TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Mert Tasdelen, Niklas Kalafatis, Marcus Kasongo-Ndijele, Marc Bitzer, Thomas Doser, Michl BauLer, Leon Maier, Loris Maier, Julian Geldner, Yannik Dannhäuser, Shqiprim Binakaj

    Mitte:
    Marc Erdmann, Bernd Dannhäuser, Rolf Wörner, Marc Hess, Julian Schieber, Mario Marinic, David Kienast, Volker Max, Michael Quattlender, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab

    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Niklas Pollex, Adnan Rakic, Julian Guttenson, Marcel Knauss, Mika Wilhelm, Oguzhan Biyik, Sebastian Gleissner, Christian Weiller

    Es fehlen Patrick Tichy und Louis Wiesheu
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Backnangs Oberliga-Fußballer funken SOS

Der TSG fehlt fast die Hälfte des Kaders, nachdem sich nun auch noch Verteidiger Marc Bitzer sowie Torwart Julian Guttenson schwerer verletzt haben und Routinier Shqiprim Binakaj aus beruflichen Gründen aufhört. Das für Samstag geplante Testspiel in Echterdingen steht auf der Kippe.

 

„Die letzten Tage waren alles andere als vergnügungssteuerpflichtig“, erzählt Marc Erdmann. Das Urteil von Mario Marinic fällt sogar noch ein wenig drastischer aus: „Es ist brutal, was gerade passiert.“ Das Vorstandsmitglied und der Trainer des Fußball-Oberligisten TSG Backnang sprechen von der personellen Situation. „Die vergangenen Tage waren überschattet von Hiobsbotschaften“, sagt Erdmann. Zehn Spieler fehlen mittlerweile, nachdem sich nun auch noch Torwart Julian Guttenson und Defensivallrounder Marc Bitzer so schwer verletzten, dass eine lange Ausfallzeit droht. Hinzu kommt Routinier Shqiprim Binakaj, der dem Tabellenvierten aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. 

„Aktuell gehen wir am Stock. Qualitativ und quantitativ“, erklärt Erdmann. Bereits im ersten Halbjahr hatte sein Klub personelle Probleme gehabt. Mit Abwehrchef Michl Bauer und Torhüter Marcel Knauß sind zwei sogenannte Leistungsträger mit Kreuzbandrissen seit Beginn der Saison und seit Mitte der Vorrunde raus. Auch Offensivmann Niklas Pollex fehlte wegen eines Wadenbeinbruchs lange. Hinzu kamen der eine oder andere Coronafall und andere Kranke und Verletzte. Teilweise standen bei Punktspielen nur noch 13 Fußballer zur Verfügung. Trotzdem war die TSG viele Wochen überraschend Spitzenreiter. Eine klasse Leistung für eine Mannschaft, die vor allem zum Ziel hat, nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu bekommen.

Der Klub aus den Etzwiesen beklagt derzeit zehn fehlende Spieler

Nun fragt sich Mario Marinic, „was wir verbrochen haben“. Zu Beginn der Woche waren es gerade noch zwölf Spieler, die der 37-Jährige im Training begrüßen durfte. Drei Akteure fehlten coronabedingt und neben den Langzeitverletzten Bauer sowie Knauß waren auch Niklas Kalafatis (langwierige Zehenverletzung), Rückkehrer Atha Coutroumpas (Nachwirkungen einer Knie-OP) und Marc Bitzer sowie Shqiprim Binakaj nicht beim Mannschaftstraining dabei. Der defensiv sowohl im zentralen Mittelfeld wie als Innenverteidiger einsetzbare Bitzer (31 Jahre), da er sich kurz zuvor im Training eine Meniskusverletzung zugezogen hatte. Der frühere Drittliga-Fußballer Binakaj (32), weil er aus beruflichen Gründen nicht mehr den Aufwand betreiben kann, um in der Oberliga sein Leistungsvermögen abzurufen. „Und nun fällt Torwart Guttenson auch noch aus“, erzählt der Torjäger und Coach in Personalunion. Eine Sprunggelenkverletzung, die eventuell eine Operation nötig macht, setzt den 20-Jährigen für einige Wochen außer Gefecht. Nachdem Stammkeeper Knauß in dieser Saison sehr wahrscheinlich ebenfalls nicht mehr zur Verfügung steht, haben die Backnanger mit Mika Wilhelm nur noch einen Schlussmann im Kader. Und der war in der Vorrunde auch nicht ganz ohne Verletzungsproblemchen.

