TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Shqiprim Binakay, Sebastian Gleißner, Julian Geldner, Leon Maier, Thomas Doser, Marc Bitzer, Michl Bauer, Loris Maier, Patrick Tichy, Niklas Kalafatis
    Mitte:
    Rui Tiago Caldas de Carvalho, Team Koordinator Michael Quattlender, Betreuer Bernd Dannhäußer, Betreuer/Zeugwart Rolf Wörner, Torwart Trainer Marc Hess, Trainer Holger Ludwig, Co-Spielertrainer Mario Marinic, Physiotherapeut Volker Max, Mannschaftsarzt Dr.med. Jochen Nufer, Ressort Vorstand Marc Erdmann, Louis Wiesheu, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab
    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Niklas Pollex, Mert Tasdelen, Mika Wilhelm, Oguzhan Biyik, Marcel Knauß, Adnan Rakic, Marvin Zimmermann, Jannik Dannhäusser
    Es fehlt David Kienast

Etzwiesenelf gibt ein 2:0 aus der Hand

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Die Oberliga-Fußballer der TSG Backnang kamen bei der zweiten Mannschaft des FC Astoria Walldorf über ein 2:2 nicht hinaus. Es war eine enttäuschende Vorstellung der Murrtaler, die nach dem sicheren Vorsprung drei sicher geglaubte Punkte kostete.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 26.10.20 / Foto: A. Hornauer

Konstanz ist derzeit ein Fremdwort für die Elf von TSG-Trainer Holger Ludwig. Nach der Heimpleite gegen Pforzheim boten die Roten in Villingen ein starkes Spiel. Zwei Wochen später brachten die Etzwiesenkicker beim biederen FC Astoria Walldorf II ein 2:0 nicht über die Zeit.

Die wenigen mitgereisten TSG-Fans schüttelten am Ende nur ungläubig den Kopf. Aber auch die Mitstreiter um Kapitän Oguzhan Biyik verließen wie begossene Pudel nach dem Schlusspfiff das Spielfeld. Ursachenforschung war angesagt. Jedoch das coronabedingte Fehlen von Michl Bauer und Julian Geldner taugte als Entschuldigung für eine nicht nachvollziehbare Vorstellung nur wenig. Thomas Doser rückte für Bauer in die Dreierkette, davor nahm Marvin Zimmermann den Platz von Geldner ein. Ansonsten vertraute Holger Ludwig auf die in Villingen erfolgreiche Formation.

Die tat sich aber schwer, ins Spiel zu finden. In der ersten Viertelstunde hatten die Murrtaler sogar Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach 13 Minuten ging Walldorfs Dawda Sanneh bei einem Zweikampf mit Shqiprim Binakaj im Strafraum der Gäste zu Boden. Es hätte sich niemand darüber beschweren können, wenn der Schiedsrichter in dieser Situation auf Elfmeter für die Hausherren entschieden hätte. Zwei Zeigerumdrehungen später zog Bleart Dautaj aus zwölf Metern ab, doch vom linken Pfosten prallte die Kugel zurück ins Feld.

Erst jetzt wachten die Backnanger auf. In der 17. Minute wurde ein Schuss von Marvin Zimmermann von der Strafraumgrenze zur Ecke abgewehrt. Den anschließenden Eckball von Biyik beförderte der aufgerückte Doser per Kopfball zur 1:0-Führung ins Walldorfer Gehäuse. Für Beruhigung im Spiel der Etzwiesenelf sorgte dieser Treffer allerdings nicht. Vieles blieb Stückwerk. Einmal mehr bewahrheitete sich die Erkenntnis: Fußball ist ein Laufspiel. Und da hatten die Einheimischen stets die Nase vorn. Spielerisch boten die Roten mehr. So mühten sich die Backnanger mehr schlecht als recht zum Pausentee, wobei Binakaj nach einer halben Stunde beinahe ein Treffer gelungen wäre. Doch FC-Torhüter Oliver Seitz klärte zum Eckball.

Zwei Minuten nach dem Wechsel jubelten die Gäste erneut. Eine feine Rechtsflanke von Niklas Pollex verwertete Mario Marinic per Flugkopfball zum 2:0. Damit ist die Suppe gegessen, meinten irrtümlicherweise nicht nur die Zuschauer, auch die TSG-Spieler gaben sich damit zufrieden. Für die angeschlagenen Zimmermann und Pollex kamen kurz darauf Jannik Dannhäußer und Louis Wiesheu. Nach einer Stunde hatte der frei stehende Doser eine Riesenchance, aber Walldorfs Keeper klärte erneut.

In der 65. Minute köpfte der von der TSG-Abwehr völlig vergessene Joshua Best nach einer Ecke den Anschlusstreffer. Die erwartete Offensive der Platzherren blieb danach aber aus. Die Roten kontrollierten das Geschehen, vergaßen aber nachzulegen. In der Schlussphase wurde es aber spannend. In der 87. Minute hatte Marinic nach einem Querpass von Loris Maier einen weiteren Treffer auf dem Fuß, doch ein Walldorfer klärte. Eine Zeigerumdrehung später sorgte der von der TSG-Abwehr alleine gelassene Benjamin Hofmann fürs 2:2. Fassungslosigkeit herrschte unter den TSG-Anhängern, die in der Nachspielzeit noch eine Riesenmöglichkeit des eingewechselten Caldas de Carvalho und danach eine gute Chance der Gastgeber registrierten.

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