TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Mert Tasdelen, Niklas Kalafatis, Marcus Kasongo-Ndijele, Marc Bitzer, Thomas Doser, Michl BauLer, Leon Maier, Loris Maier, Julian Geldner, Yannik Dannhäuser, Shqiprim Binakaj

    Mitte:
    Marc Erdmann, Bernd Dannhäuser, Rolf Wörner, Marc Hess, Julian Schieber, Mario Marinic, David Kienast, Volker Max, Michael Quattlender, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab

    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Niklas Pollex, Adnan Rakic, Julian Guttenson, Marcel Knauss, Mika Wilhelm, Oguzhan Biyik, Sebastian Gleissner, Christian Weiller

    Es fehlen Patrick Tichy und Louis Wiesheu
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Backnang bleibt an der Spitze

Die Oberliga-Fußballer der TSG haben mit dem SV Linx lange Zeit viele Mühe, kommen am Ende aber dank der Treffer von Loris Maier, Mario Marinic und Niklas Kalafatis doch zu einem deutlichen 3:0-Erfolg.

Nach zwei Niederlagen, ohne eigenes Tor, sind die Oberliga-Fußballer der TSG Backnang mit einem 3:0-Heimerfolg gegen den SV Linx in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Ein schwer erkämpfter Sieg gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner, dem die zwei Wochen Spielpause wegen der vom Gesundheitsamt verordneten Coronaquarantäne nicht anzumerken waren.

Bei den Hausherren blieb der wiedergenesene Kapitän Oguzhan Biyik zunächst auf der Bank. Dafür rückte Marc Bitzer ins defensive Mittelfeld und Thomas Doser übernahm Bitzers Part in der Innenverteidigung. Eine ganz starke Partie bei der Etzwiesenelf lieferte Sebastian Gleißner ab, der im Mittelfeld glänzend Regie führte und mit die entscheidenden Akzente in der Offensive setzte. Überragend präsentierte sich wieder einmal Abwehrchef Patrick Tichy.

In der ersten Viertelstunde gab es kaum nennenswerte Aktionen. Nach 20 Minuten stockte den TSG-Fans der Atem, denn David Assenmacher tauchte im Fünfmeterraum plötzlich vor Backnangs Keeper Marcel Knauss auf, der mit einer tollen Rettungsaktion sein Team vor einem Rückstand bewahrte. In der 29. Minute hatten auch die Hausherren eine gute Möglichkeit. Der Schuss von Flavio Santoro wurde aber vom Gästetorhüter Daniel Künstle noch zur Ecke abgewehrt. 120 Sekunden später rutschte Loris Maier knapp am Führungstreffer vorbei, doch in der 37. Minute hatte Maier mehr Glück und traf aus kurzer Distanz zur 1:0-Pausenführung. Drei Minuten vor dem Gang in die Kabinen versuchte es Tichy mit einem Freistoß von der Mittellinie und zum Glück für die Gäste klatschte die Kugel an den Querbalken.

In den ersten Minuten nach der Pause herrschte zunächst große Verwirrung in der Abwehr der Gastgeber. Glück hatte die TSG in der 49. Minute, denn Dussot setzte die Kugel aus fünf Metern am Tor vorbei. In der 57. Minute hatte Timo Schwenk eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, doch erneut segelte der Ball vorbei. In der 66. Minute kam für den sichtlich entkräfteten Julian Geldner mit Biyik der Kapitän in die Partie und nur wenig später hieß 2:0. Einen Superpass von Bitzer erlief Mario Marinic, der den Torhüter noch umkurvte und einschob.

