TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Mert Tasdelen, Niklas Kalafatis, Marcus Kasongo-Ndijele, Marc Bitzer, Thomas Doser, Michl BauLer, Leon Maier, Loris Maier, Julian Geldner, Yannik Dannhäuser, Shqiprim Binakaj

    Mitte:
    Marc Erdmann, Bernd Dannhäuser, Rolf Wörner, Marc Hess, Julian Schieber, Mario Marinic, David Kienast, Volker Max, Michael Quattlender, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab

    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Niklas Pollex, Adnan Rakic, Julian Guttenson, Marcel Knauss, Mika Wilhelm, Oguzhan Biyik, Sebastian Gleissner, Christian Weiller

    Es fehlen Patrick Tichy und Louis Wiesheu
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Knappe Niederlage für TSG Backnang zum Vorrundenabschluss

Oberligist aus den Etzwiesen wacht beim 1:2 im Verfolgerduell gegen Göppingen erst nach der Halbzeit auf, kann den 0:2-Pausenrückstand aber nicht mehr drehen. Die TSG fällt zwar vom dritten auf den vierten Rang zurück, darf mit der Hinserie jedoch trotzdem hochzufrieden sein.

Zum Abschluss der Oberliga-Vorrunde handelte sich die TSG Backnang gegen den 1. Göppinger SV eine 1:2-Niederlage ein. Mit 32 Punkten und Platz vier in der Tabelle ist die Vorrundenbilanz der Etzwiesenfußballer dennoch mehr als beachtenswert. Eine Kopie der vergangenen Partie beim 3:3 beim FSV Bissingen wurde auf dem Kunstrasen im Murrtal geboten. Wie schon in Bietigheim am Wochenende zuvor waren auch die Gäste aus Göppingen in der ersten Halbzeit die klar tonangebende Mannschaft. Die zweite Hälfte dominierten dann ganz eindeutig die Backnanger, die aber dieses Mal einen Punktgewinn verpassten.

„Das waren heute wieder zwei verschiedene Spielhälften. Wie schon zuletzt, hat unsere Mannschaft erst im zweiten Durchgang so gespielt, wie wir Trainer uns das eigentlich von Beginn an vorgestellt hatten“, meinte ein nur bedingt zufriedener TSG-Co-Trainer Isaak Avramidis. Diesem Fazit stimmten nicht nur die beiden Cheftrainer Gianni Coveli und Mario Marinic zu. Auch die Zuschauer waren sich über einen solchen Spielverlauf einig.
Bei den Gastgebern fehlte wie angekündigt Kapitän Oguzhan Biyik, der unter der Woche Vater wurde und im Training gefehlt hatte. Auch Spielertrainer Marinic nahm zunächst auf der Bank Platz. So fehlte bei den Roten ein Taktgeber, der in einer zerfahrenen agierenden TSG-Elf in den entscheidenden Momenten dazwischenging.

Julian Geldner Göppingen

Die bessere Spielanlage boten im ersten Durchgang ganz eindeutig die Gäste, die schon früh gute Möglichkeiten durch Max-Julian Hölzli (6.) und Maximilian Ziesche (8.) hatten. Erst nach 24 Minuten ergab sich auch für Backnangs Mert Tasdelen eine gute Chance, die aber von Gästekeeper Marcel Schleicher vereitelt wurde.
Zwei Zeigerumdrehungen später flankte Hölzli unbedrängt von der linken Seite in die Mitte, wo der zwischen zwei Backnanger Abwehrspielern durchgelaufene Gentian Lekaj Göppingen mit 1:0 in Führung brachte. In der 38. Minute köpfte Pavlos Osipidis bei aufkommendem Graupelschauer und anschließendem Schneefall das 2:0 für die Gäste. Mit dieser nicht unverdienten Führung für die Coveli-Elf ging es in die Kabine.

Dort rüttelte Mario Marinic seine Elf wach und verlangte mehr Zielstrebigkeit in den Aktionen. Die Mitstreiter von Ersatz-Kapitän Julian Geldner hatten offensichtlich richtig gut zugehört. Plötzlich gaben die Hausherren klar den Ton an, Göppingen verwaltete nur noch. Die TSG machte mächtig Druck, verpasste bei den guten Möglichkeiten von Loris Maier (59.) und Tasdelen (66.) aber das Anschlusstor.

