein und sie hofften, dass es am Ende bei drei Absteigern bleibt. Nach wie vor ist dies nicht ausgeschlossen, doch für die TSG bedeuten auch andere Szenarien längst nicht mehr den automatischen Abstieg. Der Etzwiesenklub hat sich mit der tollen Rückserie und inzwischen 33 Zählern in Schlagdistanz zu den Rivalen Ilshofen (34), Linx (35) und Oberachern (36) gebracht und darf deshalb mit Fug und Recht bis hinauf auf Rang zwölf schielen.

Das Restprogramm: „Wir punkten wie die Wahnsinnigen, haben jedoch seit Anfang März keinen Platz mehr gutgemacht“, sagt der Trainer. Damals führte ein 4:2 gegen Bissingen zum Sprung auf den 15. Platz, der seitdem wie in Stein gemeißelt schien – einfach deshalb, weil der Rückstand auf die davor platzierten Vereine zu groß war. Dem ist nun nicht mehr so, am morgigen Samstag gegen Linx könnte der ersehnte Moment gekommen sein. „Wir können mit einem Dreier mindestens einen Platz gutmachen“, rechnet Evangelos Sbonias vor. An den Gästen wäre Backnang auf alle Fälle vorbei – mehr ist drin, sollte Ilshofen in Freiberg nicht gewinnen oder Oberachern in Friedrichstal verlieren. Egal wie, „wir müssen weiter unsere Hausaufgaben erledigen“. Ein Plus für die TSG könnte es auch werden, dass drei der vier letzten Saisonspiele zu Hause stattfinden. „Das ist ein Faktor, definitiv“, sagt der Trainer.

Das Personal: Wie seit längerer Zeit fällt lediglich Benito Baez-Ayala verletzt aus. Sbonias hat die Qual der Wahl und nutzt dies auch, wie die Aufstellung in Ilshofen zeigte. Paul Weber, Giosue Tolomeo und Michele Varallo rutschten in die Startelf, dafür mussten Leon Maier, Louis Wiesheu und Antonio Belobrajdic weichen. Kapitän Oguzhan Biyik überzeugt als Taktgeber im Mittelfeld, mit Mario Marinic und David Kienast gefallen weitere Routiniers.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 20.04.2019    Maglicas Hammer bringt der TSG den Sieg   Überraschungscoup bei den Kickers: Abstiegsgefährdeter Fußball-Oberligist aus Backnang gewinnt beim Tabellenführer mit 1:0

Von einer Sensation zu sprechen, wäre zu viel. Eine faustdicke Überraschung ist der 1:0-Erfolg des Fußball-Oberligisten TSG Backnang beim Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten Stuttgarter Kickers aber allemal. Nach dem Sieg der Roten bei den Blauen im diesjährigen WFV-Pokal ist dieser Punktspiel-Coup ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Das Tor des Tages erzielte Matej Maglica, der fünf Minuten vor dem Ende einen Freistoß in die Maschen hämmerte.
Von Dieter Gall

Es war ein denkwürdiger Fußballabend unter dem Fernsehturm. Eher mitleidig belächelt fuhr der Mannschaftsbus aus Backnang in Degerloch vor. Die Gastgeber hatten sich auf einen launigen Abend mit Musik, Gegrilltem und viel Bier eingerichtet. Und dann kommt aus der Fußballprovinz ein Klub daher, der sich erlaubte, die Party entscheidend zu stören.

Bei den Oldies unter den Backnanger Fans weckte die Partie bei den Kickers Revanchegelüste. Waren die Stuttgarter doch vor über 50 Jahren mit schuld dran, dass die Etzwiesenkicker nur ein Jahr in Deutschlands zweithöchster Liga mitmischen durften. Auch die zwei Pleiten gegen den Traditionsverein von der Waldau sorgten dafür, dass die Murrtaler schnell wieder im Amateurbereich verschwanden. Umso größer war die Freude der TSG-Anhänger über den Coup. Auch Backnangs Trainer Evangelos Sbonias platzte fast vor Stolz und durfte endlich neben Komplimenten auch Punkte mitnehmen. Mit den Topteams hatten seine Akteure stets mitgehalten, am Ende fehlten aber bisher die für den Ligaverbleib wichtigen Punkte. Jetzt krönten seine Jungs ihre engagierte Leistung mit etwas Zählbarem, das die Konkurrenz sicherlich aufhorchen lässt.

Trotz des Sieges gegen Neckarsulm eine Woche zuvor hatte Sbonias seine Startformation verändert. Louis Wiesheu begann im zentralen Mittelfeld und der ehemalige Kickers-Spieler fühlte sich auf altbekanntem Terrain sichtlich wohl. Insgesamt tat sich auf dem Platz eine halbe Stunde aber herzlich wenig. Die Gäste begegneten dem Favoriten mit Respekt, die Blauen spielten ihren Part eher gelangweilt herunter. Eine Tatsache, die bei Trainer Tobias Flitsch nicht gerade auf Begeisterung stieß. Klare Torchancen hatten zunächst Seltenheitswert. In der 32. Minute versuchte es Wiesheu nach einem Rückpass von Mario Marinic vom Strafraumrand, doch der TSG-Spieler zielte zu ungenau. Dusel hatten die Roten acht Minuten später, als Valentino Stepcic im Backnanger Strafraum aus zehn Metern einfach mal abzog und Torwart Marcel Knauss die Kugel gerade noch an den Querbalken lenkte. Die folgende Ecke von Stepcic köpfte Lhadji Badiane an die Oberkante der Latte. Aufatmen bei den Murrtalern, die ohne Gegentor in die Halbzeitpause gehen durften.