Die Gastgeber blieben am Drücker. In der 72. Minute kam Niklas Kalafatis für Santoro. Der junge Angreifer war kaum eine Minute auf dem Feld, schon schnappte er sich einen klugen Steilpass von Gleißner und traf zum 3:0. Damit war der Sack endgültig zu. Linx ließ die Köpfe hängen, hatte aber in der 84. Minute noch eine gute Chance. Der Unparteiische sah im Backnanger Strafraum eine elfmeterreife Aktion gegen El-Hadji Fall. Adrian Vollmer lief an, schoss gezielt ins rechte untere Eck, doch Knauss roch das anvisierte Ziel, parierte klasse und kratzte den Ball von der Linie. Danach plätscherte die Partie nur noch vor sich hin. Die Murrtaler hatten die drei Punkte sicher und grüßen weiter von der Tabellenspitze.

TSG Backnang: Knauss – Leon Maier, Tichy, Doser, Rakic – Geldner (66. Biyik), Bitzer – Loris Maier (82. Sejdinovic), Gleißner (77. Wiesheu), Santoro (72. Kalafatis) – Marinic. SV Linx: Künstle – Feger, Schwenk, Vollmer, Aras – Gülsoy, Riff (68. Fall) – Dussot, Tasli (46. Hauser), Assenmacher (74. Martin) – Mörmann (77. Joseph). Tore: 1:0 (37.) Loris Maier, 2:0 (69.) Marinic, 3:0 (73.) Kalafatis. – Schiedsrichter: List (Mochenwangen). – Zuschauer: 250. Marc Erdmann (Vorstandsmitglied der TSG): „Wir hatten gleich nach der Pause eine Schwächephase, doch insgesamt war die Spielfreude bei unserer Mannschaft klar erkennbar. Mit 22 Punkten können wir mehr als zufrieden sein.“ Mario Marinic (TSG-Spielertrainer): „Das war ein Arbeitssieg. Respekt vor dem Gegner, der nach der Quarantäne hier ein gutes Spiel gemacht hat.“ 3:0 (1:0)

 

Quelle BKZ v. 04.10.2021 - Foto: A. Becher

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Titelfavorit SGV Freiberg ist für die personell dezimierten Oberliga-Fußballer der TSG Backnang eine Nummer zu groß. Die Etzwiesenelf hält zwar ganz ordentlich mit, doch in den entscheidenden Momenten sind die Gäste einfach besser und gewinnen am Ende auch verdient mit 3:0.

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 23.09.21 / Foto: TSG Backnang / Sportmomente

„Unsere Mannschaft hat ordentlich gespielt, aber wir hatten gegen eine strukturiert aufspielende Freiberger Mannschaft letztlich keine Chance“, gab Backnangs Co-Trainer Julian Schieber nach dem 0:3 freimütig zu. Gegen einen mit ehemaligen Zweit- und Drittligakickern gespickten Gegner hatten die personell arg dezimierten Oberliga-Fußballer der TSG am Ende keine Möglichkeit, zu Punkten zu kommen.

War die Liste an Ausfällen bei der Etzwiesenelf ohnehin schon sehr lange gewesen, war kurz vor dem Anpfiff noch ein weiterer Name dazugekommen. Mert Tasdelen, in den letzten Spielen der große Torgarant, musste wegen einer Muskelverletzung passen. So stellte sich die Backnanger Mannschaft fast schon von selbst auf. Die langzeitverletzten Leistungsträger Niklas Pollex und Michl Bauer sowie Kapitän Oguzhan Biyik blieben wie Tasdelen ganz außen vor. Der angeschlagene Spielertrainer Mario Marinic und die sich ebenfalls mit unterschiedlichsten Wehwehchen herumschlagenden Shqiprim Binakaj, Thomas Doser und Julian Geldner nahmen für den Fall der Fälle wenigstens auf der Bank Platz. Den TSG-Anhängern war schon vor Beginn klar, dass nur ein Fußballwunder die Hausherren vor einer Niederlage bewahren könnte.