Eine Viertelstunde vor Spielende war es dann so weit. Eine kluge Hereingabe von Jannik Dannhäußer verwertete Loris Maier aus kurzer Distanz zum 1:2. Jetzt hielt es auch Marinic nicht mehr auf der Bank aus. Der Spielertrainer wechselte sich ein und hatte in der 82. Minute im Fünfmeterraum der Gäste eine gute Kopfballchance, die aber nicht zum Erfolg führte. Drei Minuten vor Schluss rettete Torhüter Schleicher mit einem tollen Reflex gegen den freien Dannhäußer den Gästen die knappe Führung.

In der Schlussphase wurde es hektisch. Göppingen warf sich leidenschaftlich in jeden Angriff der Hausherren. Dabei übertrieb es Domenic Brück in der 89. Minute gegen Geldner. Nach einer rüden Attacke gegen den Backnanger Mittelfeldmann, die sich bei genauem Hinsehen als Tätlichkeit herausstellte, sah der Göppinger sofort die Rote Karte. In der Nachspielzeit hielten die Gäste dem Druck der TSG aber Stand und brachten den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit.

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Kellerkind bestraft Passivität der TSG Backnang

Die Oberliga-Fußballer aus den Etzwiesen handeln sich nach einer enttäuschenden Vorstellung eine 2:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Bruchsal ein. Die TSG-Elf kassiert in den letzten sechs Spielminuten zwei Treffer und gibt die zweimalige Führung durch Flavio Santoro noch komplett her.

 

Enttäuscht verließen die Anhänger der TSG Backnang nach dem Schlusspfiff das Etzwiesenstadion. Einig waren sich die Zuschauer darüber, dass die 2:3-Heimniederlage des Oberliga-Dritten gegen Kellerkind 1. FC Bruchsal höchst überflüssig war, denn die Gäste aus dem Badischen waren gewiss kein übermächtiger Kontrahent.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Torjäger und Spielertrainer Mario Marinic stellte sich Loris Maier ins Sturmzentrum der Roten. Marc Bitzer agierte neben Kapitän Oguzhan Biyik im defensiven Mittelfeld. Die Innenverteidigung bildeten Thomas Doser und Patrick Tichy.

Auf dem schwer bespielbaren Untergrund in den Etzwiesen gab es zu Beginn der Partie nur eine sehenswerte Aktion und die gehörte den Gästen. Schon nach drei Minuten boxte TSG-Keeper Julian Guttenson eine Ecke von Patrick Berecko aus dem rechten Tordreieck. Damit hatte es sich aber schon. Aus Sicht der Hausherren gab es in der Offensive nichts zu berichten, denn die fand bis dahin gar nicht statt. Erst nach einer halben Stunde war es endlich so weit. Jubel brandete auf, als Flavio Santoro nach einem Freistoß von Biyik per Kopf den 1:0-Führungstreffer für Backnang erzielte.

Aber für Beruhigung im teilweise recht konfus wirkenden Aufbauspiel der Hausherren sorgte das Tor nicht. Zu oft wurden die Bälle schon im Mittelfeld verloren und ein Kombinationsspiel war kaum zu erkennen. Sekunden vor der Pause hatte Bitzer aus zehn Metern eine gute Möglichkeit, doch der Schuss wurde noch zur Ecke abgewehrt.

Die Backnanger Anhänger hofften auf Besserung im zweiten Durchgang. Trainer Marinic brachte mit Julian Geldner und Sebastian Gleißner zwei frische Leute fürs Mittelfeld. Dafür blieben Shqiprim Binakaj und Marc Bitzer in der Kabine.

Und diese Maßnahme hätte sich beinahe gleich ausgezahlt, denn Gleißner stand in der 47. Minute völlig frei vor Gästeschlussmann Yannick Merz, schoss diesen aber an. Die Gastgeber machten nun aber mächtig Druck und hatten in der 56. Minute die nächste große Chance. Jannik Dannhäußer, einer der wenigen, die bei der TSG ein gutes Spiel machten, tankte sich im gegnerischen Strafraum durch, wurde gefoult, doch Niklas Pollex schoss den unplatzierten Elfmeter in die Hände von Schlussmann Merz.