„Unser Team gleicht aktuell mehr einer Krankenstation als einer Fußballmannschaft“, weiß Marc Erdmann, der im TSG-Vorstand für die erste Mannschaft verantwortlich zeichnet und sagt: „Wir sind nahezu gezwungen, personell zu reagieren. Insbesondere vermutlich auf der Torspielerposition, der Außenbahn und in der Innenverteidigung.“ Ohne Marc Bitzer und Michl Bauer gibt’s zum Beispiel in der Abwehrzentrale nur noch Patrick Tichy und Thomas Doser als gelernte Fachkräfte.

Marc Erdmann schaut sich bereits nach Verstärkungen für den Kader um

„Wir brauchen noch Spieler“, steht für Mario Marinic fest und wird mit seiner Forderung vom Manager erhört. „Wir werden versuchen, unsere breit aufgestellten Netzwerke zu nutzen“, verspricht Marc Erdmann, warnt jedoch: „Das wird gerade in der Wintertransferperiode alles andere als ein einfaches Unterfangen. Sicherlich brauchen wir auch ein Quäntchen Glück und Kreativität, um die Ausfälle zu kompensieren.“ Zumal es nur noch elf Tage bis zum Ende der Transferperiode sowie gut einen Monat bis zum Beginn der Rückrunde sind.

Die Zeit drängt, soll die Vorbereitung auf die restlichen 19 von insgesamt 38 Saisonspielen wenigstens einigermaßen passen. „Derzeit habe ich so wenig Spieler, dass es problematisch ist, einen vernünftigen Trainingsbetrieb darstellen zu können“, erzählt Mario Marinic und ist „gottfroh über unsere sehr gute Vorrunde“. Wobei das Polster der viertplatzierten TSG auf einen möglichen Abstiegsplatz trotzdem nur sieben Punkte beträgt. Ein Selbstläufer wird die restliche Runde also ganz und gar nicht. Backnangs Coach denkt deshalb darüber nach, zumindest vorläufig jedes weitere Risiko zu vermeiden, und sagt: „Das für Samstag beim Landesligisten TV Echterdingen geplante Testspiel steht auf der Kippe.“ Er hat genug daran zu knabbern, dass er gerade auf fast die Hälfte seiner Jungs verzichten muss.

 

Quelle: BKZ / Uwe Flegel

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Trainingsauftakt TSG Oberliga Herren.
 
Heute am 12.01.2022 startet unser Oberliga-Team in die Vorbereitung zur Rückrunde 2021/20222. 
 
Erneut steht der Trainingsauftakt im Zeichen von Corona. Wir sind aber gut gerüstet und testen dazu vor jeder Trainingseinheit unsere Spieler. 
 
Neu im Team dürfen wir, wie bereits veröffentlicht, einen "alten" Bekannten mit Athanasios Coutroumpas begrüßen.
Nach seinem USA Studium verstärkt er seinen Heimatverein. Viel Glück & Erfolg ! 🍀
 
 
Testspiele:
22.01.2022 - 14.00 Uhr
TV Echterdingen (LL) - TSG Backnang
 
29.01.2022 - 14.00 Uhr
TSG Backnang - SV Breuningsweiler (LL)
 
05.02.2022 - 14.00 Uhr
1.FC Normannia Gmünd (VL) - TSG Backnang
 
12.02.2022 - 14.00 Uhr
TSG Backnang - VfB Eppingen (VL)
 
Rückrundenstart Oberliga:
19.02.2022 - 14.00 Uhr
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Knappe Niederlage für TSG Backnang zum Vorrundenabschluss.

Oberligist aus den Etzwiesen wacht beim 1:2 im Verfolgerduell gegen Göppingen erst nach der Halbzeit auf, kann den 0:2-Pausenrückstand aber nicht mehr drehen. Die TSG fällt zwar vom dritten auf den vierten Rang zurück, darf mit der Hinserie jedoch trotzdem hochzufrieden sein.

Zum Abschluss der Oberliga-Vorrunde handelte sich die TSG Backnang gegen den 1. Göppinger SV eine 1:2-Niederlage ein. Mit 32 Punkten und Platz vier in der Tabelle ist die Vorrundenbilanz der Etzwiesenfußballer dennoch mehr als beachtenswert. Eine Kopie der vergangenen Partie beim 3:3 beim FSV Bissingen wurde auf dem Kunstrasen im Murrtal geboten. Wie schon in Bietigheim am Wochenende zuvor waren auch die Gäste aus Göppingen in der ersten Halbzeit die klar tonangebende Mannschaft. Die zweite Hälfte dominierten dann ganz eindeutig die Backnanger, die aber dieses Mal einen Punktgewinn verpassten.