Anders das Aufgebot auf der Gegenseite. Gästecoach Evangelos Sbonias bot mit Marco Grüttner, Marcel Sökler und Dominik Salz gleich drei Hochkaräter im Angriff auf. Und diese Maßnahme zahlte sich schon nach zehn Minuten aus. Der nach hinten geeilte Niklas Kalafatis schlug vor dem eigenen Strafraum ein Luftloch und die Hereingabe von Grüttner verwertete Salz, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position, zur 1:0-Führung für die Gäste.

Nur fünf Minuten später hatte Salz eine nächste gute Chance, doch aus kurzer Distanz schoss er übers Backnanger Gehäuse und erneut nur kurz darauf bugsierte TSG-Torhüter Marcel Knauss einen Kopfball von Salz mit einem tollen Reflex im letzten Moment über den Querbalken. Freiberg gab in der Offensive den Ton an, Backnanger Strafraumszenen blieben weitgehend aus. Auf der anderen Seite sah es anders aus. In der 37. Minute patzte Knauss zunächst beim Aufbauspiel, machte seinen Fehler aber wieder gut, als er den Flachschuss von Grüttner mit einer starken Reaktion noch um den Pfosten lenkte.

Die Gäste schalteten nach der Pause den Vorwärtsgang erst richtig ein. Die Gastgeber hielten dem Druck zunächst Stand, aber nach einer Stunde schlug Torjäger Salz ein zweites Mal zu. Erneut vermutete die TSG eine Abseitsstellung des Torschützen, doch der Unparteiische Stefan Fimpel ließ sich nicht umstimmen und zeigte Backnangs protestierendem Innenverteidiger Patrick Tichy die Gelbe Karte.

Danach ließ es die Elf des Ex-SG-Coaches Sbonias ruhiger angehen. Die Hausherren kamen besser ins Spiel, ohne sich aber hochkarätige Chancen zu erspielen. Weitaus gefährlicher agierten die Gäste im Backnanger Strafraum. Zweimal innerhalb einer Minute bewahrte Knauss sein Team mit waghalsigen Paraden gegen Salz und Sökler vor einem noch höheren Rückstand. In der 80. Minute war der eifrige Backnanger Schlussmann gegen den Kopfballtreffer von Grüttner zum 0:3 aber machtlos.

Am Ende verließ das Starensemble aus Freiberg das Etzwiesenstadion völlig verdient als Sieger. Das quasi letzte Aufgebot der TSG hatte sich aber achtbar aus der Affäre gezogen und bleibt trotz der Niederlage weiterhin Überraschungstabellenführer.

TSG Backnang: Knauss – Weiller, Tichy, Bitzer, Rakic (58. Binakaj) – Leon Maier, Wiesheu (64. Geldner) – Kalafatis, Gleißner, Santoro (83. Sejdinovic) – Loris Maier (83. Kasongo).

SGV Freiberg: SGV Freiberg: Burkhardt – Klauß (64. Hofrath), Celiktas (46. Ikpide), Hoffmann (46. Zant) – Velagic, Thermann, Zintram – Mauersberger – Sökler, Salz (80. Berisha), Grüttner.

Tore: 0:1 (11.) Salz, 0:2 (61.) Salz, 0:3 (80.) Grüttner. – Schiedsrichter: Fimpel (Bad Wurzach). – Zuschauer: 600.

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TSG-Fußballer trotzen allen Widrigkeiten !

Die personell angeschlagenen Backnanger bezwingen Geheimfavorit Ravensburg mit 4:2 und stürmen zurück an die Oberliga-Spitze.

Die Oberliga-Fußballer der TSG Backnang haben sich mit einem 4:2-Sieg gegen den FV Ravensburg die Tabellenführung zurückgeholt. Der überragende Mert Tasdelen mit zwei Treffern sowie Loris Maier und Sebastian Gleißner ließen die Etzwiesenelf jubeln, die sich auch von der Roten Karte für Jannik Dannhäußer eine Viertelstunde vor Schluss nicht vom Kurs abbringen ließ.