Eine für den weiteren Spielverlauf mit entscheidende Szene war in der 67. Minute die Verletzung von Patrick Tichy. Er musste nach einem Zusammenprall angeschlagen vom Platz und fortan schlichen sich Unsicherheiten in der Backnanger Abwehr ein. Nur vier Minuten später fühlte sich dort keiner für den eingewechselten Andre Redekop zuständig und der bedankte sich für die Freiheiten mit einem Lupfer zum 1:1. Redekop hätte zwei Zeigerumdrehungen später nachlegen können, doch frei stehend schoss er am Backnanger Kasten vorbei.

Das Auslassen dieser tollen Chance rächte sich nur wenig später, denn Santoro warf sich in der 76. Minute in einen Schuss von Pollex und bugsierte die Kugel mit seinem zweiten Treffer zum 2:1 und damit zur zweiten Backnanger Führung ins Gästetor.

Die Hausherren gaben sich damit zufrieden und verwalteten den knappen Vorsprung. Das gelang nicht, denn die Passivität wurde in der 87. Minute bestraft. Nach einem Handspiel von Torhüter Julian Guttenson beim Verlassen seines Strafraums gab es Freistoß für die Badener. Den köpfte Roman Hajeck zum 2:2 ins Netz. Doch damit nicht genug. In der dritten Minute der Nachspielzeit gab es Eckball für Bruchsal und den köpfte Andre Walica unbedrängt zum 3:2-Siegtreffer des Kellerkinds ein.

Eine herbe Enttäuschung hatten Kapitän Oguzhan Biyik und seine Mitstreiter ihrem Anhang bereitet. Bleibt abzuwarten, wie es um das Selbstbewusstsein der Roten beim kommenden schweren Auswärtsspiel beim FSV 08 Bissingen bestellt sein wird.

 

Quelle BKZ

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Starke 20 Minuten reichen dem Etzwiesenteam aus.

Nach drei vergeblichen Anläufen holen sich die Oberliga-Fußballer der TSG Backnang endlich mal wieder auswärts einen Dreier. Beim 2:0-Sieg beim abstiegsgefährdeten TSV Ilshofen begannen die Roten stark, lassen dann aber nach. Mit den Toren von Mario Marinic und Jannik Dannhäußer wird der dritte Tabellenplatz verteidigt.

In Villingen, Rielasingen und Pforzheim gingen die Backnanger Fußballer noch leer aus. Beim abstiegsgefährdeten TSV Ilshofen platzte der Knoten. Starke 20 Minuten reichten der TSG, um auch in der Fremde mal wieder als Sieger vom Platz gehen zu können. Mario Marinic schickte nach dem 4:1-Heimerfolg gegen den Freiburger FC dieselbe Elf in Ilshofen auf den Platz. Aus einer Viererkette heraus sollten seine Schützlinge dem defensiv auftretenden Tabellenvorletzten entgegentreten.

Diese Maßnahme des Trainers hatte sofort Erfolg. Schon nach zehn Minuten landete ein Freistoß von Kapitän Oguzhan Biyik beim aufgerückten Innenverteidiger Marc Bitzer. Der legte per Kopf in die Mitte zu Mario Marinic und der Toptorjäger der TSG vollendete zur 1:0-Führung. Die Etzwiesenelf gab mächtig Gas. Nur vier Minuten später zappelte die Kugel erneut im Tor der Hausherren. Jannik Dannhäußer fasste sich auf dem linken Flügel ein Herz und donnerte das Leder zum 2:0 ins rechte Tordreieck. Die mitgereisten TSG-Fans witterten ein Schützenfest, die Anhänger der Gastgeber schüttelten verzweifelt den Kopf.

Aber der Anfangseuphorie bei den Gästen folgte rapide aufkommender Frust. Der Ball lief nicht mehr wie gewünscht und plötzlich waren die zunächst bieder auftretenden Gastgeber obenauf. Nach einer halben Stunde stand Moritz Lindner frei vor dem TSG-Tor, drosch die Kugel aber um Zentimeter am TSG-Gehäuse vorbei. Es war ein erster Warnruf für die Roten, die diesen aber komplett ignorierten. Sechs Minuten später tauchte TSV-Angreifer Benjamin Kurz mutterseelenallein vor TSG-Keeper Julian Guttenson auf, aber auch er zielte knapp vorbei. Während die Backnanger immer mehr ins Verwalten ihrer Führung verfielen, wurden die Platzherren immer mutiger. Vier Minuten vor dem Pausenpfiff hatte der Ex-Backnanger Julian Schiffmann den Anschlusstreffer schon auf dem Fuß, doch aus fünf Metern traf der Angreifer zum Glück für die Gäste nur den rechten Pfosten.