„Das waren heute wieder zwei verschiedene Spielhälften. Wie schon zuletzt, hat unsere Mannschaft erst im zweiten Durchgang so gespielt, wie wir Trainer uns das eigentlich von Beginn an vorgestellt hatten“, meinte ein nur bedingt zufriedener TSG-Co-Trainer Isaak Avramidis. Diesem Fazit stimmten nicht nur die beiden Cheftrainer Gianni Coveli und Mario Marinic zu. Auch die Zuschauer waren sich über einen solchen Spielverlauf einig.
Bei den Gastgebern fehlte wie angekündigt Kapitän Oguzhan Biyik, der unter der Woche Vater wurde und im Training gefehlt hatte. Auch Spielertrainer Marinic nahm zunächst auf der Bank Platz. So fehlte bei den Roten ein Taktgeber, der in einer zerfahrenen agierenden TSG-Elf in den entscheidenden Momenten dazwischenging.

Julian Geldner Göppingen

Die bessere Spielanlage boten im ersten Durchgang ganz eindeutig die Gäste, die schon früh gute Möglichkeiten durch Max-Julian Hölzli (6.) und Maximilian Ziesche (8.) hatten. Erst nach 24 Minuten ergab sich auch für Backnangs Mert Tasdelen eine gute Chance, die aber von Gästekeeper Marcel Schleicher vereitelt wurde.
Zwei Zeigerumdrehungen später flankte Hölzli unbedrängt von der linken Seite in die Mitte, wo der zwischen zwei Backnanger Abwehrspielern durchgelaufene Gentian Lekaj Göppingen mit 1:0 in Führung brachte. In der 38. Minute köpfte Pavlos Osipidis bei aufkommendem Graupelschauer und anschließendem Schneefall das 2:0 für die Gäste. Mit dieser nicht unverdienten Führung für die Coveli-Elf ging es in die Kabine.

Dort rüttelte Mario Marinic seine Elf wach und verlangte mehr Zielstrebigkeit in den Aktionen. Die Mitstreiter von Ersatz-Kapitän Julian Geldner hatten offensichtlich richtig gut zugehört. Plötzlich gaben die Hausherren klar den Ton an, Göppingen verwaltete nur noch. Die TSG machte mächtig Druck, verpasste bei den guten Möglichkeiten von Loris Maier (59.) und Tasdelen (66.) aber das Anschlusstor.

Eine Viertelstunde vor Spielende war es dann so weit. Eine kluge Hereingabe von Jannik Dannhäußer verwertete Loris Maier aus kurzer Distanz zum 1:2. Jetzt hielt es auch Marinic nicht mehr auf der Bank aus. Der Spielertrainer wechselte sich ein und hatte in der 82. Minute im Fünfmeterraum der Gäste eine gute Kopfballchance, die aber nicht zum Erfolg führte. Drei Minuten vor Schluss rettete Torhüter Schleicher mit einem tollen Reflex gegen den freien Dannhäußer den Gästen die knappe Führung.

In der Schlussphase wurde es hektisch. Göppingen warf sich leidenschaftlich in jeden Angriff der Hausherren. Dabei übertrieb es Domenic Brück in der 89. Minute gegen Geldner. Nach einer rüden Attacke gegen den Backnanger Mittelfeldmann, die sich bei genauem Hinsehen als Tätlichkeit herausstellte, sah der Göppinger sofort die Rote Karte. In der Nachspielzeit hielten die Gäste dem Druck der TSG aber Stand und brachten den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick über die Zeit.

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TSG Backnang: Ein Auftakt mit Laufschuhen, ohne Kickstiefel....

Fußball-Oberligist startet in die Wintervorbereitung

„Wir haben keinen Ball gesehen“, berichtet Mario Marinic vom Trainingsstart des Fußball-Oberligisten TSG Backnang nach der Winterpause. Das ist eine Feststellung und keine Beschwerde, zumal es der 37-Jährige in seiner Funktion als Spielertrainer selbst angeordnet hatte, dass am Mittwochabend anstatt einer Einheit auf dem Platz ein fast einstündiger Lauf mit anschließenden Kräftigungsübungen auf dem Programm stand.