Backnangs sportlicher Leiter Marc Erdmann war fast sprachlos nach dem Abpfiff. „Jeder unserer Spieler reiht sich nahtlos in die Gemeinschaft ein. Keiner fällt ab und jeder erledigt seine Aufgabe zur absoluten Zufriedenheit.“ Grund für die überschwängliche Freude des Machers der TSG war der Fakt, dass sein Team, trotz verletzungsbedingter Rückschläge, eine ausgezeichnete Leistung gegen den als Geheimfavoriten gehandelten FV Ravensburg ablieferte.

Kapitän Oguzhan Biyik war ebenso zum Zuschauen verdammt wie Shqiprim Binakaj, Thomas Doser und Spielertrainer Mario Marinic. Ganz zu schweigen von den Langzeitverletzten Michl Bauer und Niklas Pollex. Also richteten es die Jungs aus der sogenannten zweiten Reihe. Chris Weiller zum Beispiel spielte bis zu seiner Auswechslung auf der rechten Abwehrseite fehlerfrei und Niklas Kalafatis vertrat den angeschlagenen Marinic vorne bestens, bereitete er doch zwei der vier Tore vor.

Die Begegnung begann für die Hausherren optimal. Schon nach vier Minuten passte Kalafatis auf Loris Maier, der völlig frei vor dem gegnerischen Kasten das 1:0 erzielte. Sechs Minuten später hätte der aufgerückte Innenverteidiger Patrick Tichy seine sehr gute Leistung mit einem Tor krönen können, doch aus zwei Metern lupfte er die Kugel drüber. Eine Riesenchance für die Roten, die in der 28. Minute durch Jannik Dannhäußer eine weitere solche ausließen.

Drei Minuten zuvor hatte der eingewechselte Paul Strauß aus 16 Metern nur den Querbalken getroffen. Ein erster Warnschuss der Gäste, die in der 33. Minute 0:2 zurücklagen. Ein Superpass von Marc Bitzer landete bei Mert Tasdelen, der von der linken Seite nach innen zog und von dort das Leder unhaltbar ins rechte Tordreieck knallte. Mancher Einheimische rieb sich verwundert die Augen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gönnte sich die TSG-Abwehr eine kurze Auszeit und die wurde von Jona Boneberger eiskalt zum Anschlusstreffer genutzt.

Nach Rot für Dannhäußer beruhigt Tasdelen die Nerven der TSG-Fans

Aber die Backnanger schlugen schon fünf Minuten nach Wiederbeginn zu. Kalafatis legte die Kugel für den starken Spielgestalter Sebastian Gleißner auf und der sorgte fürs 3:1. Nach einer Stunde bewahrte TSG-Keeper Marcel Knauss mit einer waghalsigen Reaktion gegen Moritz Jeggle seine Elf vor dem zweiten Gegentreffer. Nur 120 Sekunden später war der Torhüter jedoch gegen den Kopfball von Rahman Soyudogru machtlos. Die Partie stand auf Messers Schneide. Erst recht als Dannhäußer nach einem Disput mit seinem Gegenspieler wegen einer Beleidigung in der 76. Minute die Rote Karte sah. Doch wenig später sorgte Tasdelen für allgemeine Backnanger Beruhigung. Loris Maier hatte quergespielt und der Offensivmann das 4:2 gemacht.

TSG Backnang: Knauss – Weiller (74. Geldner), Tichy, Bitzer, Dannhäußer – Gleißner, Leon Maier – Santoro (88. Sejdinovic), Loris Maier, Tasdelen (82. Kasongo) – Kalafatis (77. Rakic).

FV Ravensburg: Kraus – Geiselhart, Altmann, Moritz Strauß – Hörger, Jeggle (77. Issac Abeselom), Samuel Boneberger (62. Zimmermann) – Chrobok (15. Paul Strauß), Schäch, Jona Boneberger (62. Burhan Soyudogru) – Rahman Soyudogru.

