TSG Backnang Fußball 1919 e.V.

  • Die Volksbank Backnang präsentiert unsere Verbandsliga Mannschaft
  • hinten:
    Shqiprim Binakay, Sebastian Gleißner, Julian Geldner, Leon Maier, Thomas Doser, Marc Bitzer, Michl Bauer, Loris Maier, Patrick Tichy, Niklas Kalafatis
    Mitte:
    Rui Tiago Caldas de Carvalho, Team Koordinator Michael Quattlender, Betreuer Bernd Dannhäußer, Betreuer/Zeugwart Rolf Wörner, Torwart Trainer Marc Hess, Trainer Holger Ludwig, Co-Spielertrainer Mario Marinic, Physiotherapeut Volker Max, Mannschaftsarzt Dr.med. Jochen Nufer, Ressort Vorstand Marc Erdmann, Louis Wiesheu, Volksbank Vorstand Jürgen Schwab
    vorne:
    Benito Baez-Ayala, Niklas Pollex, Mert Tasdelen, Mika Wilhelm, Oguzhan Biyik, Marcel Knauß, Adnan Rakic, Marvin Zimmermann, Jannik Dannhäusser
    Es fehlt David Kienast
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Die TSG-Fußballer drängen beim 2:0 in Wangen so lange auf das Führungstor, bis es nach 83 Minuten auch tatsächlich fällt

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 04.10.19 / Foto: Alexander Hornauer

Die Verbandsliga-Fußballer der TSG Backnang haben ihre Spitzenposition in der Verbandsliga mit einem 2:0-Auswärtssieg beim FC Wangen gefestigt. Die Akteure von Trainer Evanglos Sbonias bewiesen dabei große Geduld. Das Führungstor wollte lange nicht fallen, trotzdem behielten die Murrtaler kühlen Kopf – in der Schlussphase entschieden sie die Partie dann zu ihren Gunsten.

Der Mann des (vor)entscheidenden Treffers in der 83. Minute war Mittelstürmer Mario Marinic. Der routinierte Angreifer mit der eingebauten Torgarantie hatte sich bei einem Eckball geschickt der Bewachung seiner Gegenspieler entzogen, indem er aus dem Zentrum heraustrat und sich auf Höhe der 16-Meter-Linie positionierte. Gerade so, als ob er es geahnt hätte. Denn genau dorthin köpfte ein Defensivmann des traditionsreichen Allgäuer Fußballvereins den Ball. Mario Marinic hatte den Bruchteil einer Sekunde, den ein Stürmer seiner Güteklasse nur benötigt, um sich den Ball mit der Brust zurechtzulegen und dann dermaßen geschickt ins linke Eck das Tores zu schießen, dass FCW-Schlussmann Julian Hinkel das Spielgerät nur noch mit den Fingerspitzen touchierte. Der Ball kullerte trotzdem über die Linie. Riesenjubel bei den Backnanger Kickern, bei Trainer Evangelos Sbonias und bei den TSG-Fans, die sich in großer Zahl auf die Reise ins Allgäu gemacht hatten.

Der Sieg war zur Hälfte eingetütet. Vollends beschlossene Sache war er mit dem Beginn der Nachspielzeit, als Niklas Kalafatis aus kurzer Distanz zum 2:0 einschob. Der achte Erfolg der TSG-Fußballer im zehnten Saisonspiel war hochverdient, aber er stand – weil es so lange 0:0 hieß – auf tönernen Füßen. An Torgelegenheiten für den Tabellenführer hatte es nicht gemangelt. Allein dreimal rettete der Pfosten für den geschlagenen Wangener Keeper Hinkel. Auf Seiten der Mannschaft aus dem Etzwiesen bedauerten Shqiprim Binakaj, Patrick Tichy und Michel Bauer hingegen den Umstand, das Ziel um Millimeter verfehlt zu haben. Gefahr, dass die Hausherren die Backnanger Abschlussschwäche durch einen entschlossenen Gegenstoß bestrafen würde, bestand de facto nicht. Das Team von Trainer Adrian Philipp stand sehr, sehr, sehr defensiv. Ein Torschuss in der 70. Minute war die erste und einzige gefährliche Annäherung ans Backnanger Tor. Ansonsten verteidigte der Außenseiter aus dem Allgäu – und das ohne Frage mit sehr großem Einsatz – mitunter mit allen Mann im eigenen Strafraum.