Die Pausenführung für die Murrtaler war am Ende zwar verdient, hing aber am seidenen Faden. Nach dem Seitenwechsel drängten die Gäste auf die vorzeitige Entscheidung. Kapitän Oguzhan Biyik (46.) setzte einen Freistoß aus 25 Metern nur um wenige Millimeter am Tor der Hausherren vorbei. In der 59. Minute köpfte der aufgerückte Innenverteidiger Thomas Doser einen von Biyik getretenen Freistoß knapp über das Tor der Gastgeber.

 

Danach überließen die Backnanger den Platzherren weitgehend das Terrain. Spielertrainer Marinic reagierte und schickte mit Julian Geldner und Sebastian Gleißner frische Kräfte auf das Feld. Die Wechsel sorgten für mehr Ruhe im Aufbauspiel der Backnanger, nach vorne ging aber so gut wie nichts mehr. Aber auch bei Ilshofen bewegte sich in der Offensive nicht viel, weshalb den Zuschauern wenig ansehnlicher Fußball geboten wurde. Die TSG musste nicht und Ilshofen konnte nicht. Am Ende schaukelten die Roten das Ergebnis problemlos über die Zeit und untermauerten mit nun 31 Punkten ihren dritten Tabellenplatz.

TSV Ilshofen: Wieszt – Rummler, Egner, Mbodji, Stüber, Schmelzle – Lienert (72. Marmein), Lindner (66. Frosynis) – Schiffmann, Wilske – Kurz.

TSG Backnang: Guttenson – Leon Maier, Bitzer, Doser, Dannhäußer – Biyik (86. Tichy) – Binakaj (60. Geldner), Pollex (71. Gleißner) – Loris Maier, Santoro (79. Sejdinovic) – Marinic.

Tore: 0:1 (10.) Marinic, 0:2 (14.) Dannhäußer. – Schiedsrichter: Mattern (Mannheim). – Zuschauer: 150.

 

Quelle BKZ - Dieter Gall / Foto: A. Hornauer

 

 

 

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Das Finale einer furiosen Vorrunde

Mit dem Heimspiel gegen den 1. Göppinger SV schließt die TSG Backnang am Samstag um 14 Uhr die erste Saisonhälfte ab. Sie hätte für den Fußball-Oberligisten kaum besser laufen können, denn die Roten belegen den dritten Platz. Den gilt es im Duell mit dem Fünften zu behaupten.

 

Zehn Siege, zwei Remis, sechs Niederlagen: Diese Bilanz macht die TSG Backnang mit 32 Punkten zum derzeit besten Team hinter Freiberg (43) und den Stuttgarter Kickers (41), die finanziell in einer eigenen Klasse spielen und unbedingt aufsteigen wollen. 40 erzielte Tore werden nur vom Tabellenführer mit 58 Treffern überboten und vom Zweiten egalisiert. Die Abwehr genügt mit 27 kassierten Toren zwar nicht allerhöchsten Ansprüchen, in Anbetracht der langfristigen Ausfälle von Torwart Marcel Knauß und Innenverteidiger Michl Bauer ist es jedoch eine solide Zahl. Sie wird nur von den zwei Topteams deutlich und von sechs weiteren Klubs knapp unterboten. Der Fußball-Oberligist spielt also in jeder Hinsicht eine starke Hinserie. Ehe sie morgen endet, geht der Blick nochmals in den Rückspiegel, zu einzelnen Partien und Phasen äußern sich Protagonisten. Wie die TSG das Duell mit Göppingen anpackt, erklärt Spielertrainer Mario Marinic. Danach folgt vor Weihnachten noch ein Rückrundenduell.