Der Trainer appellierte an seine Kicker, dem übermächtig erscheinenden Gegner weiter konzentriert Paroli zu bieten. Und die Kollegen von Kapitän Oguzhan Biyik taten Sbonias den Gefallen. Vier Minuten nach Wiederbeginn scheiterte Stepcic erneut am Aluminium. Die Fans der Hausherren spekulierten wohl darauf, dass den Gästen mit zunehmender Spieldauer die Luft ausgehen wird. Aber: Falsch gedacht. Die TSG hielt den früheren Bundesligisten weit vom eigenen Strafraum fern, die Stuttgarter hatten nur noch eine Möglichkeit. In der 67. Minute ließ sich Maglica im Strafraum von Badiane düpieren, doch mit der Unterstützung von TSG-Torhüter Knauss versandete auch diese Chance.

Der Fußball schreibt seine eigenen Geschichten, davon durften sich die beinahe 4000 Zuschauer in der 84. Minute überzeugen. Der überragend pfeifende Referee Roy Dingler entschied 22 Meter vor dem Kickers-Kasten auf Freistoß für die Gäste. Der etatmäßige Schütze Biyik überließ die Verantwortung dem Youngster Maglica – und dieser hämmerte die Kugel durch die Stuttgarter Mauer hindurch zum entscheidenden Tor in die Maschen. Danach ließen die Stuttgarter Fans ihren Frust mit wüsten Parolen und Becherwürfen am Linienrichter aus. Die Partie stand kurz vor dem Abbruch, doch der Unparteiische hatte das Geschehen schnell wieder unter Kontrolle und die TSG erntete die Früchte einer starken kämpferischen Leistung.

SV Stuttgarter Kickers: Castelluci – Ludmann, Niedermann, Auracher, Klauß – Astray Lopaz (62. Vochatzer), Kling (85. Soultani) – Miftari (46. Schaller), Stepcic (79. Amachaibou) – Tunjic, Badiane.

TSG Backnang: Knauss – Bauer, Doser, Maglica – Leon Maier, Geldner, Wiesheu (69. Weber), Biyik, Kienast (73. Dannhäußer) – Belobrajdic (79. Loris Maier), Marinic.

Tor: 0:1 (84.) Maglica. – Schiedsrichter: Dingler (Birkenfeld). – Zuschauer: 3700.

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Die Backnanger Kreiszeitung schreibt am 01.04.2019    TSG hält gut mit, verliert aber    Fußball-Oberligist aus Backnang zieht gegen den Titelanwärter Bahlinger SC mit 2:3 den Kürzeren  Auch die TSG Backnang stoppte die Siegesserie des Bahlinger SC in der Fußball-Oberliga nicht. Zwar zeigten die Roten nach einem frühen 0:2-Rückstand eine tolle Moral und glichen mit den Toren von Mario Marinic und Oguzhan Biyik aus, doch am Ende siegte der Titelanwärter aus Südbaden mit 3:2. Von Dieter Gall

Nach den letzten Spielen wurden die Backnanger trotz knapper Niederlagen stets mit gegnerischem Lob überhäuft. Das war auch nach dem Heimspiel gegen Bahlingen der Fall. Zu Buche steht die dritte Niederlage in Folge für die Schützlinge von Evangelos Sbonias, die den Rückstand zum Viertletzten aus Linx wieder auf acht Zähler anwachsen ließ.

Gegen Bahlingen kassierte die Etzwiesenelf wieder ein schnelles Gegentor. Nach 120 Sekunden landete ein Freistoß von Erich Sautner bei Fabian Nopper, der am langen Eck freistehend mit einem Heber TSG-Schlussmann Marcel Knauss keine Abwehrchance ließ. Acht Minuten später köpfte Mario Marinic nach einer Flanke von Loris Maier aus sechs Metern knapp am Gästetor vorbei. Mit Standards brachte der Tabellenzweite die einheimische Hintermannschaft stets in Verlegenheit. Nach einer Viertelstunde segelte ein Freistoß auf den Kopf von Walter Adam, der jedoch in Keeper Knauss seinen Meister fand. Zehn Minuten später gab es in der Hälfte der Gastgeber erneut einen Freistoß. Knauss klatschte die Kugel nach vorne ab direkt vor die Beine von Rico Wehrle, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte, zum 2:0 abzuschließen. „Der Gegner führt mit 2:0 und keiner weiß warum“, stellte Sbonias frustriert fest. Spielerisch begegnete seine Elf dem Favoriten auf Augenhöhe.