Deshalb stellte sich auf den Rängen vor allem eine Frage: Reicht es dem Spitzenreiter irgendwie noch zu einem Tor, oder rettet sich der FC Wangen zum glücklichen Remis. Sieben Minuten vor dem Ende gab Marinic die Antwort. Saisontor Nummer elf. Das Anrennen des weiterhin ungeschlagenen Tabellenführers hatte sich bezahlt gemacht. Backnangs Evangelos Sbonias freute sich und sagte: „Natürlich war es ein hartes Stück Arbeit. Wangen hat sich mit allem dagegen gestemmt. Wenn man dann so viele Chancen vergibt wie wir, dann wird es eng. Gerade deshalb war es absolut richtig, immer und immer wieder anzulaufen und dabei immer wieder im Plan zu bleiben.“ Man nennt es auch Beharrlichkeit, und die wurde belohnt. Wangens Coach Adrian Philipp machte dann auch nicht rum: „Wir hatten lange Zeit Glück, Backnang hat hochverdient gewonnen.“

FC Wangen: Hinkel – Gleinser (75. Spöri), Schumacher, Eninger (35. Heinzelmann), Metzen - Wetzel, Basar, Biedenkapp, Fleischer (87. Knapp) – Demircan (56. Müller), Housein.

TSG Backnang: Knauss – Leon Maier, Bauer, Tichy, Dannhäußer – Loris Maier (66. Varallo), Wiesheu (58. Zimmermann), Biyik, Geldner (78. Kalafatis), Binakaj – Marinic.

Schiedsrichter: Zeiher (Ludwigsburg). – Zuschauer: 300. – Tore: 1:0 (83.) Marinic, 2:0 (90.) Kalafatis.

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Die Fußballer aus den Etzwiesen bezwingen den Verbandsliga-Neuling Hofherrnweiler-Unterrombach mit 4:1

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 23.09.19 - Foto: Alexander Hornauer

Die TSG Backnang bleibt in der Fußball-Verbandsliga Württemberg das Maß der Dinge. Beim Aufsteiger und Namensvetter in Hofherrnweiler-Unterrombach setzten sich die Roten souverän mit 4:1 durch. Schon zur Pause hatten Julian Geldner und der zweifache Torschütze Mario Marinic, bei einem Gegentreffer von Efendi Erol, eine 3:1-Führung herausgeschossen. Der eingewechselte Marvin Zimmermann sorgte in der Schlussminute für den vierten Treffer.

Bei strahlendem Sonnenschein und launigen Spätsommertemperaturen suchten die Gastgeber ihr Heil auf dem Kunstrasen, während die Jugendkicker sich auf natürlichem Untergrund austoben durften. Eine Rechnung, die sich für die Hausherren nicht bezahlt machte. Spielerisch hatte die Elf aus dem Aalener Stadtteil dem Tabellenführer nichts entgegenzusetzen. Auch ohne seinen angeschlagenen Kapitän Oguzhan Biyik hatte Backnang den Neuling stets im Griff. Bereits nach sechs Minuten zappelte die Kugel im Tor der Gastgeber, doch Schiri Philipp Herbst hatte vor dem Kopfball-von Mario Marinic ein Foul gesehen. Die Diskussionen darüber waren kaum beendet, schon landete der Ball erneut im Tor der Hausherren. Nach einem mustergültigen Pass von Louis Wiesheu netzte der frei stehende Julian Geldner nach einer Viertelstunde zur 1:0-Führung ein.

Danach herrschte nur noch Einbahnstraßenfußball in Richtung Tor der Platzherren, mit einer Ausnahme. In der 24. Minute vertändelte Wiesheu das Leder in der eigenen Hälfte. Eigentlich eine harmlose Situation. Den anschließenden Freistoß aus rund 22 Metern nutzte Efendi Erol schlitzohrig zum Ausgleich. Während Torhüter Marcel Knauss noch mit dem Stellen seiner Mauer beschäftigt war, zirkelte der Angreifer den Ball zum überraschenden Ausgleich ins Gästetor. Backnangs Coach Evangelos Sbonias hatte seinen Keeper zuvor mehrmals lautstark daran erinnert, den Ausführenden nicht aus den Augen zu verlieren, aber die Rufe verhallten ungehört.