Tore: 1:0 (4.) Loris Maier, 2:0 (33.) Tasdelen, 2:1 (45.+2) Jona Boneberger, 3:1 (50.) Gleißner, 3:2 (63.) Rahman Soyudogru, 4:2 (80.) Tasdelen. – Rote Karte: Dannhäußer (76.). – Schiedsrichter: Schipper (Stuttgart). – Zuschauer: 250.

 

Quelle: BKZ / 20.09.2021 - Foto: Sportmomente / TSG Backnang

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Corona sorgt für ein verzerrtes Tabellenbild

Als Oberliga-Spitzenreiter erwartet Backnang am Sonntag um 14.30 Uhr den Zwölften SV Linx. Ist die Favoritenrolle klar verteilt? Dieser Eindruck täuscht. Die TSG-Fußballer haben schon zehn Spiele absolviert, die Gäste erst sechs. Der WFV reagiert auf das Problem und erhöht den Druck.

Eigentlich hätte Backnangs Duell mit Linx bereits am Samstag um 14 Uhr stattfinden sollen. Warum der Anpfiff in den Etzwiesen nun erst gut 24 Stunden später ertönt, weiß der Sportliche Leiter Marc Erdmann zu berichten: „Der SV Linx hat die Auflage vom Gesundheitsamt, bis einschließlich 2. Oktober keinen Trainings- und Spielbetrieb zu absolvieren.“ Die Erklärung liegt in Pandemiezeiten auf der Hand, bei den Gästen hat Corona zugeschlagen. Drei Covid-19-Infektionen sorgten dafür, dass die jüngsten Partien in Göppingen und gegen Reutlingen sowie wegen vorheriger Verdachtsfälle auch schon das Spiel in Freiberg abgesagt werden mussten. Zuletzt im Einsatz war Linxam 15. September, gegen Walldorf II gab es ein 1:1. Am Sonntag in Backnang geht es für den Verein aus der Ortenau aus der kalten Hose wieder los. Es ist alles andere als eine optimale Vorbereitung, doch eine Alternative gibt es praktisch nicht. Weil das Team von Trainer Thomas Leberer erst sechs Begegnungen bestritten hat, ist es für die Oberliga-Spielkommission sowieso schon schwierig genug, sämtliche Nachholspiele im eng getakteten Terminplan unterzubringen.

Ein Blick auf die arg verzerrte Tabelle zeigt, welche Auswirkungen positive Tests, Verdachtsfälle und damit verbundene Quarantänen haben. Obwohl auch die TSG Backnang nicht verschont blieb und das Spiel gegen Freiberg wegen zwei Erkrankungen in den eigenen Reihen erst im zweiten Anlauf über die Bühne gebracht wurde, gehört das Team um Spielertrainer Mario Marinic zu jenen, die bislang am glimpflichsten davon kamen. Wie sieben weitere Oberligisten haben die Roten zehn Duelle absolviert, das toppt keiner. Im krassen Kontrast dazu stehen die mickrigen sechs Partien, die beim SSV Reutlingen und beim SV Linx in der Bilanz stehen. Der Rest liegt bei sieben, acht oder neun ausgetragenen Begegnungen, die Aussagekraft des Klassements ist deshalb begrenzt. Die Murrtaler haben die Nase mit 19 Punkten weiterhin vorne, doch es gibt mehrere Kontrahenten, die mit Erfolgen in den Nachholspielen vorbeiziehen könnten. Allen voran der Dritte aus Göppingen (17 Zähler), der zwei Duelle in der Hinterhand hat. Schaffen könnten es aber auch die Titelfavoriten Freiberg (9. Platz, 8 Spiele, 15 Punkte) und Stuttgarter Kickers (10. Platz, 7 Spiele, 13 Punkte) sowie der sonntägliche Gegner aus Linx, der als Zwölfter mit 13 Zählern vier Partien weniger bestritten hat.