Adnan Rakic, Loris Maier, Shqiprim Binakaj und Torwart Marcel Knauß, der nach seinem Kreuzbandriss ohnehin noch nicht ins Teamtraining einsteigen kann, fehlten aus unterschiedlichen Gründen. Niklas Kalafatis schaute vorbei, war mit einer Zehenverletzung jedoch zur Tatenlosigkeit verurteilt. Athanasios Coutroumpas, der in der Winterpause aus den USA zu den Roten zurückgekehrt ist, und Michl Bauer trainieren nach ihren Verletzungen noch individuell, der Rest war beim Lauf dabei. Heute und morgen wird erneut trainiert, allerdings auf dem Platz. Marinic hofft, dass der Kunstrasen in den nächsten Wochen nicht allzu oft vereist ist, denn das würde die Arbeit erschweren. Am Samstag, 22. Januar (14 Uhr), wartet beim Verbandsligisten Calcio Leinfelden-Echterdingen das erste Testspiel. Für Marinic ist es die letzte Wintervorbereitung als Spieler, „das fühlt sich komisch an“. Trotzdem ist der Torjäger mit seiner Entscheidung im Reinen, die Kickstiefel am Saisonende an den Nagel zu hängen und sich auf das Traineramt beim Etzwiesenklub mit einem Vertrag bis 2024 zu konzentrieren. „Es ist der richtige Zeitpunkt“, glaubt der TSG-Coach, der am B-Schein bastelt und deshalb ab 8. Februar am Lehrgang an der Sportschule in Ruit teilnimmt.

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TSG Backnang: Mario Marinic warnt vor dem Letzten

Der Fußball-Oberligist TSG Backnang absolviert noch eine Begegnung, ehe es in die Winterpause geht.

Am morgigen Samstag um 14 Uhr empfängt der Vierte das abgeschlagene Schlusslicht FV Lörrach-Brombach.

Eine starke erste Saisonhälfte haben die Fußballer der TSG Backnang in der Oberliga gespielt. Dabei trotzten die Schützlinge von Spielertrainer Mario Marinic allen Unwägbarkeiten und stehen momentan auf dem vierten Tabellenplatz. Das Kalenderjahr 2021 will das Etzwiesenteam mit einem Erfolgserlebnis abschließen. Das sollte auch möglich sein, denn mit dem FV Lörrach-Brombach stellt sich morgen der abgeschlagene Tabellenletzte im Murrtal vor. Doch Marinic warnt: „Jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden.“

Dass es keine einfache Aufgabe wird, haben die Backnanger zum Saisonbeginn zu spüren bekommen. Trotz der frühen Ampelkarte für Kapitän Oguzhan Biyik in der 19. Minute setzten sich die TSG-Fußballer dank der Treffer von Loris Maier (52.) und Mario Marinic (79.) noch mit 2:0 durch. Es war am 7. August der Auftakt einer bislang furiosen Saison. Die kann nun mit einem Heimdreier gekrönt werden. „Wir wollen mit einem positiven Ergebnis das Jahr abschließen“, sagt Mario Marinic. Der Backnanger Spielertrainer weiß auch, wie wichtig ein Sieg für die Moral ist. Aus den vergangenen drei Begegnungen holte seine Mannschaft lediglich einen Punkt. Besonders in den beiden letzten Partien ist aufgefallen, dass die TSG jeweils einem Rückstand von zwei Toren hinterherlaufen musste. Beim 3:3 beim FSV 08 Bietigheim-Bissingen wurde die Aufholjagd mit einem Punkt belohnt. In der Heimbegegnung am vergangenen Samstag gegen den 1. Göppinger SV reichte es nicht ganz, denn die TSG musste sich mit 1:2 geschlagen geben. „Uns gelang es nicht, konstant über 90 Minuten hinweg zu spielen“, sagt Mario Marinic. Das soll bei der morgigen Heimpartie besser werden.