Backnang ließ sich vom Rückschlag allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Zehn Minuten später scheiterte der aufgerückte Michl Bauer nach einer Ecke von Shqiprim Binakaj per Kopfball noch am Querbalken, doch eine Zeigerumdrehung später traf Marinic aus 25 Metern zur 2:1-Führung für die Gäste. Die Verhältnisse waren wieder zurechtgerückt. Nur drei Minuten später war der TSG-Torjäger erneut zur Stelle. Eine Flanke von Loris Maier drückte Marinic im Fünfmeterraum zum 3:1 über die Linie. Sekunden vor dem Pausenpfiff hatten aber auch die Platzherren noch eine tolle Chance durch Erol, doch Torhüter Knauss parierte glänzend.

Im zweiten Durchgang hieß es für die Gäste nur noch: Verwalten des Vorsprungs. Die Hausherren fanden gegen die hochüberlegene Elf aus dem Murrtal überhaupt kein Mittel, um in die gefährliche Zone einzudringen. Die Abwehr der Roten war aufmerksam. Gab es Möglichkeiten, dann für die Gäste, die aber wenig einbrachten. Außer in der 89. Minute, als der eingewechselte Marvin Zimmermann nach einem Konter zum 4:1 traf.

Allerdings sah Backnangs Michl Bauer in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot. Er hatte erst in der 87. Minute Gelb gesehen. Dann leistete er sich wenig später noch ein Foul und von Schiedsrichter Herbst gab’s die Ampelkarte. Der Abwehrorganisator darf sich das Heimspiel gegen Tübingen nun von draußen anschauen.

Backnangs Trainer Evangelos Sbonias urteilte: „Wir haben zwar wieder einmal Geschenke an den Gegner verteilt, aber das passiert aufgrund unserer Spielweise. Wir können nicht immer Hurrafußball bieten. Aber wir hatten die Begegnung jederzeit unter Kontrolle.“

TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: Landgraf – Weisensee, Rief, Leister, Horlacher – Zahner, Sedlmayer (81. Fichtner) – Rieger (70. Avduli), Weidl (46. Köhnlein), Erol (46. Zolnai) – Queiroz Serejao.

TSG Backnang: Knauss – Beaz-Ayala (87. Mägerle), Bauer, Tichy (73. Doser), Dannhäußer – Wiesheu – Leon Maier, Geldner (76. Zimmermann), Loris Maier (80. Varallo), Binakaj – Marinic.

Tore: 0:1 (15.) Geldner, 1:1 (24.) Erol, 1:2 (35.), 1:3 (38.) Marinic, 1:4 (89.) Zimmermann. – Gelb-Rot: (90.+2) Bauer. – Schiedsrichter: Herbst (Nehren). – Zuschauer: 120.

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Backnangs Verbandsliga-Fußballer ringen den FSV Hollenbach mit 4:3 nieder und behaupten damit die Tabellenführung

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 02.09.19 / Foto: Alexander Hornauer

Was für ein Spektakel in den Etzwiesen. Das Topspiel der Fußball-Verbandsliga zwischen der TSG Backnang und dem FSV Hollenbach zog die Fans völlig in seinen Bann. Zur Pause lagen die Hausherren schon mit 3:0 vorne, doch kurz nach dem Wechsel schossen die Gäste zwei Tore. Sie waren nahe am Ausgleich, ehe Shqiprim Binakaj aus über 50 Metern zum 4:2 traf und das Stadion zum Kochen brachte. Hollenbach gab zwar nicht klein bei, kam aber nur noch zum Anschlusstreffer.

Man muss eine Weile überlegen, um sich an eine ähnlich begeisternde Partie unter dem Viadukt zu erinnern. Freude und Enttäuschung lagen eng beieinander, die Trainer waren unisono voll des Lobes für ihre Teams. Vor allem die Leistung der Einheimischen am Ende der dritten englischen Woche in Folge war bemerkenswert. „Es ist für einen Amateurklub nicht selbstverständlich, nach einer Vielzahl von wichtigen, schweren Spielen noch so aufzutreten“, betonte TSG-Co-Trainer Darko Milosevic und erntete damit nicht nur den Beifall der eigenen Anhänger, auch Kollege Martin Kleinschrodt nickte anerkennend.