Laut WFV ist das Problem in der Oberliga besonders ausgeprägt. Zwar sind die abgesagten Spiele mittlerweile alle neu terminiert und die Infektionslage scheint sich aktuell etwas zu entspannen, doch die Sorge bleibt mit Blick auf den Herbst und Winter groß. Daher zieht die Spielkommission, die seit Wochen im Dauereinsatz ist, um den Ligabetrieb in der Pandemie bestmöglich zu organisieren, die Daumenschrauben an. Ab sofort werden Partien nicht mehr so schnell abgesagt. Ein Team gilt als „spielfähig“, solange 16 Mann zur Verfügung stehen, die in dieser Runde mindestens schon einmal bei einem Punktspiel auf dem Spielberichtsbogen standen. Klingt zunächst nicht besonders streng, aber: Ungeimpfte Akteure, die in Quarantäne müssen, gelten als einsatzfähig, wie José Macias vom WFV erläutert. Dasselbe gilt für verletzte, erkrankte und gesperrte Spieler. Nur positiv getestete Kicker werden abgezogen, und das unabhängig vom Impfstatus. Damit kann es personell schon mal eng werden, doch in der Praxis würden die Vereine ihr Team wohl mit A-Junioren oder Spielern der Zweiten auffüllen statt am grünen Tisch zu verlieren. „Es ist der richtige Weg, um die Saison sauber über die Bühne zu bekommen“, zeigt TSG-Spielertrainer Marinic Verständnis.

Sollte im Ländle die Alarmstufe der Coronaverordnung erreicht werden und damit nur noch geimpfte oder genesene Personen die Sportplätze betreten dürfen, will der WFV den Spielbetrieb trotzdem aufrechterhalten. Der Verband wirbt deshalb noch einmal mit Nachdruck für die Impfung.

 

Quelle: BKZ / 01.10.2021

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Personaldecke der TSG Backnang wird immer dünner!

Beim Fußball-Oberligisten aus Backnang ist der Kader an einsatzfähigen Spielern vor dem Nachholspiel am morgigen Mittwoch noch kleiner geworden. Trotzdem will der Tabellenführer ab 17.15 Uhr in der Heimpartie gegen den Aufstiegsaspiranten SGV Freiberg etwas Zählbares holen.

Bei der TSG Backnang läuft es sehr gut. Der Klub aus den Etzwiesen führt nach neun Spieltagen die Tabelle in der Oberliga an. Fünf Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage – das ist die derzeitige Bilanz. Dabei muss Spielertrainer Mario Marinic allerdings auch viel improvisieren. Das liegt daran, dass die personelle Lage beim Spitzenreiter sehr angespannt ist. Die englischen Wochen tun dabei ihr Übriges. Die nächste Belastung steht bereits am morgigen Mittwoch an. Und da bessert sich die Situation bei den Backnangern nicht. Marinic muss aufgrund muskulärer Probleme weiterhin passen. „Für das Mittwochspiel wird es sehr eng, dass ich spielen kann“, sagt der Spielertrainer. Wohl nicht dabei sein kann auch Kapitän Oguzhan Biyik, der sich weiterhin mit Adduktorenproblemen herumplagt. Zwar stehen bei dem Mittelfeldstrategen noch Untersuchungen an, aber sein morgiger Einsatz ist sehr fraglich. Ebenfalls nicht spielen wird Shqiprim Binakaj, der einen Muskelfaserriss auskuriert.