Der Spielertrainer fordert: „Wir müssen von der ersten Minute an hoch konzentriert auftreten. Drei Punkte sind Pflicht.“ Wenn die Backnanger ihr Leistungsvermögen wie in den meisten Spielen im Saisonverlauf zeigen werden, sollte es mit einem Erfolg klappen. Zumal die Gäste nicht mit dem größten Selbstvertrauen in Backnang antreten werden. Der FV Lörrach-Brombach hat nämlich aus den vergangenen neun Begegnungen magere zwei Punkte geholt. Trotzdem sollte sich die TSG nicht davon blenden lassen, denn der FV wird mit Sicherheit die Punkte nicht kampflos abgeben. Die personelle Lage ist bei den Backnangern wieder sehr angespannt. „Wir haben eine dünne Personaldecke“, sagt Marinic. Fehlen werden nämlich Oguzhan Biyik und Marc Bitzer, die beide Vater geworden sind. Shqiprim Binakaj (Magen-Darm-Probleme) und Benjamin Sejdinovic (Grippe) stehen ebenso nicht zur Verfügung wie auch Mika Wilhelm, der sich einer Operation unterzieht. Hinzu kommen die beiden langzeitverletzten Michl Bauer und Marcel Knauß. Zudem ist der Einsatz von Niklas Pollex, der sich mit muskulären Problemen herumschlägt, fraglich. Positiv ist hingegen, dass Spielertrainer Mario Marinic wieder mitwirken kann. „Ich bin fit und werde der Mannschaft auf dem Platz helfen“, sagt der 37-jährige Torjäger.

Quelle: BKZ / Foto: V.Müller

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Das Finale einer furiosen Vorrunde

Mit dem Heimspiel gegen den 1. Göppinger SV schließt die TSG Backnang am Samstag um 14 Uhr die erste Saisonhälfte ab. Sie hätte für den Fußball-Oberligisten kaum besser laufen können, denn die Roten belegen den dritten Platz. Den gilt es im Duell mit dem Fünften zu behaupten.

Zehn Siege, zwei Remis, sechs Niederlagen: Diese Bilanz macht die TSG Backnang mit 32 Punkten zum derzeit besten Team hinter Freiberg (43) und den Stuttgarter Kickers (41), die finanziell in einer eigenen Klasse spielen und unbedingt aufsteigen wollen. 40 erzielte Tore werden nur vom Tabellenführer mit 58 Treffern überboten und vom Zweiten egalisiert. Die Abwehr genügt mit 27 kassierten Toren zwar nicht allerhöchsten Ansprüchen, in Anbetracht der langfristigen Ausfälle von Torwart Marcel Knauß und Innenverteidiger Michl Bauer ist es jedoch eine solide Zahl. Sie wird nur von den zwei Topteams deutlich und von sechs weiteren Klubs knapp unterboten. Der Fußball-Oberligist spielt also in jeder Hinsicht eine starke Hinserie. Ehe sie morgen endet, geht der Blick nochmals in den Rückspiegel, zu einzelnen Partien und Phasen äußern sich Protagonisten. Wie die TSG das Duell mit Göppingen anpackt, erklärt Spielertrainer Mario Marinic. Danach folgt vor Weihnachten noch ein Rückrundenduell.

Starker Auftakt: „Ich wusste, dass ein guter Start unglaublich wichtig ist, um gar nicht erst in negatives Fahrwasser zu geraten“, sagt Marinic. Es zu wissen, ist das eine. Es umzusetzen, ist das entscheidende – und das taten die Fußballer aus den Etzwiesen. 2:0 in Lörrach durch Tore des Spielertrainers und von Loris Maier, die auch danach auf Augenhöhe blieben und bislang jeweils neun Treffer auf ihrem Konto haben, 3:1 gegen Nöttingen und 3:1 in Oberachern – machte neun Punkte aus den ersten drei Partien. Backnang war auf einer Erfolgswelle, „auf der wir eigentlich bis heute reiten“, unterstreicht Marinic noch einmal die hohe Bedeutung des guten Starts in die Runde.

Erste Niederlage: Als Tabellenführer ging es ins Heimspiel gegen die Kickers und damit einen der zwei Topfavoriten auf den Titelgewinn. „Anfangs hatte ich ein gutes Gefühl, wir konnten Paroli bieten“, erinnert sich Oguzhan Biyik. Mehr noch: Die TSG legte durch Mert Tasdelen schon nach vier Minuten das 1:0 vor. Als der Kapitän aber nach einer Viertelstunde mit einer leichten Gehirnerschütterung raus musste, „gingen etwas die Ordnung und der Mut verloren“, sagt Biyik, will das aber ausdrücklich nicht alleine auf seine Auswechslung zurückführen. Mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause drehte Stuttgart den Spieß um, in der zweiten Halbzeit packten die Blauen das 3:1 drauf. Ihr Sieg ging völlig in Ordnung.