Wieder mit Torjäger Mario Marinic und Leon Maier in der Startelf brannten die Roten anfangs ein wahres Feuerwerk ab. Schon nach sieben Minuten spielten Benito Baez-Ayala und Loris Maier die FSV-Abwehr schwindelig und Baez-Ayala sorgte fürs 1:0. Nach 16 Minuten packten die Zwillinge Leon und Loris Maier am rechten Flügel ihre Spielkunst aus und Letztgenannter erhöhte auf 2:0. „Da war viel Wucht im Backnanger Spiel“, gab der Gästetrainer zu. Aber auch dessen Truppe bewies danach eindrucksvoll, weshalb sie zu den Aufstiegsfavoriten gehört. Ihrem Torhüter Marcel Knauss verdankten es die Murrtaler, dass die Riesenchancen von Samuel Schmitt (27.) und Michael Kleinschrodt (28.) keinen Schaden anrichteten. Wie es geht, zeigte Marinic mit seinem Tor zum 3:0 nach gut einer halben Stunde. Die Vorarbeit hatte mit Loris Maier wieder einmal einer der Brüder geleistet. Drei Minuten vor der Pause wurde der durchgebrochene TSG-Innenverteidiger Michl Bauer auf dem Weg zum vierten Treffer erst im allerletzten Moment gestoppt. Im Gegenzugbewahrte erneut Knauss gegen Schmitt seine Elf vor einem Gegentreffer. Der Pausenpfiff kam für alle Beteiligten bei hochsommerlichen Temperaturen einer Erlösung gleich. Die Roten wurden mit frenetischem Beifall in die Kabine verabschiedet, wo sich Hollenbach erst mal von dem klaren Rückstand erholen musste.

Der FSV-Coach fand wohl die richtigen Worte, denn mit ihrem Doppelschlag sorgten Michael Kleinschrodt (49.) sowie der eingewechselte Torben Götz (50.) wieder für Spannung. Im Backnanger Strafraum herrschte ab und an Konfusion – vor allem Michael Kleinschrodt hatte mehrmals die Gelegenheit, den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich zu erzielen. Einmal rettete nach dem Kopfball von Kleinschrodt der Pfosten (60.), zwei Minuten später war beim Freistoß von Jonas Limbach wieder einmal Knauss der Retter in höchster Not. Mit einem sensationellen Tor aus über 50 Metern stoppte Binakaj in der 64. Minute den Tatendrang der Gäste. Kurz hinter der Mittellinie zog Backnangs Angreifer einfach mal ab, die Kugel flog wie an der Schnur gezogen zum 4:2 ins FSV-Gehäuse. Danach hatten die Hausherren den Kontrahenten wieder ein wenig fester im Griff. Marinic köpfte in der 80. Minute den Ball aus sechs Metern an den Querbalken. Drei Minuten später sorgte Noah Krieger mit dem 3:4 allerdings noch einmal für allerhöchste Spannung. Das Nervenkostüm der TSG-Anhänger wurde in den letzten Spielminuten einer harten Prüfung unterzogen, aber mit vereinter Kraft retteten die Mitstreiter von Kapitän Oguzhan Biyik den knappen Vorsprung über die Zeit.

 

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Fußball-Verbandsligist TSG Backnang zeigt beim 3:0 auf eigenem Platz gegen Tübingen nicht den Glanz der vorherigen Partien

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 30.09.19 - Foto: Alexander Hornauer

Erst ein 4:1 bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach, nun ein 3:0-Heimerfolg gegen die TSG Tübingen: Mit seinen Namensvettern macht Fußball-Verbandsligist TSG Backnang kurzen Prozess. Dass es gegen das Team aus der Universitätsstadt ein Arbeitssieg war, ist zweitrangig: Die Roten sind weiterhin ungeschlagen und führen die Tabelle mit 23 Punkten klar an. Die Tore erzielten Mario Marinic, Benito Baez-Ayala und Thomas Doser.

Michael Frick wirkte in der Pressekonferenz ziemlich frustriert. „Wir haben den Rückstand gut weggesteckt und danach eigentlich ein gutes Spiel gemacht“, sagte Tübingens Trainer und stand mit dieser Meinung nicht alleine da. Die Gäste hatten die Backnanger ein ums andere Mal in Verlegenheiten gestürzt, ohne aber zu zwingenden Torchancen zu kommen.