Starker Auftakt: „Ich wusste, dass ein guter Start unglaublich wichtig ist, um gar nicht erst in negatives Fahrwasser zu geraten“, sagt Marinic. Es zu wissen, ist das eine. Es umzusetzen, ist das entscheidende – und das taten die Fußballer aus den Etzwiesen. 2:0 in Lörrach durch Tore des Spielertrainers und von Loris Maier, die auch danach auf Augenhöhe blieben und bislang jeweils neun Treffer auf ihrem Konto haben, 3:1 gegen Nöttingen und 3:1 in Oberachern – machte neun Punkte aus den ersten drei Partien. Backnang war auf einer Erfolgswelle, „auf der wir eigentlich bis heute reiten“, unterstreicht Marinic noch einmal die hohe Bedeutung des guten Starts in die Runde.

Erste Niederlage: Als Tabellenführer ging es ins Heimspiel gegen die Kickers und damit einen der zwei Topfavoriten auf den Titelgewinn. „Anfangs hatte ich ein gutes Gefühl, wir konnten Paroli bieten“, erinnert sich Oguzhan Biyik. Mehr noch: Die TSG legte durch Mert Tasdelen schon nach vier Minuten das 1:0 vor. Als der Kapitän aber nach einer Viertelstunde mit einer leichten Gehirnerschütterung raus musste, „gingen etwas die Ordnung und der Mut verloren“, sagt Biyik, will das aber ausdrücklich nicht alleine auf seine Auswechslung zurückführen. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause drehte Stuttgart den Spieß um, in der zweiten Halbzeit packten die Blauen das 3:1 drauf. Ihr Sieg ging völlig in Ordnung.

Prompte Reaktion: Von ihrer ersten Niederlage ließen sich die Murrtaler nicht aus der Bahn werfen. Sie antworteten mit einem 4:1 in Walldorf und steckten danach auch die ersten Coronafälle weg, die zur Verschiebung des Duells mit Freiberg führten. Ohne das Duo gab’s einen 2:0-Erfolg in Reutlingen. Mitsamt dem 2:2 gegen Dorfmerkingen, das angesichts des Gegentors in der sechsten Minute der Nachspielzeit ärgerlich war, und dem 4:2 gegen Ravensburg sprangen aus vier Spielen zehn Punkte heraus. In dieser Phase den großen Personalsorgen getrotzt zu haben, „zeigt, wie intakt das Team ist“, freut sich Biyik: „Wir haben unsere Qualität auf den Platz gebracht.“

Auf und Ab: Im Nachholspiel gegen Freiberg wogen die Ausfälle zu schwer, die TSG war beim 0:3 chancenlos. Mit dem 0:2 in Villingen waren es erstmals zwei Pleiten in Folge, die Leistung stimmte aber. „Wir haben uns nur nicht belohnt“, blickt Marc Erdmann zurück. Danach landeten die Roten einen 3:0-Erfolg gegen Linx und das Vorstandsmitglied zollt Trainerteam und Mannschaft „ein Kompliment, weil es trotz aller Rückschläge immer wieder gelungen ist, in die Erfolgsspur zurückzukehren“. Corona, Verletzungen, Sperren – immer wieder fehlten wichtige Spieler. Auf Michl Bauer muss Backnang bereits die ganze Runde, auf Torwart Marcel Knauß seit sieben Wochen verzichten. Siege und Niederlagen wechselten sich im Oktober ab, vor allem die anfängliche Auswärtsstärke ging zeitweise verloren. Umgekehrt gab es zuletzt aber drei Heimsiege in Folge und in Ilshofen auch wieder einen Dreier in der Fremde.

Kleine Enttäuschung: Zu Hause gegen Bruchsal war die TSG vor zwei Wochen so klar favorisiert wie selten in dieser Runde. Dritter gegen Drittletzter – was sollte da passieren? Es ging dennoch schief, trotz der zweimaligen Führung durch Tore von Flavio Santoro unterlagen die Hausherren 2:3. „Das Ergebnis war eine Enttäuschung“, redet Erdmann nicht drumherum. Umso höher ist es einzuschätzen, wie Backnang zuletzt in Bissingen auf den 1:3-Pausenrückstand reagierte. Dank toller Moral reichte es noch zu einem 3:3 und auch deshalb sagt der Funktionär: „Wir stehen völlig verdient mit so vielen Punkten da.“ Er zieht es trotz des dritten Platzes aber weiterhin vor, in den Rückspiegel zu schauen. Tritt das Worst-Case-Szenario mit sieben Absteigern ein, wären es nämlich doch nur sieben Zähler, die das Überraschungsteam von der Gefahrenzone trennen. Müssen nur sechs Vereine runter, wären es schon 13 Punkte.