Prompte Reaktion: Von ihrer ersten Niederlage ließen sich die Murrtaler nicht aus der Bahn werfen. Sie antworteten mit einem 4:1 in Walldorf und steckten danach auch die ersten Coronafälle weg, die zur Verschiebung des Duells mit Freiberg führten. Ohne das Duo gab’s einen 2:0-Erfolg in Reutlingen. Mitsamt dem 2:2 gegen Dorfmerkingen, das angesichts des Gegentors in der sechsten Minute der Nachspielzeit ärgerlich war, und dem 4:2 gegen Ravensburg sprangen aus vier Spielen zehn Punkte heraus. In dieser Phase den großen Personalsorgen getrotzt zu haben, „zeigt, wie intakt das Team ist“, freut sich Biyik: „Wir haben unsere Qualität auf den Platz gebracht.“

Auf und Ab: Im Nachholspiel gegen Freiberg wogen die Ausfälle zu schwer, die TSG war beim 0:3 chancenlos. Mit dem 0:2 in Villingen waren es erstmals zwei Pleiten in Folge, die Leistung stimmte aber. „Wir haben uns nur nicht belohnt“, blickt Marc Erdmann zurück. Danach landeten die Roten einen 3:0-Erfolg gegen Linx und das Vorstandsmitglied zollt Trainerteam und Mannschaft „ein Kompliment, weil es trotz aller Rückschläge immer wieder gelungen ist, in die Erfolgsspur zurückzukehren“. Corona, Verletzungen, Sperren – immer wieder fehlten wichtige Spieler. Auf Michl Bauer muss Backnang bereits die ganze Runde, auf Torwart Marcel Knauß seit sieben Wochen verzichten. Siege und Niederlagen wechselten sich im Oktober ab, vor allem die anfängliche Auswärtsstärke ging zeitweise verloren. Umgekehrt gab es zuletzt aber drei Heimsiege in Folge und in Ilshofen auch wieder einen Dreier in der Fremde.

Kleine Enttäuschung: Zu Hause gegen Bruchsal war die TSG vor zwei Wochen so klar favorisiert wie selten in dieser Runde. Dritter gegen Drittletzter – was sollte da passieren? Es ging dennoch schief, trotz der zweimaligen Führung durch Tore von Flavio Santoro unterlagen die Hausherren 2:3. „Das Ergebnis war eine Enttäuschung“, redet Erdmann nicht drumherum. Umso höher ist es einzuschätzen, wie Backnang zuletzt in Bissingen auf den 1:3-Pausenrückstand reagierte. Dank toller Moral reichte es noch zu einem 3:3 und auch deshalb sagt der Funktionär: „Wir stehen völlig verdient mit so vielen Punkten da.“ Er zieht es trotz des dritten Platzes aber weiterhin vor, in den Rückspiegel zu schauen. Tritt das Worst-Case-Szenario mit sieben Absteigern ein, wären es nämlich doch nur sieben Zähler, die das Überraschungsteam von der Gefahrenzone trennen. Müssen nur sechs Vereine runter, wären es schon 13 Punkte.

Göppingen wartet: Morgen um 14 Uhr kreuzt der Fünfte in den Etzwiesen auf, der nur einen Punkt weniger hat. „Wir wollen immer gewinnen, aber es wird eine schwierige Aufgabe“, ahnt Marinic: „Wenn am Ende ein Punkt herausspringt, könnten wir sicherlich auch zufrieden sein.“ Zumal es bedeuten würde, die Hinserie vor den Gästen abzuschließen, die der Coach als „gestandenes, robustes Oberligateam mit viel Qualität und breitem Kader“ bezeichnet. Zudem ist Göppingen für Backnang ein Angstgegner. Die Bilanz nach 14 Spielen in der Verbands- und Oberliga, die von 1987 bis 1990 und seit 2014 stattfanden: Zwei Siege, drei Remis, neun Niederlagen. Jetzt versucht die TSG, auf dem Kunstrasen die Oberhand zu behalten, denn auf diesem Untergrund wird seit vier Wochen trainiert. Marinic kehrt nach seiner kurzen Verletzungspause wohl als Joker zurück. Dafür fehlt Biyik, da er am Mittwoch Vater eines Sohnes wurde. Passen müssen neben den Langzeitverletzten zudem Shqiprim Binakaj und Benjamin Sejdinovic, hinter Niklas Pollex steht ein Fragezeichen. Das Heimspiel gegen Lörrach, mit dem am 4. Dezember die Rückrunde startet, ist die letzte Partie vor Weihnachten. Die Begegnung in Nöttingen am 11. Dezember wird auf 2022 verschoben, weil das dortige Stadion für eine Impfaktion benötigt wird.

 

Quelle: BKZ / Foto: A.Becher

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