Den Murrtalern fehlte ihrerseits die nötige Ruhe und Ordnung im Aufbauspiel, die sie in den letzten Partien noch so ausgezeichnet hatte. Vielleicht lag das am anfänglichen Fehlen des leicht angeschlagenen und geschonten Kapitäns: Als Oguzhan Biyik an seinem 33. Geburtstag dann nach einer knappen Stunde eingewechselt wurde, gelang es ihm, dem Angriffsspiel seines Teams Struktur zu verleihen.

Begonnen hatte die Begegnung aber mit einem Paukenschlag, denn bereits nach 77 Sekunden bugsierte Marinic den Ball nach einem Querpass von Loris Maier zur 1:0-Führung in den Tübinger Kasten. So kann es weitergehen, dachten sich die Fans der Etzwiesen-Kicker. Doch weit gefehlt, das Duell wurde zunehmend zum Langweiler. Erst nach 40 Minuten ergab sich für Julian Geldner eine Schusschance, doch in Rücklage war damit nicht viel anzufangen. Vier Minuten später probierte es Loris Maier mit einem Heber, aber der Gäste-Keeper Lukas Weber passte auf und angelte sich das Leder. Sekunden vor der Halbzeit hatte auch der Drittletzte aus Tübingen zur Abwechslung mal eine gute Möglichkeit. Der Drehschuss von Christoph Hollnberger von der Strafraumgrenze segelte lediglich um Zentimeter am Gehäuse vorbei.

Direkt nach der Pause versiebten Leon Maier (49.) und Marinic (53.) zwei große Torchancen, doch die Antwort der Gäste kam prompt. Lars Lack hätte binnen 60 Sekunden zweimal den Ausgleich herstellen können, doch er scheiterte am toll reagierenden Torwart Marcel Knauss. Nach einer knappen Stunde brachte Backnangs Trainer Evangelos Sbonias mit Biyik und Marvin Zimmermann frische Kräfte, die wieder für mehr Leben im Spiel seines Teams sorgten. Schon vier Minuten später zappelte die Kugel im Kasten der Tübinger. Eine Flanke von Loris Maier verwertete Baez-Ayala am langen Eck zum 2:0.

Nun erlahmte der Tatendrang der Gäste, die Murrtaler hatten die Partie im Griff. Weitere Chancen vergaben der sonst wenig auffällige Shqiprim Binakaj (70.) und Marinic (71.). Michele Varallo sorgte als Joker noch einmal für Wirbel im Strafraum der Gäste. In der 76. Minute scheiterte er aus zehn Metern an Keeper Weber, den Nachschuss drosch Marinic drüber. Ein Schuss von Varallo klatschte kurz darauf an den Pfosten, den Abpraller stocherte der aufgerückte Thomas Doser zum 3:0 ins Netz.

TSG Backnang: Knauss – Baez-Ayala (78. Mägerle), Doser, Tichy, Dannhäußer – Geldner – Leon Maier (59. Zimmermann), Wiesheu (59. Biyik), Binakaj (75. Varallo) – Loris Maier, Marinic.

TSG Tübingen: Weber – Alfonzo, Glück (84. Bischoff), Zajonz, Fetzer – Bok (77. Wiehl), Zenner (59. Braun) – Hollnberger (69. Rosmer), Lack – Pereira, Dörre.

Tore: 1:0 (2.) Marinic, 2:0 (64.) Baez-Ayala, 3:0 (79.) Doser. – Schiedsrichter: Huthmacher (Sigmaringen). – Zuschauer: 150.

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Fußball-Verbandsligist aus Backnang erzielt beim SSV Ehingen-Süd ein 1:1-Unentschieden

Quelle: Backnanger Kreiszeitung vom 09.09.19 

Mit einem blauen Auge davongekommen sind die Verbandsliga-Fußballer der TSG Backnang im Spiel beim SSV Ehingen-Süd. Nur ihrem überragenden Torhüter Marcel Knauss haben sie es zu verdanken, dass wenigstens ein Punkt geholt wurde. Nach einer guten ersten Hälfte und dem Führungstreffer durch Mario Marinic kassierten die Gäste noch kurz vor der Pause den Ausgleich.