Backnanger stecken die Rückschläge sehr gut weg und punkten fleißig

Klar ist hingegen, dass mit einem Einsatz von bereits länger ausfallenden TSG-Akteuren nicht zu rechnen ist. Das trifft auch auf Michl Bauer nach dem Kreuzbandriss und auf Niklas Pollex mit Beschwerden am Wadenbein sowie auf Thomas Doser nach der Platzwunde am Kopf zu. Zu ihnen gesellt sich Jannik Dannhäußer. Der Defensivmann hatte beim 4:2-Heimsieg am vergangenen Samstag gegen den FV Ravensburg die Rote Karte gesehen. „Wir haben noch keinen Bescheid bekommen, wie lange er gesperrt sein wird“, sagt Marinic. Er geht aber davon aus, dass Dannhäußer mindestens zwei Spiele aussetzen muss. Einziger Lichtblick bei der personellen Situation ist, dass Louis Wiesheu seine Sperre nach der Gelb-Roten Karte abgesessen hat und am morgigen Mittwoch wieder zur Verfügung steht.

Die TSG hat aber in den vergangenen Partien bewiesen, dass sie die Rückschläge wegstecken kann. „Ein großes Kompliment an die Mannschaft“, sagt Spielertrainer Mario Marinic. Er veränderte auch zuletzt die Taktik. „Gegen Ravensburg standen wir tiefer und haben auf Konter gelauert.“ Dies ging beim 4:2-Heimerfolg. Ob die TSG mit der gleichen Ausrichtung in der Nachholpartie gegen den SGV Freiberg spielen wird, lässt Marinic noch offen. „Ich habe einige Ideen im Kopf.“ Der Spielertrainer weist zudem darauf hin, dass der morgige Kontrahent ein ganz anderes Kaliber sein wird. „Freiberg ist ein attraktiver Gegner und hat einen sehr starken Kader, der bald für zwei Topmannschaften reicht“, sagt Marinic und schiebt nach: „Freiberg ist eigentlich für uns kein Maßstab, doch in einem Spiel ist alles möglich.“ Mut dürfte der TSG auf jeden Fall der Blick auf die bisherige Bilanz mit den Freibergern machen. In den vergangenen sechs Duellen gab es drei Backnanger Siege und drei Unentschieden.

Beim letzten Aufeinandertreffen am 22. August 2020 trennten sich beide Mannschaften 1:1. Ein ähnliches Resultat würden die Backnanger bestimmt sofort unterschreiben, für die Freiberger um den Ex-TSG-Trainer Evangelos Sbonias wäre es zu wenig. Der SGV ist nicht gut in die Oberliga gestartet und steht mit elf Punkten aus sechs Spielen auf Rang acht, hat allerdings zwei Partien weniger als die TSG ausgetragen. Das Spiel am Samstag gegen den SV Linx fiel kurzfristig aufgrund mehrerer Coronafälle bei Linx aus. „Die Tabelle ist derzeit noch sehr verzerrt. Wenn die Freiberger ihre Nachholspiele gewinnen, sind sie wieder ganz oben dabei“, erklärt TSG-Spielertrainer Mario Marinic. Er freut sich vielmehr über seine Mannschaft. „Wir genießen den Moment. Unsere 19 Punkte haben wir gegen den Abstieg gesammelt.“ Wenn morgen mindestens ein Zähler hinzukommen würde, wären Marinic und seine Mannschaft mit Sicherheit sehr froh.

Quelle: BKZ vom 21.09.21

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Fußball-Oberligist aus Backnang dominiert das Heimspiel gegen die Sportfreunde Dorfmerkingen, wird aber am Ende um den Lohn seiner Bemühungen gebracht. Beim 2:2-Unentschieden treffen Mert Tasdelen und Sebastian Gleißner für die Roten ins Schwarze.

Nach den beiden Auswärtssiegen in Reutlingen und in Walldorf wollten die Backnanger im ersten von drei Heimspielen in Folge gegen die SF Dorfmerkingen nachlegen und die Tabellenführung verteidigen. Bis kurz vor Spielende sah es auch nach einem Dreier für die Etzwiesenelf aus, doch Sekunden vor dem Abpfiff glückte SF-Spieler Denis Enes Werner der Treffer zum 2:2

Quelle: BKZ

„Für mich ist das wie eine gefühlte Niederlage“, klagte ein ziemlich enttäuschter TSG-Spielertrainer Mario Marinic. Die für einige TSG-Fans zu lange Nachspielzeit des Unparteiischen ermöglichte den Gästen erst die Gelegenheit zum späten Ausgleich. Aber groß darüber zu lamentieren lohnt sich nicht, hätten die Backnanger ihre guten Konterchancen nach der 2:1-Führung besser genutzt, wären die drei Punkte ganz sicher in den Etzwiesen geblieben.