Göppingen wartet: Morgen um 14 Uhr kreuzt der Fünfte in den Etzwiesen auf, der nur einen Punkt weniger hat. „Wir wollen immer gewinnen, aber es wird eine schwierige Aufgabe“, ahnt Marinic: „Wenn am Ende ein Punkt herausspringt, könnten wir sicherlich auch zufrieden sein.“ Zumal es bedeuten würde, die Hinserie vor den Gästen abzuschließen, die der Coach als „gestandenes, robustes Oberligateam mit viel Qualität und breitem Kader“ bezeichnet. Zudem ist Göppingen für Backnang ein Angstgegner. Die Bilanz nach 14 Spielen in der Verbands- und Oberliga, die von 1987 bis 1990 und seit 2014 stattfanden: Zwei Siege, drei Remis, neun Niederlagen. Jetzt versucht die TSG, auf dem Kunstrasen die Oberhand zu behalten, denn auf diesem Untergrund wird seit vier Wochen trainiert. Marinic kehrt nach seiner kurzen Verletzungspause wohl als Joker zurück. Dafür fehlt Biyik, da er am Mittwoch Vater eines Sohnes wurde. Passen müssen neben den Langzeitverletzten zudem Shqiprim Binakaj und Benjamin Sejdinovic, hinter Niklas Pollex steht ein Fragezeichen. Das Heimspiel gegen Lörrach, mit dem am 4. Dezember die Rückrunde startet, ist die letzte Partie vor Weihnachten. Die Begegnung in Nöttingen am 11. Dezember wird auf 2022 verschoben, weil das dortige Stadion für eine Impfaktion benötigt wird.

 

Quelle: BKZ / Foto: A.Becher

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U23 der TSG Backnang hat einen Trainer
 
Vorbereitungen für das neue U23 Team laufen !
 
 
Die Fußballer der TSG Backnang wollen in der Saison 2022/2023 mit einer U-23-Mannschaft wieder am Spielbetrieb teilnehmen (wir berichteten). Die Vorbereitungen dafür laufen. „Die Mannschaft nimmt Gestalt an“, sagt Teammanager Michael Selig. Er teilt zudem mit, dass der Coach feststeht. „Wir freuen uns sehr, dass wir uns mit dem erfahrenen Trainer Hakan Keskin einigen und ihn für das neue Projekt begeistern konnten.“ Keskin trainiert derzeit den FSV Weiler zum Stein, der die Tabelle in der Kreisliga A 2 anführt. Der Inhaber der Trainer-B- und -Elite-Lizenz hat auch schon Erfahrungen in der Bezirksliga gesammelt.
 
„Wir kennen uns vom SV Steinbach gut, wo wir bereits gemeinsam erfolgreich zusammen gearbeitet haben“, so Selig. Keskin sagt: „Mir persönlich war es sehr wichtig, dass der gesamte Verein hinter diesem Projekt steht, und dieses Gefühl habe ich von Anfang an gespürt. Daher reizt es mich sehr, dieses Projekt unter dem Dach der TSG mitgestalten zu dürfen.“ Weiter freut sich Selig, dass ein geeigneter Teamkoordinator verpflichtet wurde. Diesen Posten übernimmt der Backnanger Ralf Kemmler, der über viele Jahre beim SV Steinbach unter anderem im Vorstand sowie als Jugendleiter und zuletzt Jugendtrainer tätig war. „Auch im Bereich der Spieler kommen wir gut voran, sodass wir optimistisch sind, bis zum Frühjahr eine schlagkräftige Mannschaft zu präsentieren“, erklärt Michael Selig.
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TSG Backnang kassiert dritte Auswärtspleite in Serie

Auf fremden Plätzen ist mit dem Backnanger Fußball-Oberligisten momentan kein großer Staat zu machen. Nach dem 0:2 beim FC 08 Villingen und dem 1:2 beim 1. FC Rielasingen-Arlen zogen die Roten am gestrigen Abend auch beim 1. CfR Pforzheim mit 1:3 den Kürzeren.