Vor dem Anpfiff ereilte die Roten erst mal die schlechte Nachricht, dass Innenverteidiger Michl Bauer nach einer Ohrenoperation von seinem Arzt ein Spielverbot aufgebrummt bekam. Dafür rückte Marc Mägerle ins Abwehrzentrum. Ansonsten vertraute Co-Trainer Darko Milosevic, der den im Urlaub befindlichen Coach Evangelos Sbonias vertrat, auf die Elf, die eine Woche zuvor gegen Hollenbach einen 4:3-Sieg feiern konnte.

Die Backnanger übernahmen sofort die Initiative und erspielten sich durch Julian Geldner (8.) und Mario Marinic (12., 13.) gute Möglichkeiten. Erst nach 20 Minuten konnten sich die Einheimischen aus der Umklammerung befreien. Ein abgefälschter Schuss von Filip Sapina führte zu einer ersten Ecke für Ehingen. Die brachte aber nichts ein.

Vier Minuten später landete der Ball im Tor der Hausherren. Eine Flanke von Loris Maier kam zu Shqiprim Binakaj, der bugsierte das Leder am langen Pfosten nach innen, wo Marinic unter Mithilfe der Ehinger Abwehr zur 1:0-Führung einlochen konnte. Keine Frage, die Führung war verdient, zumal drei Zeigerumdrehungen später Marinic, auf klugen Pass von Geldner, die große Chance hatte, den Vorsprung auszubauen. Der Ehinger Torhüter Benjamin Gralle stand dem zweiten TSG-Treffer jedoch im Weg.

Die Gastgeber legten mit zunehmender Spieldauer ihren Respekt vor dem Tabellenführer ab und brachten die nicht immer sattelfeste Backnanger Hintermannschaft in die eine oder andere Verlegenheit. Drei Minuten vor dem Pausenpfiff war es dann so weit. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Hausherren blitzschnell in den Angriffsmodus. Die TSG-Abwehr bekam das Spielgerät nicht unter Kontrolle und Semir Telalovic bugsierte das Leder zum 1:1-Ausgleich über die Torlinie.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild komplett. Plötzlich gaben die Gastgeber den Ton an, bei den Roten herrschte nicht nur einmal hektisches Treiben in allen Mannschaftsteilen. Da wurde eine ordnende Hand vermisst, die im ersten Durchgang durch Kapitän Oguzhan Biyik noch präsent, aber in der zweiten Hälfte nicht mehr zu erkennen war. Die Akteure von der Murr legten sich mehrfach mit dem Unparteiischen an, der einige mahnende Worte an die Gäste richten musste und in der 55. Minute Backnangs Torwarttrainer Salvatore Rivaralo wegen zu harscher Dementis folgerichtig die Gelbe Karte zeigte.

Für Beruhigung im Spiel der Backnanger sorgten diese verbalen Attacken jedoch keinesfalls. Im Gegenteil: Ehingen kam in der Schlussphase zu tollen Chancen, doch Torhüter Marcel Knauss verhinderte mit teilweise spektakulären Paraden den Siegtreffer für die Hausherren. Aufseiten der Gäste gab es im zweiten Abschnitt nur eine nennenswerte Möglichkeit, bei der Geldner (82.) jedoch an SSV-Keeper Gralla scheiterte. Somit blieb es beim 1:1, mit dem die TSG die Tabellenführung verteidigte. Am kommenden Samstag um 14 Uhr steht in den Etzwiesen das Spitzenspiel gegen den Dritten VfL Sindelfingen an.

SSV Ehingen-Süd: Gralla – Kästle (65. Vöhringer), Hess, Sameisla, Schmid – Sutalo (46. Schleker), Ruiz – Saric (60. Pöschl), Telalovic – Sapina, Dilger (83. Akhabue).

TSG Backnang: Knauss – Baez-Ayala, Mägerle (66. Doser), Tichy, Dannhäußer – Biyik – Leon Maier, Geldner, Loris Maier (66. Varallo) – Binakaj (83. Zimmermann), Marinic.

Tore: 0:1 (24.) Marinic, 1:1 (42.) Telalovic. – Schiedsrichter: Packert (Freiburg). – Zuschauer: 250.

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