In der Startelf der Hausherren schlüpfte Sebastian Gleißner im Mittelfeld neben Kapitän Oguzhan Biyik in die Rolle des Spielmachers. Allerdings wurden die Pläne von Trainer Marinic schon nach einer Viertelstunde durchkreuzt. TSG-Kapitän Biyik ging angeschlagen in die Partie und musste nach erneut auftretenden Adduktorenproblemen früh gegen Louis Wiesheu ausgetauscht werden. Davon ließen sich die Gastgeber aber zunächst nicht groß beeindrucken. Nur eine Minute nach der Einwechslung von Wiesheu fasste sich Mert Tasdelen auf der linken Angriffsseite der TSG ein Herz, zog nach innen. Von der linken Strafraumkante zirkelte er die Kugel unhaltbar ins rechte untere Toreck zur frühen Führung der Platzherren.

Danach ließen es die Gastgeber ziemlich ruhig angehen. Der Ball wurde weitgehend in den eigenen Reihen gehalten, zielstrebige Offensivaktionen blieben weitgehen aus. Die Gäste von der Ostalb warteten geduldig auf Fehler im Backnanger Spielaufbau. Doch angeführt vom starken Patrick Tichy hielten die Roten die SF-Angreifer weitgehend in Schach. Nach einer halben Stunde versuchte es der glänzend aufspielende Gleißner von der gegnerischen Strafraumgrenze, doch im letzten Moment fälschte ein Dorfmerkingen die Kugel zur Ecke ab. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff dribbelte Loris Maier in die Box der Gäste, doch kurz vor dem Torabschluss wurde er abgedrängt. Die TSG-Anhänger wussten spätestens beim Pausenpfiff, dass die Ernte für ihre Elf noch lange nicht eingefahren war.

Fünf Minuten nach dem Wechsel kam Flavio Santoro nach einer Flanke von Tasdelen einen Schritt zu spät. Nur eine Minute später wurde ein 16-Meter-Schuss von Marinic zur Ecke abgefälscht. Nach einer Stunde bewies Gästetrainer Helmut Dietterle ein glückliches Händchen. Er wechselte Denis Enes Werner ein. Schon nach 120 Sekunden köpfte der Eingewechselte eine Flanke von Duje Pesic zum 1:1-Ausgleich ins Backnanger Netz. Jetzt stand die Partie auf des Messers Schneide.

Aufseiten der Einheimischen kam Niklas Kalaftis aufs Feld, der für ziemlich viel Unruhe im Strafraum der Gäste sorgte. Eine Viertelstunde vor Schluss scheiterte der TSG-Angreifer freistehend vor Gästekeeper Christian Zech. In der 83. Minute wähnten sich die Murrtaler schon auf der Siegerstraße. Der eingewechselte Chris Weiller spielte quer zu Gleißner, der am langen Eck den Ball nur noch zur 2:1-Führung einzudrücken brauchte. Danach vergaben die Gastgeber gute Möglichkeiten zum dritten und sicher auch entscheidenden Siegtreffer. Dies sollte sich in der Schlusssekunde noch bitter rächen. Zunächst sah Wiesheu in der zweiten Minute der Nachspielzeit die Ampelkarte. Vier Minuten später drückte Werner, zum Entsetzen der TSG-Fans, den Ball zum 2:2-Endstand über die Torlinie. Das nächste Spiel steht für die TSG am Samstag um 14 Uhr zu Hause gegen den FV Ravensburg an.

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