Der bislang letzte TSG-Auswärtssieg datiert vom 10. September, auch damals war es ein Spiel an einem Freitagabend: An der Kreuzeiche behielten die Etzwiesenkicker gegen den SSV Reutlingen mit 2:0 die Oberhand. Seit dieser Partie vor sechs Wochen liegt es an der Heimstärke, dass die Murrtaler weiterhin im Vorderfeld der Oberliga-Tabelle mitmischen. Leer gingen sie nur gegen Freiberg aus und gegen Dorfmerkingen gab es ein Unentschieden. Die Duelle mit Ravensburg, Linx und zuletzt noch Neckarsulm entschieden die Roten jeweils für sich.

Im Vergleich zum 3:0-Sieg am vergangenen Samstag hatte TSG-Spielertrainer Mario Marinic die Startelf in Pforzheim um einen Namen verändert. Benjamin Sejdinovic kam rein und verteidigte anstelle von Leon Maier, der auf die Doppelsechs neben Kapitän Oguzhan Biyik beordert wurde, auf der rechten Seite. Marc Bitzer rückte aus dem zentralen defensiven Mittelfeld in die Innenverteidigung neben Patrick Tichy, dafür musste Thomas Doser auf die Ersatzbank.

Eigentlich könnte man über den Verlauf der ersten Halbzeit im Stadion im Brötzinger Tal getrost den Mantel des Schweigens hüllen, denn beide Mannschaften überboten sich an Harmlosigkeit. Richtiger Spielfluss wollte hüben wie drüben nicht aufkommen. Es gab Ballverluste am laufenden Band, und genau zu dieser Art von Fußball passte schließlich auch der Führungstreffer für die Hausherren. In der 38. Minute landete ein weiter Abwehrschlag des Pforzheimers Denis Gudzevic bei seinem Teamkollegen Noah Lulic. Der legte sich die Kugel zwar zu weit vor, doch der Rettungsversuch von TSG-Keeper Julian Guttenson klatschte an den Fuß von Lulic und von dort segelte das Leder an den Querbalken. Den Abpraller beförderte Lulic zum 1:0 in den TSG-Kasten. Ein ziemlich kurioser Treffer.

Nach der schwachen Leistung der Etzwiesenelf im ersten Durchgang konnte es nach dem Wechsel nur besser werden. Für Sejdinovic kam Niklas Pollex – eine Maßnahme, die dem weitgehend harmlosen Angriff der Gäste gut tun sollte. Der Neue war kaum fünf Minuten drin, als sein Schuss aus 20 Metern von CfR-Keeper Yusuf Tirso nur mit Mühe gehalten wurde. Nur wenig später lag Pforzheim aber mit zwei Treffern vorne. Im Strafraum holte Bitzer in der 63. Minute den quirligen Salvatore Catanzano von den Beinen. Klarer Fall: Elfmeter für die Hausherren, der von Kapitän Maurizio Macorig sicher zum 2:0 verwandelt wurde.

 Backnangs Spieler ließen die Köpfe hängen. Zehn Minuten später ließ sich der starke Catanzano nicht aufhalten und schloss eine tolle Einzelleistung zum 3:0 ab. Das war die Entscheidung, die Gäste verloren nun vollends den Faden. Erst gegen Ende kamen sie noch zu ihren Möglichkeiten. In der 83. Minute köpfte Doser nach einer Ecke von Biyik nur knapp am Gehäuse vorbei. 60 Sekunden darauf verkürzte Marinic mit einem Flachschuss immerhin auf 1:3. Zu spät, um noch für eine Wende zu sorgen. Bezeichnend, dass sich Marinic die einzige Gelbe Karte der TSG abholte, während die CfR-Spieler etliche Kartons sammelten.

1. CfR Pforzheim: Tirso – Di Biccari, Gudzevic, Macorig, Sheron – Latifovic (75. Rienhart), Türköz – Kariman, Varese (79. Asare), Lulic (75. Münst) – Catanzano (79. Böhm).

TSG Backnang: Guttenson – Sejdinovic (46. Pollex), Bitzer, Tichy, Dannhäußer – Biyik (87. Rakic), Leon Maier – Loris Maier, Geldner (81. Doser), Santoro (74. Binakaj) – Marinic.

Tore: 1:0 (38.) Lulic, 2:0 (63./FE) Macorig, 3:0 (73.) Catanzano, 3:1 (84.) Marinic. – Schiedsrichter: Eisele (Münchingen). – Zuschauer: 350.

 

Quelle: BKZ - Dieter Gall / Foto: A. Hornauer

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