Nach einer halben Stunde kehrten die Hausherren aber wieder in die Partie zurück. Wehrle sprang im eigenen Strafraum der Ball an die Hand und Schiedsrichter Fimpel zeigte auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marinic eiskalt zum 1:2. Die Platzherren witterten ihre Chance und machten weiter Druck. Marinic (35.) zielte aus zehn Metern knapp vorbei. Vier Minuten später wurde sein Treffer wegen Abseits nicht anerkannt. In der 41. Minute bugsierte Gästekeeper Dennis Müller das Leder nach einem Biyik-Freistoß im letzten Moment über den Querbalken.

Für den zweiten Durchgang hatten sich die Roten einiges vorgenommen. Es waren gerademal zwei Minuten gespielt, schon klingelte es im Kasten der Bahlinger. Kapitän Biyik zog aus 15 Metern beherzt ab und unhaltbar landete der Ball zum 2:2 im linken Tordreieck. Jetzt hofften die mitfiebernden Backnanger Anhänger auf die Wende. Aber nur fünf Minuten nach dem Ausgleich schlugen die Südbadener eiskalt zu. Eine Rechtsflanke von Serhat Ilhan nickte der im Fünfmeterraum freistehende Santiago Fischer zur erneuten Gästeführung ein. Ein Schock für die Sbonias-Elf, die sich danach erst mal sammeln musste und Glück hatte, dass der eingewechselte Faiz Gbadamassi nach einer Ecke aus acht Metern vorbei köpfte. Jannik Dannhäußer (70.) versuchte es danach aus zwölf Metern und scheiterte an Torhüter Müller, der fünf Minuten später auch das Glück hatte, dass Marinic seinen Kopfball nach einer Flanke von Dannhäußer neben den Kasten setzte. In der Schlussviertelstunde versuchten es die Hausherren mit hoch geschlagenen Bällen, die aber zu keiner Chance mehr führten.

TSG Backnang: Knauss – Bauer (69. Tichy), Doser, Kienast – Leon Maier, Biyik, Geldner (80. Lang), Dannhäußer, Loris Maier – Varallo (55. Wiesheu), Marinic. – Bahlinger SC: Müller – Nopper (48. Gbadamassi), Adam, Alihoxha, Faller – Häringer, Pepic (79. Köbele) – Wehrle (83. Schmid), Sautner (85. Respondek) – Ilhan, Fischer. – Tore: 0:1 (2.) Nopper, 0:2 (24.) Wehrle, 1:2 (29./Handelfmeter) Marinic, 2:2 (47.) Biyik, 2:3 (52.) Fischer. – Schiedsrichter: Fimpel (Bad Wurzach). – Zuschauer: 300.

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MikaWilhelm

Mika
Wilhelm

Position: Torspieler
Rückennummer: 30
Jahrgang: 1999
MarcelKnauss

Marcel
Knauss

Position: Torspieler
Rückennummer: 1
Jahrgang: 1996
MichaelQuattlender

Michael
Quattlender

Position: Torspieler
Rückennummer: 25
Jahrgang: 1987
JannikDannhäußer

Jannik
Dannhäußer

Position: Abwehr
Rückennummer: 23
Jahrgang: 1995
ThomasDoser

Thomas
Doser

Position: Abwehr
Rückennummer: 18
Jahrgang: 1989
MichlBauer

Michl
Bauer

Position: Angriff
Rückennummer: 26
Jahrgang: 1998
LeonMaier

Leon
Maier

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 12
Jahrgang: 1999
PatrickTichy

Patrick
Tichy

Position: Abwehr
Rückennummer: 20
Jahrgang: 1993
GiosueTolomeo

Giosue
Tolomeo

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 4
Jahrgang: 1994
OguzhanBiyik

Oguzhan
Biyik

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 7
Jahrgang: 1986
JulianGeldner

Julian
Geldner

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 6
Jahrgang: 1996
DavidKienast

David
Kienast

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 31
Jahrgang: 1989
LorisMaier

Loris
Maier

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 16
Jahrgang: 1999
JulianSchiffmann

Julian
Schiffmann

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 11
Jahrgang: 1991
PaulWeber

Paul
Weber

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 8
Jahrgang: 1993
LouisWiesheu

Louis
Wiesheu

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 24
Jahrgang: 1998
BenitoBaez-Ayala

Benito
Baez-Ayala

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 21
Jahrgang: 1989
AntonioBelobrajdic

Antonio
Belobrajdic

Position: Mittelfeld
Rückennummer: 2
Jahrgang:
MatejMaglica

Matej
Maglica

Position: Abwehr
Rückennummer: 14
Jahrgang: 1998
DanielLang

Daniel
Lang

Position: Angriff
Rückennummer: 9
Jahrgang: 1992
MarioMarinic

Mario
Marinic

Position: Angriff
Rückennummer: 10
Jahrgang: 1984
NinoGalle

Nino
Galle

Position: Angriff
Rückennummer: 15
Jahrgang: 1999
MicheleVarallo

Michele
Varallo

Position: Angriff
Rückennummer: 29
Jahrgang:
MarcelZimmermann

Marcel
Zimmermann

Position: Angriff
Rückennummer: x
Jahrgang:
EvangelosSbonias

Evangelos
Sbonias

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Milosevic

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